Sergi Barjuan als Interimstrainer vorgestellt – „Unsere Spielweise ist nicht verhandelbar“

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Auf der Spieltagspressekonferenz des FC Barcelona vor dem La-Liga-Duell gegen Deportivo Alavés wurde Sergi Barjuan als neuer Interimstrainer der Katalanen vorgestellt. Erst im Sommer 2021 hatte der 49-Jährige die zweite Mannschaft der Blaugrana übernommen, nun wird er fürs Erste das Profiteam betreuen, bis ein neuer Trainer gefunden wurde.

Sergi Barjuan…

…über seine Berufung als Interimstrainer des FC Barcelona: „Ich möchte dem Verein für das Vertrauen danken, das er mir entgegenbringt. Ich möchte Ronald Koeman herzlich danken, weil wir in den letzten Monaten Seite an Seite gearbeitet haben. Ich übernehme jetzt in einer komplexen Situation, aber wir haben mit der Arbeit bereits begonnen. Es macht vieles einfacher, wenn man mit solchen Spielern zusammen arbeiten kann. Mir hat gefallen, wie die Mannschaft im Training heute gearbeitet hat. Morgen müssen wir diese Leistung auf den Platz bringen und die richtigen Spieler auswählen. Wir müssen jetzt versuchen, alle mit ins Boot zu holen, was schwierig ist. Die Art und Weise, wie wir spielen, wird sich nicht verändern, aber vielleicht könnten einige taktische Veränderungen die Lösung sein.“

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…über mögliche personelle Veränderungen: „Jeder, der hier ist, hat die Chance zu spielen. Nach einer Trainingseinheit kann ich nicht beurteilen, wer besser trainiert – ich muss überlegen, was das Beste für das Spiel morgen ist. Ich weiß nicht, wie das Training vorher war – heute habe ich Wert darauf gelegt, dass die Spieler mit der nötigen Intensität agieren. Ich will gewinnen und wir alle müssen jetzt gemeinsam versuchen, den Trend umzudrehen. Ich will das Beste aus der Mannschaft herausholen. Wenn ich bestimmte Entscheidungen zum Wohle der Mannschaft treffen muss, werde ich es tun. Es hängt alles von den Anforderungen der jeweiligen Situation ab.“

…über das Potenzial der Mannschaft: „Die Herausforderung liegt ganz bei den Spielern, denn sie haben bereits gezeigt, dass sie konkurrenzfähig sind und besser spielen können. Morgen müssen wir das Spiel gewinnen, denn La Liga ist in dieser Saison sehr offen und ausgeglichen. Wir können nicht noch mehr Punkte liegen lassen, vor allem nicht zu Hause. Wir müssen offensiv Lösungen finden und wieder vertikaler spielen.“

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…über den Gegner Deportivo Alavés und ob er sich auf das Spiel vorbereiten konnte: „Es war natürlich kompliziert. In einer stressigen Situation muss man es so gut wie möglich machen. Alavés ist eine Mannschaft, die sich sehr verbessert hat. Sie haben ihr System umgestellt und zuletzt zwei Spiele gewonnen. Mit ihrer Geschwindigkeit können sie uns Probleme bereiten. Wir müssen nach den Schwächen des Gegners Ausschau halten und versuchen, ihre Serie mit unserem Spiel zu beenden.“

…über seinen Eindruck zur Verfassung der Spieler: „Wir haben heute trainiert und ich habe die Mannschaft sehr gut gesehen. Ich denke, wir werden die Dinge Schritt für Schritt angehen. Es ist sehr schwierig, in kurzer Zeit etwas zu ändern. Die Art, wie wir Fußball spielen wollen, ist nicht verhandelbar und jetzt müssen wir sehr viel arbeiten. Wir haben Lösungen, um mehr Präsenz zu zeigen und besser mit dem Ball zu agieren. Am Ende kommt es darauf an, Tore zu erzielen. Ich sehe uns auf das morgige Spiel sehr gut vorbereitet.“

…über den Fitnesszustand von Ousmane Dembélé und Ansu Fati: „Dembélé könnte im Kader stehen, Ansu hat heute nicht trainiert.“

…über mögliche Einsätze der Barça-B-Akteure Abde Ezzalzouli und Álvaro Sanz: „Diejenigen, die heute auf dem Platz waren, haben eine Chance auf einen Einsatz. Wenn ich diese beiden Spieler ins Training berufe, dann deshalb, weil wir viele Verletzte haben. Diese beiden Spieler können ihren Teil beitragen, wenn sie an die Leistungen anknüpfen, die sie bei Barça B gezeigt haben.“

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