Ein surrealer Anblick: Messi feiert Debüt im PSG-Trikot

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Spätestens jetzt ist es wirklich wahr: Viereinhalb Wochen nach dem tränenreichen Abschied aus Barcelona hat Lionel Messi sein Debüt im Trikot von Paris Saint-Germain gefeiert. Der 34 Jahre alte Argentinier kam bei der Ligue-1-Partie in Reims von der Bank aus ins Spiel.

Am Sonntagabend gegen 22:01 Uhr war es so weit, der Moment, auf den viele Fußballfans auf der Welt gewartet haben – minus der Anhänger des FC Barcelona natürlich, für die es erneut ein sehr schmerzlicher, bitterer Moment wurde, der sich erneut surreal und falsch anfühlte.

Messi läuft erstmals für Paris Saint-Germain auf

Erstmals seit seinem Abgang vom FC Barcelona hat Lionel Messi als Spieler von Paris Saint-Germain den Platz in einem Fußballspiel betreten. Die Barça-Ikone gab ihr Debüt in der Ligue 1 für ihren neuen Klub aus der französischen Hauptstadt, in der 66. Minute kam Messi beim 2:0-Auswärtssieg von PSG bei Stade Reims für seinen Kumpel Neymar aufs Feld.

Am Spielausgang sollte sich nach Messis Einwechslung aber nichts mehr ändern, PSG führte zu diesem Zeitpunkt durch einen Doppelpack von Kylian Mbappé – der von Real Madrid heftig umworben wird – mit 2:0, bei diesem Spielstand blieb es auch bis zum Schluss. Messi hatte in den gut 25 Minuten Spielzeit keine nennenswerte Aktion, einen Torschuss gab La Pulga nicht ab. 20 Pässe, 19 davon zum Mann, dazu 25 Ballaktionen – mehr stand am Ende nicht auf Messis Statistiktafel.

Und doch war Messi ob seines Debüts für PSG natürlich trotz diskreter Leistung in einer langweiligen Schlussphase in aller Munde, das Bild von Messis Einwechslung, es ging und geht natürlich um die Welt.

Mit Schlusspfiff gingen die Spieler von Stade Reims und klatschten mit Messi ab – wie zur Begrüßung in der Ligue 1 und irgendwie wollte der ein oder andere wohl auch sichergehen, dass der Mann mit der seltsamen Rückennummer 30 und dem Aufdruck Messi wirklich der Lionel Messi ist. Wie gesagt: Es wirkte unwirklich.

Ein wenig auf die Spitze trieb es am Ende Predrag Rajkovic, der Torhüter von Stade Reims. Rajkovic bat Messi, sein Kind in den Arm zu nehmen und machte dann mit dem Handy ein Foto von Messi und Rajkovic Junior – auf dem Spielfeld.

Piqués Firma kauft Rechte an Ligue 1 – wegen Messi

Alle Welt wollte an diesem Abend Messi sehen – Gerard Piqué kaufte mit seiner Firma Kosmos sogar die Ligue-1-Rechte auf, der berühmte spanische Twitch-Streamer Ibai Llanos, enger Freund von Piqué und auch von Messi, streamte die Partie von PSG bei Stade Reims sogar live auf seinem Twitch-Kanal.

Die Ligue 1, sie ist nun um eine weltberühmte Attraktion reicher. Eine Attraktion, an deren Anblick man sich aber so erst gewöhnen muss, nicht nur wegen der komischen Rückennummer 30. Dass Messi ein anderes Vereinstrikot als das des FC Barcelona trägt, für Anhänger des FC Barcelona wie für Fußball-Romantiker ist das sicherlich nach wie vor ein mehr als ungewöhnlicher, womöglich auch bizarrer Anblick. Erst recht jetzt, da man sah, wie Messi in PSG-Kluft den Rasen betrat und sein Debüt für einen Verein feierte, der nicht der FC Barcelona ist.

 

Alex Truica
Freier Sportjournalist, Podcaster und Chefredakteur Barçawelt
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