PK | Setién über angeblichen Streit mit dem Team: „So ist der Zirkus“

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Barcelonas Trainer Quique Setién sprach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Atlético Madrid neben der Personalie Arthur vor allem über das Verhältnis zur Mannschaft sowie über seine eigene Situation.

Vor dem wichtigen Heimspiel am 33. Spieltag in La Liga gegen Atlético Madrid stellte sich Quique Setién auf der Pressekonferenz den Fragen der Journalisten.

Quique Setién…

…über Atlético Madrid: 

„Die Partien gegen Atlético sind schwierig. Sie sind eine großartige Mannschaft und identifizieren sich sehr stark mit ihrer Art und Weise zu spielen. Sie sind äußerst solide. Wir müssen uns gut abstimmen, gut zwischen den Linien bewegen und Konter vermeiden.“

…angesprochen auf Antoine Griezmann: „Wieder die Sache mit den Aufstellungen und den Spielern… Die Realität sieht so aus, dass nur elf Akteure spielen können. Sie fragen immer, warum Riqui [Puig] oder Ansu [Fati] nicht spielen. Je nachdem was ich in den Spielen und im Training sehe, spielt der eine oder der andere. Aber dennoch sind alle wichtig. Es stimmt, dass es Spieler gibt, die in der Hierachie weiter oben sind, aber jeder kann mal spielen und mal nicht.“

 

…über das Verhältnis zur Mannschaft: „Es ist nicht schwieriger geworden. Es gibt immer kleinere Kontroversen. im Leben hat jeder seine eigene Sicht der Dinge, da sind Meinungsverschiedenheiten normal. Ich war in meinen Augen auch kein einfacher Spieler. Wir müssen alle davon überzeugt sein, dass es die eine gemeinsame Idee ist, die zählt. Wenn man nicht gewinnt, sind alle erst einmal sauer. Darin sehe ich kein Problem.“

…über die gestrige Teamsitzung: „Wir haben sehr oft gemeinsame Sitzungen. Gestern haben wir über viele fußballbezogene Themen gesprochen. Dort müssen wir uns verbessern. Am Anfang der Partien sind wir ziemlich überlegen, aber wir schaffen es nicht, dies auch am Ende ins Ziel zu bringen. Das erzeugt Nervosität und Frustration, aber das ist normal. Dies kann sich ändern, sobald wir komfortablere Siege einfahren.“

…über sich selbst: „Wir alle – auch die Spieler – müssen einen Teil von uns zum Wohle der Mannschaft aufgeben. Man muss persönliche Dinge opfern. Das wird uns in den meisten Fällen zum Sieg verhelfen. Ich gebe zu, dass dies eine neue Situation für mich ist.“

…auf die Frage, ob er sich selbst schwächer fühle: „Ich fühle mich genauso wie am ersten Tag, und ich werde bis zum Ende alles tun, damit es gut läuft. Ich bin davon überzeugt, dass wir gute Arbeit leisten, dass es aber auch Dinge gibt, die wir verbessern müssen – Dinge, die die Siege oftmals verdecken, die bei Niederlagen dann aber zum Vorschein kommen.“

…über den Lärm, der den Klub umgibt: „Natürlich kann ich in Ruhe arbeiten. Lärm zu machen ist Ihr Geschäft [das der Journalisten, Anm. d. Red]. Ich stehe an der Seitenlinie. Wenn man wegen eines bestimmten Spielzuges in einem speziellen Moment nicht gewinnt, wie beispielsweise dem Foul, das zum Freistoß bei Celtas Ausgleich führte, dann wetzen alle die Messer. So ist der Zirkus konstruiert.“

…über Arthur: „Ich erwarte bis zum Ende der Saison seinen vollen Einsatz. Er sagt, dass er zur Stelle und in bester Verfassung sein wird. Er wird sich noch einmal voll und ganz für das Erreichen unserer Ziele einsetzen. Er hat es gesagt, und ich habe daran keinen Zweifel.“

…über die möglicherweise bereits unerreichbare Meisterschaft beim Ausbleiben eines Sieges: „Ich war nie sehr gut in Mathe, aber ich denke, dass auch Sie die Frage beantworten können. Wenn wir nicht gewinnen und [Real] Madrid auch nicht gewinnt, haben wir mathematisch immer noch eine gute Chance. Falls Real dann doch gewinnt, sieht es schlechter aus. Wir müssen einfach versuchen, alle verbleibenden Spiele zu gewinnen.“

 

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