Eric Garcia und der erfüllte Barça-Traum: „Am Ende des Weges angekommen“

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Nach dem abgewickelten Deal mit Sergio Agüero hat der FC Barcelona jetzt umgehend auch bei Eric Garcia Nägel mit Köpfen gemacht – und ihn am Dienstagnachmittag schon im Camp Nou präsentiert. Bei seiner Pressekonferenz sprach der Innenverteidiger über seinen erfüllten Traum, einstigen Abgang und den Konkurrenzkampf.

Garcia: „Ein Traum geht in Erfüllung“

Die Katalanen sind um einen Katalanen reicher! Eric Garcia läuft ab sofort wieder im Trikot des FC Barcelona auf. Nachdem der Klub die Präsentation des Innenverteidigers bereits am Montag angekündigt hatte, machte er die Verpflichtung am Dienstagmorgen offiziell und stellte García zur Mittagszeit schließlich im Camp Nou als Neuzugang vor.

„Ich bin extrem glücklich, hier zu sein. Es geht ein Traum in Erfüllung, für diesen Klub zu spielen. Hoffentlich kann ich hier nächste Saison und in der Zukunft Großes erreichen“, sagte er am Vormittag vorab zu BarçaTV.

Der 20-Jährige, der nach vier Jahren ablösefrei von Manchester City zurückkehrt, schlüpfte im Stadion bereits in das Barça-Trikot der abgelaufenen Saison, das er somit selbst in Spielen gar nicht mehr tragen wird. Die neuen Jerseys wurden von Vereinsseite jedoch schlicht noch nicht enthüllt.

Eric auf dem Trikot – noch keine Rückennummer

Garcia posierte auf dem Rasen für die zahlreichen Fotografen, eine Nummer wurde ihm bislang ebenso wenig zugeteilt wie Star-Einkauf Sergio Agüero, dessen Vorstellung am Montag über die Bühne gegangen war. Feststellen ließ sich auf seinem Rücken derweil aber: Dort steht nur „Eric“. In Manchester lief er noch als „E. Garcia“ auf.

Im Rahmen seines großen Tags musste der Abwehr-Youngster auch schwitzen und sich einem medizinischen Check unterziehen, dann durfte er aber wieder strahlend in die Kameras blicken und im Beisein von Barça-Präsident Joan Laporta seinen bis zum 30. Juni 2026 datierten Vertrag unterschreiben.

„Als ich ging, wurde bei Barça nicht so sehr auf die Jugend vertraut“

Laporta begleitete den Neuzugang anschließend in den Pressesaal, in dem Garcia den Journalisten Rede und Antwort stand. Zunächst ergriff aber das Kluboberhaupt das Wort. „Für Barça ist es ein sehr besonderer Tag. Eric ist jung, reif und bereit, um uns Freude zu bereiten. Wir holen einen Spieler zurück, der bei uns groß wurde. Er wird hier viel Erfolg haben. Wir sind froh, dich wieder hier zu haben“, so der 58-Jährige.

„Es ist immer ein guter Moment, wenn du zu Barça kommst. Ich kehre zu einem Gewinner-Klub zurück und ich mag es, erfolgreich zu sein. Nach den Präsidentschaftswahlen sagte man mir, dass man mich verpflichten will und ich habe sehr deutlich gemacht, wie ich zu einer Rückkehr stehe. Ich habe Lust, diesen Weg nun zu bestreiten“, sagte ein motivierter Garcia, der auch bei dem Mediengespräch wieder von einem erfüllten Traum sprach: „Deswegen ist es so, als würdest du am Ende des Weges ankommen, den du in der ganz frühen Jugend begonnen hast zu gehen.“

Warum hatte er Barcelona überhaupt den Rücken gekehrt, wenn der Klub ihm doch so am Herzen liegt? „Als ich ging, wurde nicht so sehr auf die Jugend vertraut“, erklärte er, „und das Angebot von City war zu dem Zeitpunkt das beste. Über die Erfahrung, die ich dort gemacht habe, bin ich sehr glücklich. Wenn ich sage, dass (Pep) Guardiola ein großartiger Trainer ist, dann sage ich nichts Neues. Ich bin ihm sehr dankbar für das Vertrauen, das er mir gab, als ich nach Manchester kam“, so Garcia, der vereinzelt bereits mit Gerard Piqué verglichen wird.

Garcia sieht von Vergleichen mit Piqué ab

Davon hält der spanische Nationalspieler allerdings wenig: „Ich kann mich nicht mit ihm vergleichen. Ich stehe noch am Anfang meiner Karriere und Piqué war in den letzten zehn Jahren der beste Innenverteidiger. Ihn als Mitspieler zu haben, ist eine Freude.“ Und eine Herausforderung zugleich, sofern Garcia auf reichlich Einsatzminuten kommen möchte. „Die Konkurrenz ist sehr groß, das wird uns besser machen. Ich muss bereit sein, wenn der Trainer mich braucht“, gab sich das Defensiv-Versprechen ambitioniert.

Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist
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