Nachbericht | Arbeitssieg gegen Alavés

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Das war gestern vielleicht ein Arbeitssieg, doch am Ende hat es für den FC Barcelona wieder gereicht. Mit 2:1 setzten sich die Katalanen gegen Alavés durch und bekräftigten somit ihre eindeutige Tabellenführung. Valverde probierte gestern einiges und in der ersten Halbzeit ging wenig davon auf. Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse für euch analysiert – heute in etwas anderer Form als sonst.

Coutinho auf der rechten Seite

Philippe Coutinho kann dem System des FC Barcelona wie angegossen passen, doch auf der rechten Seite wirkte er gestern etwas verloren. Da war die Vorstellung auf der linken Seite bei seinem Debüt dann doch deutlich besser. Klar, gestern kann man sagen, dass er auf der rechten Seite mit Semedo einen Partner hatte, der ebenso noch nicht zu 100% in das System integriert ist, dennoch wird es ihm wohl besser stehen, wenn er von links als Rechtsfuß nach innen ziehen kann, Jordi Alba kann dann wie üblich die Seite abdecken. Iniestas Position würde dadurch in dieser Form nicht mehr existieren bzw. stattdessen von Coutinho bekleidet werden, den Altmeister könnte man aber problemlos als Controller gemeinsam mit Busquets aufstellen. Es bleibt abzuwarten, wie Valverde das bewerkstelligen wird.

Klassenunterschied Außenverteidigung

Dass zwischen dem Jordi Alba dieses Jahres und Lucas Digne ein klarer Klassenunterschied herrscht, wurde gestern einmal mehr deutlich. Digne erledigte zwar defensiv seine Aufgaben ordentlich, fand aber offensiv de facto gar nicht statt. Die Einwechslung von Alba belebte die Seite erst wirklich. Auch auf rechts wird es für Semedo schwierig, gegen Sergi Roberto Fuß zu fassen. Robertos Laufwege sind durch seine Spielintelligenz einmalig und da kann Semedo aktuell noch nicht mithalten. Dennoch wirkt es subjektiv ein wenig, als wäre bei Semedo noch viel Luft nach oben, bei Digne hingegen darf angezweifelt werden, ob er für Alba jemals eine ernsthafte Konkurrenz wird.

Valverde reagiert auf Fehler

Dass Valverde entsprechend auf Spielverläufe reagiert, zeigte er in dieser Saison mit geschickten Einwechslungen bereits mehrmals. Nun war es aber das erste Mal soweit, dass er eine offensichtlich falsche Ausrichtung zu Beginn korrigieren musste. Das hat er großartig gemeistert. Andere Trainer sind eventuell zu stolz, solche Fehler sofort einzugestehen. Valverde wartete nicht lange und zog bereits in Minute 50 mit der Einwechslung von Sergi Roberto und Jordi Alba die Konsequenz. Hut ab!

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