Stimmen zum Spiel: Valencia CF gegen FC Barcelona – 3.2.2013

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Videoquelle: fcbarcelona – YouTube

Nach einem Spiel auf Augenhöhe trennten sich Valencia CF und FC Barcelona im Estadio Mestalla mit 1-1. Die Gastgeber machten von Beginn an Druck und ließen Barça keine Möglichkeit, das eigene Spiel zu machen. Von der desaströsen Defensive im Spiel gegen Real Madrid war bei Valencia nichts mehr zu sehen. In der 34. Minute ging Valencia auch verdient in Führung, die glücklicherweise nur fünf Minuten währte, bis Lionel Messi den Elfmeter zu seinem 34. Tor der Saison verwandelte. Auch wenn sich der Vorsprung auf den Tabellenzweiten auf neun Punkte verringerte, kann der FC Barcelona mit dem Unentschieden zufrieden sein. „Wir sind gekommen, um die drei Punkte zu holen, aber es ist immer schwierig, in Valencia zu gewinnen. Wir haben in den letzten fünf Jahren nur ein Mal hier gewonnen und das Unentschieden ist auch ein gerechtes Ergebnis. Wir hatten Chancen, um das Spiel zu gewinnen, aber auch Valencia hatte die Möglichkeiten“, zeigte sich Jordi Roura

ob des einen gewonnen Punkts glücklich.

Das Pokalspiel gegen Real Madrid habe seine Spuren hinterlassen, da sich so ein Spiel sehr auf die Physis der Spieler auswirkt. Zugleich sei Valencia ein sehr hohes Tempo gegangen und habe somit Barça wenig Möglichkeiten gelassen, das eigene Spiel zu machen. „Wir hatten zuvor ein sehr anstrengendes Spiel in Madrid und darunter leidet auch die Physis der Spieler. […] Die Intensität ihres Spiels machte es uns sehr schwer, unser eigenes Spiel aufzuziehen und es war nicht leicht für uns, ihrem Tor näher zu kommen. In der ersten Hälfte war es nicht leicht, ins Spiel zu kommen, aber ich denke, dass wir in der zweiten Halbzeit besser waren. Möglicherweise haben ihre Kräfte nachgelassen. Vielleicht haben wir einfach nicht genug Chancen erspielt, um zu gewinnen und waren nicht frisch genug, wie in den Spielen zuvor.“ Auch wenn man die Möglichkeit hatte, andere Spieler spielen zu lassen, habe man sich für die Mannschaft entschieden, die auch regelmäßig zum Einsatz komme, so Roura. Dazu habe man noch eine lange Woche vor sich, was ein weiterer Grund gewesen sei, wieso man sich für diese Mannschaft entschieden habe. Die Auswechslung von Mascherano sei der Gelben Karte bedingt gewesen, die er zuvor im Spiel erhielt.

Ein besonderes Lob erhielt die Eins im Tor der Blaugrana. Wieder einmal zeigte Víctor Valdés seine ganze Klasse und war maßgeblich am gewonnenen Punkt seiner Mannschaft beteiligt. „Wir sind sehr zufrieden mit ihm. Er ist der beste Tormann, den wir uns vorstellen können. Diesen Sonntag hat er gezeigt, dass er auf einem fantastischen Level spielt und er hat den Siegestreffer für Valencia nicht zugelassen. Während er bei uns ist, wird er uns helfen und wir werden ihn immer unterstützen.“

„Wenn man nicht gewinnen kann, dann muss man wenigsten einen Punkt holen“

Eine großartige Partie lieferte auch Jordi Alba, der zu seiner ehemaligen Spielstätte, Mestalla, zurückkehrte und auch größtenteils positive Reaktionen seitens der Fans erhielt. „Es war ein ausgeglichenes Spiel und beide Mannschaften hätten gewinnen können, weil beide genug Chancen hatten. […] Es war schon immer schwierig für Barça, im Mestalla zu spielen. Valencia ist seit der Ankunft von Valverde (Anm. Trainer von Valencia) sehr stark und ich bin mir sicher, dass sie sich in der Tabelle hocharbeiten werden.“ Auch Alba war der Meinung, dass man nach der Partie gegen Real Madrid nicht fit genug gewesen sei, da das Pokalspiel sehr kräfteraubend war. Die Rückkehr zu seinem alten Klub habe er sehr genossen und er habe auch gemerkt, dass sehr viele Fans ihn immer noch respektieren und achten. „Ich kann über meine Zeit in Valencia nur Gutes berichten“, waren die Worte über seine ehemaligen Kollegen.

Nach seinen Verletzungen zur Anfangsphase der Saison hat sich Dani Alves wieder in die Startelf zurückgekämpft und auch gestern bestätigte er seine steigende Formkurve. „Ich weiß, dass ich für die Mannschaft wichtig bin und helfen kann, ich muss nur auf dem gleichen Level sein, wie meine Teamkollegen. In der ersten Hälfte der Saison hatte ich einige Verletzungen, aber das gehört zum Fußball dazu.“ Aufgrund des Spielverlaufs müsse man auch über den Punkt glücklich sein. „Wir waren nicht in unserer besten Form heute und das langsame Spielfeld hat es uns erschwert, unser Spiel zu machen, deshalb ist dieser Punkt sehr gut. […] Wenn man nicht gewinnen kann, dann muss man wenigstens einen Punkt holen.“ Gefragt über den Erzrivalen aus Madrid, der sich derzeit mit 16 Punkten Rückstand auf den dritten Tabellenrang befindet, antwortete Alves folgendermaßen: „Wir sollten nicht auf die Mannschaft auf dem dritten Platz schauen, denn da gibt es noch eine Mannschaft dazwischen, die viel näher ist und wenn wir nicht auf sie achten, könnten sie uns überraschen.“

Zu Mittag gegen Getafe

Zu einer etwas ungewöhnlichen Zeit findet das nächste Liga-Spiel der Katalanen statt. Am Sonntag trifft man im Camp Nou auf den FC Getafe – um 12:00 mittags. Einen Nachteil sieht Jordi Alba dabei nicht: „Ich glaube, dass es eine gute Zeit ist, um zu spielen. Wir sind es gewohnt, in der Früh zu trainieren und wir werden auch die Fans auf unserer Seite haben. Sehr viele Kinder werden die Möglichkeit haben, zum Spiel zu kommen.“

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