Spieler des Spiels gegen Atlético Madrid: Messi und Neymar entscheidend

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Der dritte Sieg im dritten Spiel. Diese Überschrift liest sich ohnehin schon gut. Sie liest sich allerdings unweigerlich noch besser, wenn man sie um die Gegner in diesen drei Begegnungen ergänzt. Athletic Bilbao, Málaga und nun Atlético Madrid. Dem FC Barcelona ist ein Saisonauftakt nach Maß geglückt. Die entscheidenden Akteure einer wirklich tollen Mannschaftsleistung sind einmal mehr Neymar Jr. und Lionel Messi – und das, obwohl Letzterer erst von der Bank kam. Wermutstropfen ist die Verletzung von Thomas Vermaelen. Hier unsere Einzelbewertungen der Spieler.

Marc-André ter Stegen: Ohne Fehl und Tadel präsentierte sich der Bravo-Ersatz ter Stegen. Beim Gegentor war der Deutsche schuldlos. Natürlich kann man sagen, er hätte herauskommen können, aber was der Torwart in dieser Situation auch tut, werden viele immer noch einen Fehler finden wollen. Im Spielaufbau und Passspiel ist ter Stegen allerdings deutlich aktiver als Bravo, in der Kommunikation ist er hingegen ruhiger. Alles in allem aber eine fehlerlose Partie.

Sergi Roberto: Barças La-Masia-Absolvent avanciert immer mehr zu einem gestandenen Rechtsverteidiger. Auch gegen Atlético wusste der Youngster mit tollem Stellungsspiel, sicherer Ausstrahlung, souveränem Kopfballspiel sowie Passqualitäten zu überzeugen.

Javier Mascherano: Auch nach der Länderspielpause präsentiert sich der Argentinier abgeklärt wie eh und je. Einzig ein Schnitzer in der ersten Halbzeit war zu verzeichnen, bei den restlichen Tacklings allerdings mehr als verschmerzbar.

Thomas Vermaelen (bis Minute 28): Bis zu seiner Auswechslung souverän wie in den letzten Spielen. Hoffentlich ist es beim Belgier nichts Schlimmeres. So viel Verletzungspech kann man doch nicht haben.

Jordi Alba: Die Laufmaschine wusste auf links zu überzeugen. Hohe Aktivität, große Einsatzbereitschaft. Kurz und knapp: ein sehr gutes Spiel!

Sergio Busquets: So eine Souveränität hat sonst keiner – auch heute war Busquets einmal mehr fehlerlos.

Ivan Rakitić (bis Minute 60): Im Mittelfeld sehr aktiv und auch in der Offensive einige Male gefährlich. Ein solides Spiel.

Andrés Iniesta: Der Maestro war heute der beste Mittelfeldspieler auf dem Platz. Offensiv mit einigen Geistesblitzen und defensiv unfassbar stark, so stark wie selten. Ballsicherheit ist ohnehin ein Schlagwort, das auf kaum jemanden so sehr zutrifft wie auf Andrés Iniesta.

Rafinha Alcântara: Das Brasilien-Debüt hat Barças Mittelfeldhoffnung ganz offensichtlich Selbstvertrauen gegeben. Rafinha wusste zu überzeugen – vor allem ab der Einwechslung von Lionel Messi, ab welcher er sich mehr ins Mittelfeld zurückfallen lassen durfte.

Neymar Jr.: Der Brasilianer war mit seinem Freistoßtor einer der entscheidendsten Faktoren. Brillantes Tor, offensiv sehr aktiv und auch an der Entstehung des zweiten Tores beteiligt. Eine wirklich tolle Vorstellung.

Luis Suárez: Kämpferisch präsentierte sich der Uruguayer ganz stark. Vor dem Tor war er mit seinem Lattenschuss glücklos. Die Vorlage zum 2:1 war überragend.

Jérémy Mathieu (ab Minute 28): Souverän und abgeklärt. Ließ nach seiner Einwechslung nichts anbrennen.

Lionel Messi (ab Minute 60): Was soll man zu La Pulga noch sagen, bis auf: außerirdisch. Jenseits von Gut und Böse ist Messi auch gegen Atlético Madrid wieder der entscheidende Faktor. Nach seiner Einwechslung verlief das Spiel in eine andere Richtung – in seine Richtung. Messi macht nach überragender Vorlage von Suárez außerdem noch das entscheidende 2:1.

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