Stimmen | Piqué deutet Verschwörung an: „Wird schwer, dass Madrid Punkte verspielt“

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Im dritten Spiel nach der Corona-Pause kam der FC Barcelona beim FC Sevilla nicht über ein 0:0 heraus. Trainer Quique Setién bemängelte die mangelnde Kreativität im Offensivspiel, während Gerard Piqué andeutete, dass die Schiedsrichter zuletzt pro Real Madrid gepfiffen hätten. Die Stimmen zum Spiel.

Gerard Piqué: „Sevilla ist Dritter, weil sie ein Team mit einem hohen Niveau sind. Sie sind ein sehr starkes Team. Wir hatten mehr Chancen und mehr Kontrolle. Wir haben uns Chancen erspielt, konnten sie aber nicht nutzen.“

„Ich denke, dass es sehr schwierig wird, diese Meisterschaft zu gewinnen. Es liegt nicht mehr in unserer Hand. Wir werden alles tun, was möglich ist, aber ich gehe nicht davon aus, dass Real Madrid viele Punkte liegen lassen wird. Nach allem, was wir an den letzten beiden Spieltagen gesehen haben, wird es schwierig, dass Real Madrid Punkte verspielt.“

Piqué deutet damit eine mögliche Bevorzugung Real Madrids durch die Schiedsrichter an, ohne das konkret auszusprechen – mit dem Hinweis auf zwei äußerst knappe Abseitsentscheidungen in Real Madrids Spielen gegen Eibar (3:1) und Valencia (3:0), die jeweils zu Gunsten Madrids ausgelegt wurden, auch nachdem der VAR die kalibrierten Abseitslinien angelegt hatte. 

Quique Sétien: „Wir haben gut angefangen, aber nachdem sie diese Phase überstanden haben, haben wir ihnen mehr Raum gegeben. In der zweiten Halbzeit haben wir es nicht gut gemacht, haben sie nicht unter Druck gesetzt und wurden zu unorganisiert. Es gab Phasen, wo wir uns Platz schaffen konnten, aber es war sehr schwer, Räume zu finden.“

„Wir sollten in der Lage sein, mehr Lösungen zu finden, auch wenn der Gegner tief steht. Das Problem hatten wir schon gegen Leganés. Es ist nicht einfach, aber wir sollten lernen, besser mit dem Ball zu verteidigen, um dem Gegner keine Optionen zu geben.“

„Wir haben darüber nachgedacht, Ansu Fati zu bringen. Wer weiß, vielleicht wäre es dann anders gelaufen, aber Entscheidungen müssen getroffen werden. Sevilla ist ein komplizierter Gegner und wir mussten auch an die Absicherung denken.“

„Wir dachten, dass Braithwaite mit seiner Geschwindigkeit gegen diesen Gegner besser passen würde als Griezmann. Das sind Entscheidungen, die wir nun mal treffen müssen.“

„Wir hatten hohe Erwartungen an uns, wir wussten ja, dass es ein wichtiges Spiel ist. Das haben wir 30 Minuten lang bewiesen. Das Problem ist, dass wir es nicht länger geschafft haben. Morgen werden wir es anders sehen. Es gibt Dinge, die verbessert werden müssen, aber ich bin optimistisch.“

„Ich glaube, Piqués Aussagen nach dem Spiel fielen im Eifer des Gefechts. Vielleicht sieht er das Ganze morgen schon anders – ich bin mir sicher, dass Madrid nicht alle Spiele gewinnen wird.“

Marc-André ter Stegen: „Es liegt nicht mehr in unseren Händen, wir werden darauf schauen, was unser Rivale macht.“

„Ich denke, das Remis war fair, denn sie hatten auch gute Chancen. In Halbzeit zwei ging es hin und her, beide Teams haben für Gefahr gesorgt.“

„Ich denke, wir haben gut gespielt, besonders in der ersten Hälfte. Wir wussten, dass wir ein schweres Auswärtsspiel gegen einen guten Gegner haben und wir haben dominiert. Wir werden besser, in der Defensive verbessern wir uns und sind auf einem guten Weg. Wenn wir alle restlichen Spiele gewinnen, werden wir auch Meister.“

 

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