Spieler des Spiels gegen Athletic Bilbao: Sergi Roberto stark, Suárez entscheidend

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Der Saisonauftakt ist geglückt – mehr oder weniger. Der FC Barcelona gewinnt zwar das Spiel mit einem zarten 1:0 Auswärtssieg, muss aber um Dani Alves und Sergio Busquets bangen, die beide verletzungsbedingt ausgewechselt werden mussten. Barçawelt hat für euch die Leistung der einzelnen Akteure nochmal genau unter die Lupe genommen.

Claudio Bravo:

Vielleicht ist er erneut Barças Liga-Torhüter; heute machte Bravo durchaus einen recht souveränen Eindruck. Einzig der Spielaufbau und die weiten Abschläge nach vorne stießen einem etwas sauer auf. Hierbei hat ter Stegen klar die Nase vorne.

Dani Alves (bis Minute 19′): Der Brasilianer war in den ersten zwanzig Minuten nicht wirklich auffällig und musste dann verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Eine genauere Bewertung kann in diesem Fall nicht vorgenommen werden. Laut TV3 und SER fällt Dani Alves mit seiner Oberschenkelverletzung für mindestens einen Monat aus – ein wirklich bitterer Verlust für den FC Barcelona. Luis Enrique machte den Culés auf der Pressekonferenz nach dem Spiel allerdings etwas Hoffnung. Die Verletzung wirke nicht allzu schlimm. Ärztliche Testergebnisse lagen ihm zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht vor.

Javier Mascherano: Barças argentinischer Defensivakteur machte heute ein souveränes Spiel und strahlte sowohl im Spielaufbau als auch in der Abwehrarbeit Sicherheit aus.

Thomas Vermaelen: Eine klare Leistungssteigerung des Belgiers – allerdings macht auch sein Spielaufbau ein wenig Sorgen. Insgesamt aber eine solide Partie.

Jordi Alba: Auf der linken Abwehrseite ist Barça mit Jordi Alba schlichtweg am besten dran. Der Katalane agierte bei seinem Comeback sehr engagiert und sicher. Vor allem in der Offensive setzte er wichtige Akzente. Die Vorlage zum entscheidenden Tor von Suárez lieferte ebenfalls er – und zwar in Weltklasse-Manier.

Sergio Busquets (bis Minute 68′): Der Spanier hatte zwar schon bessere Spiele, agierte aber auch heute passabel. Da an seiner Wichtigkeit für das Team kein Zweifel besteht, ist auch seine Verletzung ein herber Verlust. Laut Rakitić sehe es bei ihm besser als bei Alves aus. Die medizinischen Untersuchungen folgen allerdings erst morgen.

Ivan Rakitić: Der Motor im Mittelfeld des FC Barcelona agierte heute durchwegs souverän und hatte einige gute Pässe im Programm, viel zur Stabilisierung konnte er allerdings nicht beitragen.

Andrés Iniesta: Barças Kapitän und Stratege war auch heute für die Ordnung auf dem Platz zuständig. Nicht das auffälligste Spiel von ihm, auf jeden Fall aber eine passable Leistung.

Rafinha Alcantára (bis Minute 82′): Die linke Angriffsseite liegt Rafinha nicht so sehr. Er war zwar ab und zu ins Kombinationsspiel eingebunden, aber ein wirkliches Statement bezüglich Einsatzzeiten gab er heute nicht ab.

Lionel Messi: Das Fußballgenie agierte heute weitgehend glücklos und wirkte etwas abwesend. Insgesamt kein wirklich gutes Spiel vom ‚Zauberfloh‘. Einige nette Ansätze waren allerdings mit dabei. Macht er nach dem tollen Solo gegen Ende des Spiels das Tor, redet keiner mehr über den verschossenen Elfmeter. Aber die Saison ist noch lang, die Treffer folgen somit hoffentlich bald.

Luis Suárez: Vorne engagiert und bemüht, beim Tor entscheidend. Der Uruguayer agierte auch heute spritzig, allerdings war er bei der Ballan- und -mitnahme teilweise etwas unglücklich.

Sergi Roberto (ab Minute 19′): Der angestammte Mittelfeldspieler agierte heute, wie schon in der Vorbereitung, wieder auf der Position des rechten Außenverteidigers und es lässt sich konstatieren, dass er dies mit Bravour tat. Heute war der immer noch jugendlich anmutende La Masiá Absolvent mit ziemlicher Sicherheit Barças bester Mann.

Marc Bartra (ab Minute 68′): Auch der Innenverteidiger wusste eine deutliche Leistungssteigerung zu markieren und strahlte nach seiner Einwechslung hinten durchaus Sicherheit aus.

Sandro Ramírez (ab Minute 82′): Der junge Angreifer war heute zu kurz auf dem Feld, um wirklich auf sich aufmerksam machen zu können. In den gut zehn Minuten agierte er allerdings durchaus bemüht.

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