PK | Koeman: “Glaube nicht, dass Messi seine Zukunft von einem Trainer abhängig macht”

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Ronald Koeman sprach auf der Pressekonferenz vor der Partie in La Liga gegen Eibar über den kommenden Gegner, Lionel Messis Absenz und sein großes TV-Interview, Pedris Entwicklung bei Barça und seinen persönlichen Rückblick auf das Jahr 2020.  

Auf der Pressekonferenz vor der Begegnung am 16. Spieltag gegen die SD Eibar (Dienstag, 19:15 Uhr, live im Barçawelt-Liveticker) stellte sich Ronald Koeman den Fragen der Journalisten:

Ronald Koeman…

…über die SD Eibar: “Eibar ist eine sehr starke Mannschaft, die versucht, den Gegner früh unter Druck zu setzen. Fußballerisch müssen wir an unsere Leistung im letzten Spiel anknüpfen [3:0-Sieg in Valladolid]. Wir müssen uns darauf einstellen, dass ein sehr kompliziertes Spiel auf uns zu kommt.”

…über Lionel Messis verlängerten Urlaub: “Leo hatte Probleme mit seinem Knöchel, weshalb er nicht trainieren konnte und nun nicht in der Lage ist, am morgigen Spiel teilzunehmen. Aus diesem Grund haben wir ihm auch einen längeren Urlaub gewährt. Unser Arzt hat uns mitgeteilt, dass eine Woche ohne Training Leo gut tun wird. Er kehrt nach dem Spiel gegen Eibar zurück.”

…über Lionel Messis Interview: “Ich habe mir das Interview nicht angesehen, aber es wurde heute in der Presse davon berichtet und ich habe so davon erfahren. Ich finde es sehr gut, dass er ein Interview gegeben hat, damit er seine Meinung sagen kann, so wie jeder andere Spieler auch. Was Leo angeht bin ich immer ruhig geblieben und werde es auch künftig bleiben, da er angekündigt hat, sich erst nach der Saison hinsichtlich seiner Zukunft zu entscheiden. Ich kann seine Entscheidung nicht beeinflussen, was ich aber kann, ist ihm dabei zu helfen, seine beste Leistung in den Spielen abzurufen. Wir werden sehen, was passieren wird.”

…über Lionel Messis Lob, er mache einen guten Job: “Ich bin dankbar für Leos Lob, denn er ist ein sehr wichtiger Spieler für den Verein und insgesamt im Weltfußball. Ich versuche, das Team in Schwung zu bringen. Wir befinden uns in einem Übergangsjahr und Leo ist ein elementar wichtiger Bestandteil des Teams.”

…über einen möglichen Wechsel von Messi nach Paris – jetzt wo Pochettino bei PSG voraussichtlich Trainer wird: “Ich weiß es nicht und ich kann mir keine Meinung dazu bilden, nur weil sein Name in den Medien gehandelt wird. Wir stehen Paris erst in zwei Monaten gegenüber, daher gibt es jetzt keinen Grund, sich darüber Gedanken zu machen. Ich glaube nicht, dass Leo seine Zukunft von einem bestimmten Trainer oder einem bestimmten Land abhängig machen wird. Das sind Entscheidungen, die in der Familie getroffen werden müssen und ich gehe nicht davon aus, dass ein Trainer seine Entscheidung beeinflussen kann.”

…über einen Einsatz von Ousmane Dembélé: “Der Kader wird morgen nach dem Training bekannt gegeben, aber es geht ihm soweit gut, er trainiert schon seit mehreren Tagen wieder mit der Mannschaft und hat gut gearbeitet, als wir in Valladolid gespielt haben. Ich gehe davon aus, dass er morgen im Kader stehen wird.”

…über das 3-5-2-System im letzten Spiel: “Man kann viel über verschiedene Systeme reden, aber das Wichtigste sind die Energie und die Einsatzbereitschaft der Spieler. Jedes System kann sehr offensiv, aber auch sehr defensiv interpretiert werden, es kommt auf die Einstellung der Mannschaft an.”

 

…über Messis Fehlen und seinen Einfluss auf Barças Taktik: “Wenn Leo nicht dabei ist, ist das immer ein großer Nachteil für unser Spiel. Seine Qualität und Effektivität sind ein großer Verlust für unser Offensivspiel, aber das 3-5-2 ist kein System für Lionel Messi, er ist Teil des Systems und wir haben genug Spieler, die auf seiner Position spielen können und hoffentlich die gleiche Effektivität an den Tag legen können.”

…über Pedris zahlreiche Einsätze: “Wie ich Pedri bisher erlebt habe, seinen Charakter und seine Persönlichkeit, das ist alles ein Beispiel dafür, wie gut man in so jungen Jahren bereits sein muss, um zu so einem großen Verein wie Barça zu wechseln und dann auch regelmäßig zu spielen – das war in dieser Form sicher nicht zu erwarten. Ich und mein Trainerteam geben ihm gerne Ratschläge. Pedri ist ein sehr bescheidener Junge und ist in einer Familie in sehr einfachen Verhältnissen aufgewachsen, in der er gelernt hat, was er tun muss, um sich zu verbessern und nicht bereits denkt, dass er schon alles kann. Er hat eine große Zukunft vor sich, wenn er so weiterarbeitet.”

…über sein persönliches Jahr 2020: “Anfang des Jahres war alles sehr ruhig, man kann die Arbeit bei einer Nationalmannschaft nicht mit der Rolle des Trainers bei einem Klub wie Barça vergleichen. Danach hatte ich meine Herzprobleme, dann kam die Covid-19-Pandemie. In jeglicher Hinsicht war es ein sehr hartes Jahr. Sportlich betrachtet bin ich an einem Ort, an dem ich gerne für eine lange Zeit bleiben möchte und ich genieße es hier, aber zurzeit ist es aus vielerlei Gründen, über die wir hier schon häufiger gesprochen haben, auch kompliziert zu arbeiten. Ich hoffe in jeder Hinsicht, dass wir im nächsten Jahr sowohl bezüglich der Pandemie als auch mit Blick auf unsere Situation im Verein ein besseres Jahr erleben werden.”

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