Stimmen zum Spiel: FC Barcelona gegen Celta Vigo – 3.11.2012

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TitoVilanovaPK2

Videoquelle: fcbarcelona – YouTube

Mit dem neunten Sieg im zehnten Ligaspiel stellte der FC Barcelona einen noch nie da gewesenen Rekord auf. Die Mannschaft von Tito Vilanova

ist die erste in der Geschichte der Blauroten, die nach den ersten zehn Spielen bereits 28 Punkte erringen konnte. Auch wenn viele die Mannschaften in der Primera División, im Vergleich zu Barça und Real, als schwach einstufen, stellte Vilanova klar, dass man bereits viele schwierige Spiele hinter sich habe und diese Leistung nicht selbstverständlich sei.

„Es ist nicht leicht, solche Rekorde zu brechen. Um diesen Rekord aufzustellen, mussten wir Spiele wie heute gewinnen, aber das zeigt, wie hungrig die Spieler auf Siege sind […] Wichtig ist aber nicht der Rekord, sondern die Punkte, die wir geholt haben. Dieser Rekord bringt uns keinen Titel. Wir haben noch gar nichts gewonnen.“ Eine schlechte Nachricht hatte das gestrige Spiel, was die Verletzungen in der Mannschaft anbelangt. Der Außenverteidiger Adriano verletzte sich und wird voraussichtlich für die nächsten drei Wochen ausfallen. „Ich hoffe Piqué kann bald zur Mannschaft stoßen. Wir haben am Montag ein Training und wir werden schauen, ob Piqué oder auch Puyol wieder zurück können. Es ist aber gut möglich, dass Piqué schon gegen Celtic spielen kann.“

Villa bald bereit für 90 Minuten

Lionel Messi konnte aus persönlichen Gründen am letzten Training vor dem Spiel gegen Celta Vigo nicht teilnehmen, aber Vilanova ließ ihn trotzdem auflaufen und war auch keineswegs enttäuscht, sich dafür entschieden zu haben: „Er war fit genug, um zu spielen und er sagte mir, dass er unbedingt spielen will. Ich glaube nicht, dass es ein Problem war, dass er davor nicht trainiert oder vielleicht wenig geschlafen hat. Wichtig war, dass er spielen wollte.“ Auch für den in letzter Zeit sehr erfolgreichen Sturmpartner, David Villa, hatte Vilanova einige positive Worte parat: „Villa macht täglich gute Fortschritte. Er hat die letzten drei Spiele gespielt, auch wenn er nicht zu Ende spielen konnte. Das war wichtig, weil er bald auch die ganzen 90 Minuten spielen kann. Wir sind froh, dass er nach so einer Verletzung wieder zurückgekehrt ist und viel Einsatz zeigt“, sagte Vilanova über David Villa, der in den letzten drei Spielen jeweils ein Tor erzielen konnte.

Sergio Busquets, der nach der Umstellung von 3-4-3 auf das altgewohnte 4-3-3 wieder einmal als Innenverteidiger spielte, zeigte sich nach dem Spiel sehr glücklich ob des gebrochenen Rekordes und der Leistung der Mannschaft. Auch sprach Busquets seine Rolle als „Aushilfe-Innenverteidiger“ an. „Ich bin ein Mittelfeldspieler, aber ich kann genauso in der Innenverteidigung spielen. Es geht aber immer nur darum, der Mannschaft zu helfen. Ich bin also sehr glücklich, dass wir gewonnen haben […] Rekorde sind ein Teil der Geschichte und wir alle wissen, dass es nicht leicht ist, sie zu brechen. Niemand hat so etwas bisher geschafft. Es ist großartig, weil wir die erste Barcelona Mannschaft sind, die das vollbracht hat.“

Iniesta: “Wir müssen uns weiter verbessern!”

Neben Jordi Alba und David Villa war es Andrés Iniesta, der mit seinen Angriffen im Zusammenspiel mit den vorher genannten zwei Spielern den Gegner dauerhaft unter Druck setzte und immer für Gefahr sorgte. Trotz des erfolgreichsten Saisonstarts der Geschichte warnte Iniesta davor, sich zu sicher zu sein und meinte, dass man sich immer noch verbessern müsse. „Ich bin mir sicher, dass wir noch sehr schwierige Spiele in dieser Saison haben werden, Spiele, die wir verlieren oder in denen wir schlecht spielen, aber so ein Start ist trotzdem ein großer Vorteil. Wir wollen immer gut spielen und uns verbessern. Die Saison ist noch lang und wir müssen uns weiterentwickeln […] Für Messi ist es fast unmöglich, schlecht zu spielen. Er hatte ein paar Chancen, aber wenig Glück im Abschluss.“

Jordi Alba: „Wir wussten, dass wir diesen Rekord brechen können und wir sind glücklich, das auch geschafft zu haben. Wir haben ihr Spiel gut gelesen und in der zweiten Hälfte hatten wir mehr Kontrolle über das Spiel. Ich bin ein Linksverteidiger, aber ich mag es auch anzugreifen und es ist schön, wenn man ein Tor erzielt“, sprach Alba über seinen überragenden Treffer zum Endstand.

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