Carles Pérez: Vertragsverlängerung als Belohnung

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Zuerst nur dritte Wahl, dann plötzlich Startelf – Carles Pérez hat seine Chance beim FC Barcelona am Anfang der Saison genutzt. Nun wurde er für seine guten Leistungen zu Saisonbeginn mit einer Vertragsverlängerung bis 2022 belohnt. 

Neuer Vertrag als Belohnung

Carles Pérez hat seinen Vertrag beim FC Barcelona bis 2022 verlängert. Das gaben die Verantwortlichen rund um Präsident Joesp Bartomeu bekannt. Der Flügelstürmer ist eigentlich offiziell noch in der zweiten Mannschaft Barça B registriert, allerdings rutschte er notgedrungen ins Profiteam, da zwischenzeitlich am Anfang der Saison mit Lionel Messi, Luis Suárez und Ousmane Dembélé gleich drei Angriffsspieler verletzt ausgefallen waren.

Schon in der Vorbereitung war Pérez ein Lichtblick, in der noch jungen Saison kam er dann in allen fünf Spielen in La Liga für den FC Barcelona zum Einsatz. Durch die Verletzungsmisere bekam er von Ernesto Valverde die Chance und nutzte diese – was nun dazu führte, dass die Katalanen den Vertrag mit dem 21-Jährigen zu verbesserten Bezügen bis 2022 verlängerten. Offiziell ist er aber weiterhin Teil von Barça B. Der FC Barcelona hat offiziell keine Ausstiegsklausel bekannt gegeben, laut Mundo Deportivo soll diese jedoch 100 Millionen Euro betragen.

„La Masia-Spieler bekommen Möglichkeiten“

Pérez zeigte sich daraufhin verständlicher Weise sehr erfreut und sprach von einem „Jugendtraum, der in Erfüllung geht“. Er habe „viele Jahre darauf hingearbeitet“ und sei nun „sehr zufrieden“. Mit drei Scorerpunkten aus fünf Spielen zahlte er Valverdes Vertrauen voll zurück. Ob er jedoch jetzt, wo Suárez und Dembélé wieder fit sind, erneut zu häufigen Einsätzen kommen wird, bleibt abzuwarten. Die Hoffnung verliert er aber nicht, laut ihm „bekommt man auch in der ersten Mannschaft Möglichkeiten zu spielen“. Gerade im Falle Pérez‘ und Ansu Fatis stimmt das auch, wobei sich zu diesem Zeitpunkt auch nur wenige Alternativen für Valverde ergaben.

Pérez als wichtiger Kaderspieler

Doch auch so könnte Pérez in dieser Saison zu einem wichtigen Rotationsspieler auf der offensiven Außenbahn werden. In Spielen gegen tiefstehende Gegner kreierte der FC Barcelona in letzter Zeit kaum Chancen, dabei könnte ein klassischer Flügelspieler wie Pérez helfen. Gerade nachdem Griezmann auf den Außen nicht beheimatet und Dembélé verletzungsanfällig ist, könnte er wirklich zu weiteren Möglichkeiten kommen. Und auch wenn seine Auftritte nicht derartigen Jubel auslösten wie die Ansu Fatis – auch Pérez sollte nicht unterschätzt werden.

Wie wir bereits einmal beleuchtet haben, könnte er sich bei regelmäßigen Einsätzen im Optimalfall zu einem neuen Pedro entwickeln. Zuerst sollte man sich aber in Geduld üben – mit seinen 21 Jahren hat er immer noch Zeit für seine Entwicklung. Und wer weiß, vielleicht erfüllt er sich dann seinen Traum, „so lange bei Barça zu spielen wie möglich“. Bei guten Leistungen dürfte kein Culé etwas dagegen haben. 

 

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