Die PK von Joan Laporta im Ticker: “Nun startet eine neue Ära – ohne Messi”

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Die genauen Hintergründe zum Abgang von Lionel Messi beim FC Barcelona sind noch nicht bekannt. Auf einer eigens dafür einberufenen Pressekonferenz (11 Uhr) dürfe Barça-Präsident Joan Laporta Licht ins Dunkel bringen. Hier gibts die PK im Live-Ticker.

Die offizielle Pressekonferenz von Barcelona-Präsident Joan Laporta im Live Ticker:

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Damit endete die Pressekonferenz von Joan Laporta.

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Auf die Frage, ob Barça an den CVC-Deal gebunden ist, falls die Liga diesem abschließend zustimmen will: “Darauf gibt es derzeit keine Antwort. Wir sind Teil von La Liga. Aber ich weiß nicht, was CVC tun wird. Ich denke Real ist auch dagegen, sie bereiten eine Anfrage vor, dass dieser Deal nicht abgeschlossen wird.” 

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“Die erwarteten Verluste lagen in der Größenordnung von 200 Millionen Euro, aber sie werden 487 Millionen betragen, was eine Menge ist. Was die Auswirkungen auf das Sponsoring angeht, so müssen wir härter und besser arbeiten, um mehr Sponsoren zu bekommen, erklären, was Barça ist und dass wir sehr talentierte Spieler haben. Es wird Spieler geben, die kommen werden und diese Motivation und Begeisterung bei den Sponsoren erzeugen. Es stimmt, dass Messi, was den Fußball angeht, eine Reise hinter sich hat. Aber wir haben diesen Moment hinter uns gelassen und müssen nun in dieser Realität leben.”

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La-Liga-Präsident Javier Tebas äußerte sich vor wenigen Minuten auf Twitter: “Hallo, Joan. Sie wissen, dass der CVC-Deal die TV-Rechte nicht für die nächsten 50 Jahre verpfändet. Er bedeutet, dass die Vereine mehr Wert sind und ihr so Darlehen von Banken bekommt, um eure Schulden zurückzuzahlen.” Darauf angesprochen entgegnete Laporta gerade: “Hallo, Javier. Wir interpretieren die Situation nicht so. Es gibt Risiken, die wir dem Klub zur Liebe nicht eingehen wollen. Es geht darum, den Klub zu verteidigen.”

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“Wir hatten einige Einigung. Einen Zweijahresvertrag, der über fünf Jahre vergütet wird. Wir waren alle zufrieden und haben uns die Hände geschüttelt. Die Realität war dann, dass wir diesen Vertag nicht registrieren konnten, es sei denn wir würden den CVC-Deal akzeptieren.”

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Auf die Frage, ob PSG an Messi interessiert ist und wo Laporta ihn am liebsten spielen sehen würde: “Am liebsten bei Barcelona. Aber was er macht, da müsen sie ihn fragen. Ich werde dazu nichts sagen.”

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“Die Verluste waren doppelt so hoch, wie wir sie erwartet hatten. Wir werden die Zahlen veröffentlichen, aber zu einem anderen Zeitpunkt.”

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Auf die Frage, wie viel Prozent das Gehaltschaos vom Gesamteinkommen des Klubs beträgt, wenn Messi nicht bleibt: “95 Prozent. Es sollten 65 bis 70 Prozent sein. Es gibt also noch einiges zu tun.”

 

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Auf die Frage, ob die vier Neuzugänge für die kommende Saison registriert werden können: “Meinen Berechnungen zufolge: Ja.”

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“Ich habe bereits mit den Kapitänen gesprochen. Ich denke das war wichtig. Jeder hat darauf gewartet, dass Leo zum Training erscheint und ich musste ihnen sagen, dass das nicht passieren wird. Es ist der Beginn einer neuen Ära.”

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“Leo wollte bleiben, er ist nicht glücklich über diese Situation. Wir alle wollten, dass er bleibt. Aber er muss sich der Realität stellen. Ich wünsche ihm das Beste, dahin wo er jetzt geht. Barcelona ist sein Zuhause.”

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“La Liga will, dass wir nach den Regeln spielen. Natürlich will La Liga, dass Messi bleibt, aber die Klubs müssen sich an die Regeln halten. Man kann keine Ausnahmen machen, selbst wenn das heißt, dass Messi gehen wird.”

