Stimmen | Valverde: “Messi überstrahlt alles – es ist unmöglich, nicht von ihm abhängig zu sein”

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Nach zwei sieglosen Pflichtspielen fand der FC Barcelona mit einem 4:1 gegen Celta Vigo zurück in die Spur. Die Spieler und Trainer Ernesto Valverde waren froh, die Unruhe fürs Erste vertrieben zu haben und hatten natürlich noch einige lobende Worte für Doppel-Freistoß-Torschütze Lionel Messi übrig. Valverde war mit der Mannschaftsleistung jedoch nicht zufrieden. Die Stimmen zum Spiel.

Ernesto Valverde: 

“Wir haben Variabilität in unserem Spiel vermissen lassen, es war alles zu statisch. Wir haben keine großen Chancen kreiert. Celta Vigo hat das gut gemacht, aber wir hätten mit mehr Tempo spielen müssen. Ich bin nicht zufrieden mit unserer ersten Halbzeit. Wenn du nicht gewinnst, herrscht Unruhe in deinem Umfeld. Das ist auch gut, weil du dann reagieren musst. Wir wissen, dass wir nach der Länderspielpause viele Spiele vor uns haben.”

“Jordi Alba wird einige Spiele verpassen, ich weiß nicht wie viele. Semedo hat einige Probleme, mehr weiß ich noch nicht. Ich habe Ansu starten lassen, um zu sehen, wie er sich eingelebt hat. Er braucht Spiele. Ich bin nicht überrascht, wie leicht de Jong sich eingelebt hat. Er ist ein klasse Spieler, der das Spiel gut versteht. Er hilft uns sehr.”

“Ich würde lügen, wenn ich sagen würde dass ich, sobald er zum Freistoß antritt, kein Tor erwarten würde. Die Chance [dass er per Freistoß trifft] ist hoch, und als ich die beiden Freistoß-Positionen sah, da spürte ich schon, dass er treffen würde. Es ist eine Facette, die er perfekt beherrscht, davon haben wir profitiert. Wir wissen, dass die Gegner keine Fouls in der Strafraumnähe begehen wollen. Er hat das Spiel entsperrt, besonders mit seinem ersten Freistoß, denn bis dahin hatten wir nicht den richtigen Rhythmus.”

“Es ist unmöglich, nicht von Messi abhängig zu sein. So ist es nunmal. Er überstrahlt alles. Mit ihm ist alles möglich. Er hat einen entscheidenden Einfluss auf unseren Angriff, und wir müssen das nicht aufgeben, denn es ist ein Vorteil, den wir haben und den die Gegner fürchten. Wenn er in einer anderen Mannschaft spielen würde, würden sie auch von ihm abhängen, denn er dominiert alles. Abgesehen davon, dass er Tore schießt, hat er ein großes Spielverständnis, und wenn er feststellt, dass das Spiel nicht flüssig ist, übernimmt er die Verantwortung dafür, den Ball zu kontrollieren und das Spiel zu entlasten. Es ist etwas, das er perfekt interpretiert.”

über Griezmann: “Wir haben immer Geduld mit allen Spielern, nicht nur mit Griezmann. Wir müssen alle Spieler unterstützen, egal, ob sie ein gutes oder ein schlechtes Spiel absolviert haben, denn ihre Arbeit ist vorhanden. Ich habe ihn als Mittelstürmer eingesetzt, weil ich dachte, dass Ansu Fati auf der linken Seite gut funktionieren würde und weil Messi die Tendenz hat, ins Zentrum zu ziehen, und ich dachte, dass sie sich so gut verstehen könnten wie das mit Luis Suárez der Fall ist.”

Sergi Roberto: “Als Messi den Freistoß trat, wussten wir schon, dass er im Tor landen wird. Es ist ein Genuss, mit ihm zu spielen. Er ist ein Genie. Ernsthaft, Messi macht uns alle fertig.”

Junior Firpo: “Ich mache mir keine Sorgen wegen meiner Situation, aber wie jeder Spieler will ich spielen. Das Beste, was ein Torhüter machen kann, wenn Messi einen Freistoß schießt, ist zu beten.”

Sergio Busquets’: “Es war wichtig zu gewinnen, wir hatten vorher zwei schlechte Ergebnisse. Wir müssen mit unseren Rivalen schritthalten und vor der Länderspielpause etwas Ruhe reinbekommen. Wir wissen, wo wir stehen und wenn wir nicht gewinnen, entsteht Unruhe.”

Guillermo Amor: “Leo ist außergewöhnlich, aber das ganze Team war heute sehr gut. Valverde ist ein guter Typ und jeder ist zufrieden mit ihm. Mehr ist da nicht zu sagen.”

Oscar Garcia (Trainer Celta Vigo): “Du kannst Messi einfach nicht kontrollieren. Er ändert alles in einem Moment. Ich denke, ohne ihn wäre das Spiel anders gewesen. Sein Tor am Ende der ersten Halbzeit hat uns geschadet. In Ballbesitz müssen wir mutiger sein, aber ich bin zufrieden mit meiner Mannschaft.”

“Bei Barça habe ich mein Debüt als Trainer gegeben. Ich habe hier trainiert, seit ich neun Jahre alt war und es ist ein besonderer Ort für mich. Als Celta-Trainer hier mein Debüt zu haben, ist etwas, an das ich mich immer erinnern werde, trotz des Ergebnisses.”

 

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