Spieler des Spiels gegen Real Sociedad – Neymar und Lionel Messi enttäuschend

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Weder Neymar noch Lionel Messi konnten Akzente setzen und das Spiel an sich reißen. Im gestrigen Spiel stand der FC Barcelona Real San Sebastián Sociedad gegenüber. Die Mannschaft zeigte sich in der ersten Halbzeit von einer passiven Seite und wirkte uninspiriert. Allerdings glich die zweite Halbzeit mehr einer Arbeitsverweigerung und die Defensivleistungen waren katastrophal. Merkwürdigerweise saß Tata Martino dann in der zweiten Halbzeit auf der Tribüne. Die Mannschaft war seit Jahren nicht mehr erfolgreich im Anoeta.

Wo waren Neymar und Lionel Messi?

Sowohl Neymar

als auch Lionel Messi standen in der Startelf und die Fans hofften auf eine überzeugende Leistung der zwei Spieler in der Offensive. Zwar markierte Messi zwischenzeitlich das 1:1, konnte aber nicht genügend Feuer in das Spiel der Katalanen einbringen. Dieses Spiel gehört sicher zu seinen passiveren Spielen. Ist das Feuer zwischen ihm und dem Fußball doch erloschen? Die fehlende Durchschlagskraft in den Dribblings ließ den Argentinier noch schwächer wirken. Sein Sturmkollege Neymar bestritt eine klägliche Partie. Sofern Neymar den Ball annahm und in Richtung gegnerischen Rechtsverteidiger marschierte, machte er die Biege und passte den Ball oftmals wieder zurück ins Mittelfeld oder in die Verteidigung. Er suchte nicht die offensiven Zweikämpfe, sondern scheute diese. Es bleibt nichts anderes zu sagen, als dass die zwei Superstars enttäuscht haben und keinerlei Akzente setzen konnten. Der dritte Stürmer war diesmal Pedro. Ihm war Engagement anzuerkennen, aber etwas Zählbares sprang gestern nicht heraus. Wie Neymar konnte Pedro sich nicht in der Offensive durchsetzen und gefährliche Zuspiele ins Zentrum ermöglichen.

Zu wenig Dynamik im Mittelfeld

Fehlende Spritzigkeit, Leidenschaft und Dynamik, damit kann man die gestrige Leistung des Mittelfelds am besten beschreiben. Werfen wir zuallererst einen Blick auf die Doppelsechs bestehend aus Sergio Busquets und Alexandre Song. Geplant war eine Stabilisierung der Verteidigung und körperliche Präsenz. Dieser Schuss ging nach hinten los, denn insbesondere Song konnte gestern die Defensive nicht stabilisieren und wurde zum Unsicherheitsfaktor der Hintermannschaft. Sein Teamkollege Sergio Busquets machte seine Arbeit besser, aber auch nicht überragend. In unserem Forum befürchtete ein Mitglied bei der Bekanntgabe der Startaufstellung, dass das Mittelfeld die Offensive und Defensive nicht richtig miteinander verknüpfen könnte. Den offensivsten Mittelfeldspieler stellte Andrés Iniesta dar. Ihm war fehlende Unterstützung im Spielaufbau anzumerken, denn Messi war permanent zugestellt und die anderen Mittelfeldspieler haben nicht in der Offensive mitgewirkt. Iniesta war oftmals auf sich alleine gestellt und daher gelang auch ihm nicht viel.

Desolates Abwehrverhalten

Im Forum monierten viele User das schreckliche Verhalten der Abwehr. Die Defensive und die Defensivbewegung glichen einem Witz. Diese Lustlosigkeit war erschreckend. Zudem wurde die Verteidigung gestern oftmals alleine gelassen. Es fehlte also auch an Unterstützung. Marc Bartra und Adriano waren in der Verteidigung noch solide und begingen nicht ganz so viele Fehler. Gerard Piqué hingegen war komplett neben der Spur. Sind es Unkonzentriertheiten oder ein Zeichen von körperlicher Überlastung? Sein Innenverteidigerkollege Bartra bestritt die meisten erfolgreichen Zweikämpfe. Martín Montoya konnte gestern ebenfalls nicht von sich reden machen und überzeugen. Bei der aktuellen Form und der immanenten Unsicherheit wird er Alves nicht gefährlich.

Eure Meinung: War die Startaufstellung der Grund für die Niederlage oder das Verhalten von Tata Martino? Wen hättet ihr aufgestellt?

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