Aleñá erklärt Wechsel: “Valverde wusste, dass ich zu Betis wollte”

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Carles Aleñá wurde am Mittwoch offiziell bei Real Betis als Neuzugang präsentiert. Der Mittelfeldspieler äußerte sich über seine Beweggründe, den FC Barcelona verlassen zu haben und erklärte, dass er Trainer Ernesto Valverde von seinem Wechselwunsch zu Betis unterrichtet hatte. 

Der Wechsel wurde kurz vor dem Jahresende vollzogen und er hat bereits seine ersten Einsatz in La Liga für den neuen Arbeitgeber absolviert, nun wurde Carles Aleñá am Mittwoch auch offiziell bei Real Betis vorgestellt. Auf der Vorstellungs-Pressekonferenz bekräftige Aleñá noch einmal seinen Wechselwunsch zu den Andalusiern, den er gegenüber dem FC Barcelona kommuniziert hatte und gab auch zu, dass ihm eine Vertragsklausel die Leihe möglich gemacht hat: “Ich habe Barcelona gesagt, dass ich zu Betis wechseln möchte. Diese Klausel hat mir ermöglicht, meine Zukunft so entscheiden zu können, wie ich es wollte.”

“Valverde wusste, dass ich zu Betis wollte”

Ernesto Valverde hat kürzlich erklärt, dass er überrascht gewesen sei, dass Aleñá den Verein so plötzlich verlassen hatte, darauf angesprochen sagte der La-Masia-Absolvent: “Ich weiß nicht, ob Valverde überrascht war oder nicht. Ich habe ihm gesagt, dass ich zu Betis gehen will, aber ich dachte nicht, dass es so schnell gehen würde. Im Sommer gab es bereits Interesse von Betis, der Wechsel stand kurz bevor, kam am Ende aber nicht zustande. Valverde hat nun gewusst, dass ich im Dezember zu Betis gehen wollte.” 

 

 

Keine Einsätze: Aleñá überrascht und genervt

Aleñá äußerte sich auf der Pressekonferenz auch zu seinen Beweggründen, warum er im Sommer blieb, Barça nun aber temporär doch verlassen hat: “Ich hatte vor [im Sommer] zu gehen, weil ich sah, dass es kompliziert ist [Einsatzzeit zu bekommen]. Der Trainer sagte mir dann aber, dass ich bleiben soll, dass er mir vertraut, dass er glaubt, dass ich spielen kann. Aber dann im Oktober, November war ich viele Spiele außen vor und entschied, dass ich gehen wollte. Es stimmt, dass ich im letzten Monat mehr gespielt habe, aber die Entscheidung [den Verein zu verlassen] war da bereits gefallen.” 

Am Mittwochabend legte der Mittelfeldspieler in einem Interview mit dem Radiosender Cadena SER dann nach: “Er [Valverde] hat mir nie gesagt, warum ich [in all den Monaten] nicht in den Kader berufen wurde.” Nachdem Aleñá im ersten Saisonspiel bei Athletic Bilbao (0:1) noch in der Startelf gestanden hatte, dauerte es bis zum 16. Spieltag Anfang Dezember, ehe er wieder Einsatzminuten bekam, gut vier Monate war der Katalane außen vor, schaffte es kaum einmal in den Kader Barcelonas. “Es überraschte mich, dass ich außen vor war. Das waren schwere Monate. Es überrascht dich, nervt und ärgert dich”, gibt Aleñá zu, ohne aber einen Groll gegen Valverde zu hegen: ” Er hat das so entschieden, er ist derjenige, der entscheidet. Aber es gab zu keinem Zeitpunkt ein schlechtes Verhältnis zum Trainer. Wir hatten ein gutes Verhältnis aufgrund dessen, was er alles für mich getan hat.”

Verbleib bei Betis? “Im Fußball weiß man nie”

Aleñá ist bis zum Ende der Saison ausgeliehen, um bei Betis Spielpraxis zu sammeln. Eine Kaufoption besitzen die Verdiblancos nicht. Ob er im Sommer aber auch wirklich zu Barça zurückkehren wird, darüber möchte sich der 22-Jährige derzeit keine Gedanken machen, wie er bei seiner Vorstellung bei Betis erklärte: “Wir werden sehen, was danach [nach diesen sechs Monaten] passieren wird, im Fußball weiß man nie. Ich möchte mich hierauf konzentrieren, und weder an Barcelona noch an die Rückkehr oder an sonstwas denken. Ich möchte mich auf Real Betis konzentrieren und darauf, mein Bestes zu geben.”

Aleñá will sich beweisen

Aleñá freut sich jedenfalls auf seine Zeit in Sevilla: “Ich bin sehr glücklich, hier zu sein. Man merkt, dass es hier wie bei einer Familie ist. Ich werde alles tun, um die mir erwiesene Liebe zurückzuzahlen.” Besonders die Heimspielstätte von Betis hat es Aleñá angetan: “Ich bekam jedes Mal eine Gänsehaut, wenn ich hier her kam. Sich zu Hause zu fühlen, macht mich sehr glücklich. Ich will kämpfen, damit Betis nach oben kommt. Ich hoffe, es werden sechs erfolgreiche Monate.”  

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