Luis Enrique vor der Rückkehr in die Heimat: „Ich bleibe bis zum Tod Sporting-Fan“

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Wenn nebenbei einige Teams in der Champions League um den Aufstieg ins Viertelfinale spielen, hat der FC Barcelona im Nachholspiel gegen Sporting Gijon die Chance, den Punktevorsprung in der Liga zu Atlético Madrid auf sechs Punkte auszubauen. Zudem kehrt Barça-Trainer Luis Enrique zurück zu seinem Heimatklub, den er, wie er in der Pressekonferenz selbst sagte, bis zu seinem Tod unterstützen werde. Hier die interessantesten Aussagen aus dieser Pressekonferenz. 

Luis Enrique über …

… das Spiel selbst: Wir wissen, wie knapp es derzeit in der Liga aussieht und dieses Spiel gibt uns die Möglichkeit, ein paar Punkte mehr Vorsprung auf unsere direkten Konkurrenten zu haben. Das Spiel ist deshalb sehr wichtig. Wir spielen gegen ein sehr starkes Sporting, das defensiv sehr gut steht und aus der Defensive heraus sehr gut das Spiel aufbaut. Das ist eine der intensivsten Mannschaften in der Liga.

… die Rückkehr nach Gijon: Nein, es ist gar nicht schwierig. Ich bin schon sehr lange ein Profi und ich habe Gijon vor langer Zeit verlassen. Es wird immer mein Zuhause sein, aber ich bin jetzt Trainer des FC Barcelona. Natürlich bedeutet mir dieser Ort sehr viel, weil meine Familie noch in Gijon lebt. Ja, das ist meine Heimat, aber hier ist auch mein Job. Ich bin ein Profi und für mich zählt es nur, das Spiel und die Punkte zu gewinnen.

… seine Beziehung zu Sporting Gijon: Ich bin seit vielen Jahren ein Mitglied des Klubs. Als Kind ging ich zu den Spielen mit meiner Sporting-Fahne. Ich bin ein Fan von Sporting seit meiner Geburt und bleibe es bis zu meinem Tod. Aber wenn man im Fußball arbeitet, muss man es auch aus einer anderen Sicht betrachten. Das ist Teil meines Jobs. Es wird aber ein spezielles Spiel sein. […] Die Fans stehen zu jedem Zeitpunkt hinter dem Klub und ich mag die Fankultur von Sporting Gijon.

… Abelardo Fernández, der mit Luis Enrique bei Sporting startete und weiter beim FC Barcelona spielte: Ich hätte nie gedacht, dass wir uns wieder als Trainer treffen würden. Wenn man selbst noch spielt, konzentriert man sich noch auf seinen eigenen Weg und denkt nicht daran, was die Zukunft noch für einen bereithält. Als Trainer habe ich bisher nicht wirklich viel von seiner Arbeit gesehen, aber ich weiß, wie seine Mannschaften spielen. Letztes Jahr schaffte er es, mit seiner Mannschaft in die höchste Liga aufzusteigen und ich glaube nicht, dass er damals das beste Team der Liga hatte. Seine Mannschaft spielte einen guten Fußball und war letzte Saison sehr lange ungeschlagen. Heuer haben sie die Chance, den Klassenerhalt zu schaffen, und das obwohl sie wenige Einkäufe hatten. Sie schaffen es, das Beste aus der Mannschaft rauszuholen. Als Trainer kontrolliert er sein Team bis ins letzte Detail und legt sehr viel Wert auf die Defensive und auf das schnelle Umschaltspiel nach vorne. Hätte er noch größere Namen im Team, könnte er viel mehr erreichen.

…Wäre mit einem Sieg die Liga entschieden? Nein, ich glaube das nicht. Es wäre aber ein sehr gutes Ergebnis auf unserem Weg, aber sicher nicht bereits entscheidend.

… Halilović: Er bekommt die Minuten, die wir für ihn als jungen Spieler in der ersten Liga haben wollten. Natürlich gibt es noch Sachen, die er verbessern kann, aber das gilt für jeden Spieler. Im letzten Spiel war er zwar nicht in der Startaufstellung, dafür aber in vielen anderen Spielen. Und jetzt fehlen bei Sporting einige Spieler und er bekommt noch mehr Minuten. Er entwickelt sich so, wie es ein junger Spieler auch sollte, aber er hat noch einen langen Weg vor sich.

… Rotationen in den kommenden Wochen: Wir haben eine Idee und kennen unsere Spieler. Wir analysieren die Belastungen der Spieler. Manchmal gibt es nur zwei Tage zwischen den Spielen und das beeinflusst unsere Pläne […]

… MSN und die Beziehung außerhalb des Platzes: Nein, sie sind überall so, sei es am Platz, wenn wir auf Reisen sind, im Hotel, überall. Alle Spieler haben ein gutes Verhältnis zueinander.

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