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Auf die Frage, wann beschlossen wurde, dass Messis Vertrag nicht verlängert wird: “Vor zwei Tagen, da haben wir gesagt, dass es genug ist und wir es nicht machen können. Gestern habe ich mit Leos Vater gesprochen.”

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Auf die Frage, ob er in seinem Wahlkampf falsche Versprechungen gemacht hat: “Überhaupt nicht. Wir haben immer gesagt, dass wir alles tun werden, um Messi zu halten, ohne dass es dem Klub finanziell zu sehr schadet. Wir hatten eine Einigung mit Leo. Ob es einen Schldigen gibt? Ich möchte nicht immer wieder auf das eingehen, was zuletzt im Klub [unter der Leitung von Bartomeu] passiert ist. Wir hatten einige Zahlen [bezüglich Barças Schulden], aber die Zahlen, die nun aufgetaucht sind, sind schlimmer. Es hat sich von ‘schlecht’ zu ‘sehr schlecht’ entwickelt.”

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“Die Verhandlungen [mit Leo] sind beendet, ohne dass es uns möglich war, ihn bei der Liga zu registrieren, aufgrund der Gehaltsobergrenze.”

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“Einige Spieler haben bereits Gehaltskürzungen akzeptiert, aber es ist nicht einfach. Vielleicht müssen wir andere Entscheidungen treffen, aber es gibt keine Garantien, für nichts. Es ist eine risikoreiche Situation für den Klub und es erfordert Zeit.”

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Mit Blick auf den CVC-Deal: “Etwas, das unsere TV-Rechte über die nächsten 50 Jahre beeinflusst, ist etwas, das wir nicht akzeptieren können. Barça steht über Spielern und Präsidenten.”

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“Wir wollten die Post-Messi-Ära in zwei Jahren starten. Aber unter diesen Umständen, müssen wir sie vorziehen.”

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Über die Möglichkeit, dass Messi doch noch bleibt: “Ich möchte keine falschen Hoffnungen schüren. Es gab für uns ein Zeitlimit [für die Vertragsunterschrift], denn die Liga startet bald und wir brauchen Zeit, um andere Optionen auszuloten.”

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“Leo hat hier Geschichte geschrieben, sein Vermächtnis ist riesig. Dies war die beste Ära in Barças Geschichte, nun startet eine neue Ära, es gibt ein ‘vor’ und ‘nach’ Messi.”

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“Wir müssen uns an die Regeln von La Liga halten. Sie könnten flexibler sein, aber das soll keine Entschuldigung sein. Wir kannten die Regeln. Messi liebt Barça und ich bin traurig, aber ich bin überzeugt, dass wir das Beste für den FC Barcelona getan haben.”

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“Messi wollte bleiben. Wir wollten, dass er bleibt.”

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“Um Messi registrieren zu können, hätte Barça einem Vertrag zustimmen müssen [dem CVC-Deal], der den Klub in Sachen TV-Rechte über die nächsten 50 Jahre beeinflusst hätte. So eine Entscheidung kann ich nicht treffen. Der Klub steht über den Spielern. Ein Investment in dem Volumen von Messis Vertrag wäre risikoreich.”

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Joan Laporta steht nun vor den Pressevertretern. Zunächst beginnt er, über Barças Gehaltsgefüge zu sprechen: “Das Gehaltschaos beträgt 110 Prozent des gesamten Einkommen des Klubs. Die Zahlen sind deutlich schlechter, als wir sie zunächst erwartet haben.”

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Der Beginn der PK scheint sich noch etwas zu verzögern. Die Leute warten auf jeden Fall: Alleine den Live-Stream auf Barças YouTube-Kanal schauen derzeit über 70.000 Menschen – und es werden immer mehr…

Die gesamte Fußballwelt schaut nach Barcelona! Um 11 Uhr wird Joan Laporta vor die Presse treten und die Hintergründe zum Messi-Abgang erläutern. Auf BarçaTV+ kann man die PK live verfolgen. Die Medienvertreter haben sich bereits eingefunden, bald geht es los… Wir tickern Laportas PK auf Barçawelt.

Hier gibt es die PK im Live-Stream:

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