Koeman: “Wir hoffen, einen zweiten Niederländer im Kader zu haben”

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Ronald Koeman bestätigt das Interesse des FC Barcelona an Georginio Wijnaldum und erklärte, Barça hoffe, “einen zweiten Niederländer im Kader zu haben”. Dieser könne aber auch Memphis Depay heißen. Zudem sprach Koeman über Lionel Messi und Luis Suárez’ unrühmlichen Abgang.

Barcelonas Trainer Ronald Koeman hat gegenüber dem niederländischen Sender NOS bestätigt, dass er Georginio Wijnaldum vom FC Liverpool nach Barcelona lotsen wollte. “Er stand auf meiner Liste”, gab der Barça-Coach angesprochen auf den holländischen Nationalspieler zu. 

Kommen Wijnaldum oder Depay im Winter?

Wijnaldum besitzt noch einen Vertrag bis 2021 in Liverpool, wäre im Sommer ablösefrei oder im Winter günstiger zu haben. Das Gleiche gilt auch für dessen Landsmann Memphis Depay von Olympique Lyon, mit dem sich Barça sogar einig war, der aber aufgrund von finanziellen La-Liga-Regularien – Barcelonas Gehaltsvolumen war zu hoch – nicht zu den Katalanen wechseln konnte. “Wir hoffen, einen zweiten Niederländer im Kader zu haben”, ließ Koeman nun durchblicken – ohne aber auszuführen, ob er damit Wijnaldum oder Depay meint.

 

 

Barça hat den Kader im Sommer gehörig umgekrempelt und verjüngt, zudem viele Großverdiener vom Hof gejagt, um Geld zu sparen – doch seine Wunschspieler bekam Koeman trotzdem nicht. Angesprochen auf den Umbruch erklärte Koeman: “Der Klub war der Meinung, wir müssten die Mannschaft verjüngen und das sieht man jetzt. Ansu Fati spielt, er ist 17 Jahre alt. Wir haben Pedri, 17 Jahre, der seine Chancen bekommt. Ronald Araújo ist 21, Trincão ist 20 Jahre alt. Und wir haben Sergiño Dest, der 19 ist. Das sind alles Spieler für die Zukunft.”

Koeman: “Hatte keine Probleme mit Suárez”

Einer der Leidtragenden dieses Umbruchs war auch Luis Suárez, der jüngst bei der uruguayischen Nationalmannschaft erklärte, dass “die Art und Weise und das Gefühl, dass sie mich rausgeschmissen haben” ihn “am meisten geschmerzt” habe. 

Koeman erklärte im NOS-Interview auf Suárez angesprochen: “Im Fall von Suárez wäre es für ihn sehr schwierig geworden, zu spielen. Und ich habe ihm das ehrlich mitgeteilt. Aber ich hatte keine Probleme mit ihm. Ich habe ihm auch gesagt, dass er, falls er sich entschließen sollte zu bleiben, bei der Mannschaft bleiben würde. Er hätte bleiben können, ja. Aber er beschloss, dass er gehen wollte.”

 

Koeman zufrieden mit Messis Arbeitsethos

Suárez’ unrühmlicher Abgang hat bekanntlich besonders Lionel Messi sauer aufgestoßen, der schon zuvor selbst den Klub verlassen wollte, aber nicht durfte. “Nachdem ich hier als Trainer unterschrieben hatte, kontaktierte ich sofort Leo. Ich ging zu ihm nach Hause und sprach mit ihm über seine Zukunft”, so Koeman über seinen ersten Kontakt zu Messi nach seinem Amtsantritt: “Ich wusste bereits von seiner Unzufriedenheit, er war diesbezüglich sehr klar. Aber am Ende lief alles gut. Ab dem Moment, wo er gesagt hat, er werde es versuchen, hat er alles getan, was ich von ihm erwarte.”

 

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