Bartomeu: “Neymars Verpflichtung ist unwahrscheinlich”

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Präsident Josep Maria Bartomeu hält eine mögliche Rückkehr Neymars für unwahrscheinlich und verteidigte den Verkauf Arthurs zu Juventus Turin sowie die Verpflichtung Miralem Pjanics. Zudem sprach Bartomeu über die beiden Neuzugänge Francisco Trincão und Pedri.

Nachdem sich ein Wechsel von Neymar bereits im Sommer 2019 zerschlagen hatte, wird es wohl auch dieses Jahr nichts mit der Rückkehr des verlorenen Sohnes. Barcelonas Präsident Josep Maria Bartomeu sprach im Interview mit dem katalanischen Radiosender RAC1 über eine mögliche Rückkehr des brasilianischen Flügelstürmers zu den Katalanen und erklärte: “Eine solche Operation ist unwahrscheinlich, weil die Situation für die großen Klubs in Europa finanziell äußerst schwierig ist.”

Damit schlägt er in die gleiche Kerbe wie Neymars ehemaliger Berater Wagner Ribeiro. Dieser hatte bereits Ende Mai verlauten lassen, dass ein Neymar-Transfer aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie vermutlich nicht stattfinden werde: “Ich denke, dass Neymar bei PSG bleiben wird, da der Markt nun ein anderer ist. Der wirtschaftliche Aspekt des Fußballs wird sich verändern”, sagte er in einem Interview mit Fox Sports.

Bartomeu weicht Frage zu Lautaro aus

Nachdem im vergangen Jahr Neymar die unendliche Transfergeschichte des Sommers war, so hat in diesem Jahr die mögliche Verpflichtung von Inter-Stürmer Lautaro Martinez gute Chancen auf diesen inoffiziellen Titel. Der 22-Jährige besitzt bei Inter eine Ausstiegsklausel in Höhe von 111 Millionen Euro – doch diese ist Berichten zufolge am Dienstag abgelaufen.

Auf Lautaros mögliche Verpflichtung angesprochen gab Bartomeu im RAC1-Interview ausweichend zum Protokoll: “Über Transfers werden wir am Ende der Saison sprechen. Wenn Lautaros Klausel heute gilt, dann gilt sie auch heute. Die Transfers machen wir, wenn es soweit ist, jetzt nehmen wir keine Spieler unter Vertrag. Wir konzentrieren uns auf die Liga und die Champions League.” 

Vorfreude auf Trincão und Pedri 

Im Gegensatz zu den beiden von Barça umworbenen Stars sind die Transfers von Francisco Trincão und Pedri bereits fix. Beide werden sich zur neuen Saison das Dress der Blaugrana überstreifen. Bartomeu outete sich in dem Interview als großer Fan der beiden Neuzugänge. “Ich freue mich wirklich darauf, sie hier zu sehen”, sagte der Präsident. 

Wie groß die Vorfreude bei den Katalanen auf Trincão und Pedri ist, zeigt sich auch daran, dass der Klub jegliche Angebote für die beiden Spieler ablehnt beziehungsweise abgelehnt hat. So gab es für Trincão laut der Mundo Deportivo bereits Angebote aus der Premier League, die Barça aber ausgeschlagen hat.

Das Gleiche gilt auch für Pedri. Der Teenager, der eine herausragende Saison bei Las Palmas in Spaniens zweiter Liga spielt, soll Angebote von Teams auf “Europa-League-Niveau” gehabt haben. 

Verteidigung des Arthur-Transfers

Beim Gespräch mit dem katalanischen Radiosender äußerte sich Bartomeu auch über den Transfer von Arthur zu Juventus Turin, der vielerorts für Kritik gesorgt hatte. Gemeinhein hieß es, dass sowohl der FC Barcelona als auch Juventus Turin den Spielertausch nur gemacht hätten, um ihre Bücher in Ordnung zu bringen.

Dieser Vermutung widerspricht Bartomeu: “Es geht nicht darum, Finanzen auszugleichen. Arthur ist ein Spieler, der sehr hoch geschätzt wird. Wir haben Spieler verkauft, für die wir wichtige Angebote hatten.”

 

Doch Bartomeu gab zu, dass auch die wirtschaftlichen Bedingungen beim Transfer gestimmt haben. So habe man sich auch aufgrund der Leistungen Arthurs zu einem Verkauf entschlossen: “Die Angelegenheit von Arthur ist in erster Linie eine sportliche, aber auch eine wirtschaftliche Entscheidung.”

Miralem Pjanic, der im Tausch für Arthur zur Blaugrana wechseln wird, ist für den Präsidenten derweil “ein Spieler, der sehr begehrt” auf dem Transfermarkt war. Barcelonas sportliche Leitung “war schon lange an der Verpflichtung Pjanics dran”, erklärte Bartomeu.

 

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