Javier Mascherano gesteht Steuerhinterziehung

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Bei Javier Mascherano läuft es momentan einfach nicht rund. Die Leistungen in der Saison knüpfen nur wenig an die bravourösen Glanztaten der letzten Spielperiode an, eine rote Karte aufgrund einer Beleidigung und der Verdacht einer Steuerhinterziehung setzten dem Ganzen nun die Krone auf. Nun stellte sich schließlich auch heraus, dass es sich nicht nur um einen Verdacht handelte, sondern dies die Wahrheit ist. Der Argentinier war geständig.

Was ist da nur los in Barcelona? Ein Spieler nach dem anderen wird im Hinblick auf den Verdacht der Steuerhinterziehung von den Ermittlungsbehörden durchleuchtet. Angefangen hat das ganze Spiel 2013 mit Lionel Messi. Neben La Pulga wurde außerdem die Familie rund um Neymar Jr. verdächtigt. Ein weiterer Kandidat der Katalanen war Javier Mascherano.

Der Argentinier stand unter Verdacht, zwei Steuerverstöße begangen zu haben. Dabei soll es sich insgesamt um knapp 1,5 Millionen Euro gehandelt haben. Diese Vermutungen stellten sich mit dem Geständnis des Argentiniers als wahr heraus. Javier Mascherano verdiente zwar Geld mit seinen Bildrechten, jedoch zahlte dieser in den Jahren 2011 und 2012 seine Steuern nicht komplett, sondern umging diese Zahlungen mit zwei Firmen. Eine dieser Firmen hat ihren Sitz in Miami (USA), die andere in Madeira (Portugal) .

Der Abwehrspieler der Katalanen zahlte auf Ratschlag seiner Anwälte die 1,5 Millionen Euro direkt, musste jedoch trotzdem vor Gericht. Weiterhin legte Javier Mascherano 200.000 € mehr auf den Tisch, damit er die in dieser Zeit entstandenen Zinsen auch begleichen konnte. Zwar hat der Argentinier nun seine Steuern gezahlt, trotzdem kommt wohl noch eine Strafe auf ihn zu.

Die Gerichtsverhandlung in Gava, in der Nähe von Barcelona, soll laut Berichten nicht einmal fünf Minuten gedauert haben.

„Mascherano gab zu, dass er in zwei Fällen eine Steuerhinterziehung begangen ha, somit war es nicht nötig, ihn weiterhin zu befragen“, so eine gerichtliche Quelle.

Auch seinem Landsmann Lionel Messi wird vorgeworfen, Einnahmen aus Bilderrechten nicht versteuert zu haben. Hier beläuft sich die Summe jedoch auf rund 4,5 Millionen €.

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