Koeman-Sperre nicht verkürzt – Barcelona legt erneut Einspruch ein

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Der Einspruch des FC Barcelona gegen die Zwei-Spiele-Sperre für Ronald Koeman hatte beim spanischen Fußballverband keinen Erfolg. Die Katalanen unternehmen nun in der nächst höheren Instanz einen weiteren Versuch, um den Einsatz ihres Trainers im kommenden Spitzenspiel gegen Atlético Madrid doch noch zu ermöglichen.

Der Berufungsausschuss des spanischen Fußballverbandes RFEF hat den Einspruch des FC Barcelona gegen die Zwei-Spiele-Sperre, die Ronald Koeman in Folge seiner Roten Karte im Spiel gegen den FC Granada erhalten hatte, abgewiesen.

Damit wird Koeman das Schlüsselspiel um die Meisterschaft in La Liga am Samstag gegen Atlético Madrid (16:15 Uhr, live im Ticker auf Barçawelt.de) verpassen.

Barça hat umgehend, nachdem bereits die ursprünglich ausgesprochene Sperre angefochten worden war, auch gegen die nun ergangene Berufungsentscheidung Einspruch eingelegt. Die Blaugrana versucht nun beim Sportverwaltungsgerichts TAD eine einstweilige Verfügung zu erwirken, damit Ronald Koeman doch am Wochenende auf der Trainerbank Platz nehmen kann. 

Im Spiel am vergangenen Donnerstag gegen den FC Granada sah der 58-Jährige um Zuge einer Auseinandersetzung mit dem vierten Offiziellen die Rote Karte. Laut Spielberichtsbogen soll Koeman zum vierten Schiedsrichter ‚vaya personaje‘ gesagt haben, was man wohl mit ‚was für eine Person/Persönlichkeit‘ übersetzen könnte. 

Koeman hatte nach dem Spiel betont, dass er sich nichts habe zu Schulden kommen lassen und der vierte Schiedsrichter ihn nicht respektvoll behandelt habe. Für den Hauptübungsleiter der Blaugrana war es die erste Rote Karte als Trainer.

Sollte der Einspruch Barcelonas keinen Erfolg haben, würde der niederländische Coach der Katalanen das immens wichtige Spitzenspiel gegen Tabellenführer Atlético Madrid am kommenden Sonnabend an der Seitenlinie verpassen. In diesem Fall würde ihn erneut sein Co-Trainer Alfred Schreuder vertreten, der bereits beim letzten Spiel gegen den FC Valencia das Coaching übernommen hatte.

 

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