Deulofeu, Rafinha und Bojan: Barça-DNA hinterlässt Eindruck

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Spieler von der Qualität eines Deulofeu, Rafinha oder Bojan auf der Bank zu lassen, wäre gleichzusetzen mit der Verschwendung von großem Potenzial. Für die erste Mannschaft des FC Barcelona reicht es für alle drei Akteure (noch) nicht. Zu groß ist die Konkurrenz, zu hart ist das Programm der Katalanen. Deshalb sammeln die jungen Spieler außerhalb Barcelonas Spielpraxis und sorgen mit ihren Auftritten für Aufmerksamkeit. Albert Capellas, Jorge Otero und Óscar García nahmen ihre Leistungen deshalb genauer unter die Lupe.

Albert Capellas ist der zweite Trainer von Vitesse. Er bekommt aus nächster Nähe mit, wie sich Bojan Woche für Woche in der holländischen Eredivisie schlägt. Trotz vieler Kritik an der Leihgabe in Diensten von Ajax Amsterdam scheint Capellas von dem Talent des Stürmers überzeugt. „Die Adaptation fällt niemals einfach, weil man hier niederländisch spricht. Als er auf der Position der Neun in Fahrt kam, warf ihn eine Verletzung zurück. Er hat einige Wochen verloren, doch seitdem er zurück ist, spielt er sehr gut. In den wichtigen Spielen (Anm.: Barça, PSV, Twente, Vitesse, Feyenoord) war er der beste Akteur seiner Mannschaft und hat den Unterschied gemacht. Ich glaube sehr an Bojan im Sturm. Er muss nicht groß sein, weil all jene, die ihn kennen, wissen, was er zu leisten imstande ist. Hier sprechen die Leute viel über ihn, weil er nicht nur gute Statistiken vorzuweisen hat. Er konnte aber auch glänzen und der Mannschaft viel geben“, so Capellas.
Seiner Meinung nach kommen für Bojan in Anbetracht seiner Qualität nur wenige Mannschaften infrage: „Das ist ein Spieler, der in einer überragenden Mannschaft spielen sollte. Ich kenne ihn gut, glaube an ihn und weiß, was er aus sich herausholen kann. Er muss von Talent umgeben sein, so wie in Barcelona von Iniesta, Xavi etc. Von Spielern, die in der Lage sind, seine Handlungen innerhalb einer halben Sekunde zu überschauen. Wenn er die Vorbereitungszeit bei Barça verbringt, bin ich überzeugt, dass er bleibt.“

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Jorge Otero: „Rafinha bringt alles mit“

Das sind natürlich Aussagen, die jeder Spieler auf der Welt gerne hört. Auch Rafinha, der gerade bei Celta für Furore sorgt. Sieben Jahre spielte Jorge Otero bei Celta Vigo und kennt sich im Vereinsumfeld daher bestens aus. Er beobachtet mit großem Interesse die Entwicklung von Rafinha und ist sehr angetan von den Auftritten des Barça-Youngsters. „Anfangs hatte er Schwierigkeiten mit der Adaptation, weil gemessen an seinen jungen Jahren zu viel Verantwortung auf ihm lastete. Er ist aber ein Spieler, der sich weiterentwickelt hat, der mit dem Ball am Fuß gehen und dribbeln kann. Er kann uns einen Vorteil verschaffen und das Spiel beruhigen, wenn es notwendig erscheint. Er kommt immer besser zurecht, und heute ist er ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft“, ist sich Jorge Otero sicher.
Für ihn sei es nur noch eine Frage der Zeit, bis Rafinha auch bei Barça seine Stärken ausspielt, obschon er Zweifel daran hat, ob er bereits diese Saison bei Barça hätte mitnehmen sollen. „Ich weiß nicht, ob er heute ein unangefochtener Spieler im Kader von Barça sein würde“, so Otero weiter. „Ich bin aber überzeugt, dass er alles mitbringt, um dort zu triumphieren und einen Platz im Kader zu erobern. Er hat hier auch gelernt, wie man verteidigt.“

Englische Härte für Deulofeu

Dass sich Óscar García, Trainer des englischen Zweitligisten Brighton und ehemaliger Coach der A-Jugend von Barça, positiv über die Leistungen von Deulofeu auslässt, war nicht anders zu erwarten. Die Lobeshymnen auf der Insel waren sehr laut und nicht zu überhören, wenn Deulofeu im Trikot des FC Everton mal wieder zeigte, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Laut García habe der Spieler einen Schritt nach vorne gemacht: „Er hat jede Minute genutzt, was nicht leicht ist auf der Insel, wo der Fußball physischer gespielt wird. Das ist für ihn eine große Lektion, auch wenn ich vielleicht nicht der Richtige bin, um zu urteilen, ob er bereit für eine Rückkehr zu Barça ist. Sicher ist aber, dass er sich an jede Situation anpassen kann und keine regelmäßige Spielzeit braucht, um Chancen zu kreieren und der Mannschaft viel zu geben.“

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