Spieler des Spiels gegen Atletico Madrid – Gerard Piqué und Javier Mascherano sattelfest

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Die beiden Innenverteidiger Gerard Piqué und Javier Mascherano hielten allen Angriffen von Atletico Madrid stand. Das lang ersehnte Duell zwischen den momentan besten Mannschaften in der spanischen Liga fand gestern Abend im Vicente Calderon statt. Am Ende stand kein Sieger fest, aber es war dennoch ein interessantes Spiel. Für mehr Details bezüglich des Spiels gestern Abend ist in der Spielanalyse zu lesen. Hier und jetzt gehen wir auf die Leistungen der einzelnen Spieler ein. 

Piqué und Mascherano überzeugen

Die Innenverteidigung, bestehend aus Gerard Piqué und Javier Mascherano, erwischten gestern einen Sahnetag. Beide zeigten ihr bestes Spiel der Saison und ihre ganze Klasse. Mascherano wusste durch seine aggressiven, teilweise zu aggressiven Tacklings zu überzeugen, wohingegen Piqué im Eins-gegen-Eins seine Stärken offenbarte. Zusammen bestritten sie 12 erfolgreiche Zweikämpfe – beeindruckend! Bei den konterstarken Madrilenen war eine bombenfeste Innenverteidigung von Nöten. Der gestrige Auftritt der Innenverteidigung lässt die Zuseher für künftige Topduelle ruhig und gelassen stimmen. Im großen Spiel bekam Dani Alves auf der Position des Rechtsverteidigers das Vertrauen ausgesprochen. Der brasilianische Rechtsverteidiger dosierte seine Ausflüge in die Offensive etwas weniger, natürlich gemessen an seiner eigentlichen offensiven Spielweise. Sein Mannschaftskollege auf der anderen Seite war ebenfalls oft in der gegnerischen Hälfte zu finden – Jordi Alba. Von den zwei Außenverteidigern wurde der Linksverteidiger öfters ins Spiel eingebunden, das belegt auch die Statistik, denn mit 137 Ballkontakten hat Jordi Alba die meisten Ballkontakte aufseiten der Katalanen. Es war Alves anzumerken, dass ihm der Spielrhythmus fehlte und er nicht seine beste Leistung abrufen konnte. 

Sergio Busquets bester Mann im Mittelfeld

Wie ein roter Faden zieht sich die Trägheit von Xavi durch die Saison. Er wird der Kapitänsbinde nicht gerecht. Insbesondere in der ersten Halbzeit hätte Xavi ein Signal nach Außen setzen können, indem er seine Mannschaft motiviert und selber Akzente setzt. Für die gegnerischen Spieler stellt der kleine Katalane keine Hürde da, er ist leicht zu umspielen und kann den Gegner nicht unter Druck setzen. Ein unterdurchschnittliches Spiel vom ehemaligen Maestro. Nicht viel besser machte es sein Teamkollege Andrés Iniesta. Auch er spielte eine schlechte Partie und konnte seine Mannschaft nicht ernsthaft vorantreiben. Bei seinen Aktionen sprang nichts Zählbares dabei raus und somit blieb auch er blass. Der beste Mann im Mittelfeld war wie meistens Sergio Busquets. Zu Beginn der Partie brachte er seine Hintermannschaft unnötig ins Wanken, nachdem er den Ball zu weit vorgelegt hat. Die höchste Passrate hatte Sergio Busquets mit 95%. Zudem gewann er einige Kopfballduelle. Auch von ihm war es keine auffällige Partie, aber auf ihn ist immer stets Verlass.

Offensive zu harmlos

Noch ist Messi nicht vollends fit, daher muss Cesc Fàbregas noch immer auf der ‚Falschen Neun‘ spielen. Gegen kleinere Teams kann Cesc auf dieser Position durchaus überzeugen, aber bei seiner solch kompakten Defensive wie gestern Abend gab es kein Durchkommen. Wie erwartet agierte er zurückhaltend und ließ sich ins Mittelfeld fallen, leider ein ziemlich unauffälliger Abend. Sofern Messi vollständig fit ist, sollte sich Fàbregas wieder im Mittelfeld tummeln. In den letzten Spielen für Barca zeigte Alexis Sánchez sich von seiner stärksten Seite, aber das gestrige Spiel war das komplette Gegenteil des bisherigen Saisonverlaufs. In der ersten Halbzeit wusste man nicht recht, ob er denn zugegen war. Oftmals wurde er von seinen Mitspielern nicht angespielt oder musste Dani Alves in der Verteidigung absichern. Ein unangenehmer Job für den Außenstürmer vor Dani Alves. Alves ist in keiner Weise eine Unterstützung für den vor ihm agierenden Flügelstürmer. Selten sah man bisher einen so zurückhaltenden, gar schüchternen Sánchez. In der ersten Halbzeit hatte er genauso viele Ballkontakte wie Valdés. Bei Ballbesitz sprang dennoch nichts Zählbares raus für Alexis. Die einzige treibende Kraft in der Offensive war Pedro. Er wurde häufig in das Spielgeschehen involviert und konnte sich selber gut in Szene setzen. In der ersten Halbzeit landete jeder Ball, der in die Offensive gespielt wurde bei ihm. Die geringe Durchschlagskraft und Ideenlosigkeit wurde ihm zum Verhängnis und somit konnte auch er wenig Akzente in der Offensive setzen. Die zwei eingewechselten Superstars, namentlich Neymar und Lionel Messi, konnte in keiner Weise auf sich aufmerksam machen. Beide absolvierten zuvor keine Spiele über die volle Distanz und der Rhythmus fehlte auch ihnen. 

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