Beiname für das Camp Nou – Die Hauptversammlung entscheidet

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Neben der Präsentation eines Entwurfs des neuen Espai Barça hat Javier Faus auch über das Vermarktungspotenzial des Camp Nou gesprochen. Einen kompletten Verkauf der Namensrechte am Stadion schloss der Vizepräsident für Finanzen scheinbar kategorisch aus. Die Idee eines Namenszusatzes für das Camp Nou ist aber weiterhin im Umlauf und der Vorstand gewillt, sie umzusetzen. Die endgültige Entscheidung soll hierbei in der Hand der Hauptversammlung liegen.

Qatar Camp Nou – nicht wenigen Anhängern des FC Barcelona läuft ein Schauer über den Rücken, wenn sie das lesen. So weit wird es aber wohl nicht kommen. Der Vorstand des katalanischen Traditionsvereins scheint fest entschlossen, dem altehrwürdigen Camp Nou einen lukrativen Beinamen zu geben. Dieser soll allerdings nach Möglichkeit nicht mit dem Trikotsponsor deckungsgleich sein. Damit ließen sich nach Auskunft von Javier Faus bis zu 150 Millionen Euro zusätzlich in die Kassen spülen. Ein kompletter Verkauf der Namensrechte am Camp Nou komme jedoch nicht infrage. Dieser würde bis zu 300 Millionen Euro bringen. Anscheinend hat man im Vorstand bereits alle Möglichkeiten durchgespielt. Die Entscheidung über einen Beinamen für das Camp Nou liege letztlich bei der Hauptversammlung: „Wenn das Mitglied nicht möchte, dass das Camp Nou einen kommerziellen Beinamen erhält, muss es beim Referendum mit „Nein“ stimmen.“

Espai Barça auf Kosten des sportlichen Erfolgs?

Ungeachtet dessen stellt sich angesichts der enormen Kosten für das neue Espai Barça die Frage, ob der sportliche Bereich hierdurch nicht zu kurz kommt. „Das Projekt wird nicht von einem Millionär gestemmt, wir zahlen dafür. Wir sind nicht beunruhigt darüber, wer uns das Geld leihen wird. Uns beschäftigt vielmehr die Frage, wie wir es zurückzahlen können, ohne den sportlichen Erfolg zu gefährden“, so Faus. Zeitgleich verkündete er gute Nachrichten aus dem Finanzbereich. „Bis jetzt haben wir unsere Schulden verkleinert. Ab der nächsten Saison werden wir keine Bankschulden, ‚Social Security‘ oder ‚Treasury debt‘ haben.“

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