Lenglet spricht über Messi, Suárez und Dembélé: “Die Pause war für manche Spieler gut”

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Clement Lenglet spricht über die Rückkehr La Ligas, den guten Zustand des Teams und seine Mitspieler Lionel Messi, Luis Suárez und Ousmane Dembélé – und erklärt, warum die Coronavirus-Unterbrechung vielen Spielern des FC Barcelona gut tat.

Clement Lenglet gab der Mundo Deportivo ein Interview, in dem der Innenverteidiger des FC Barcelona über die Rückkehr La Ligas spricht, den Zustand des Teams und seine Mitspieler Lionel Messi, Luis Suárez und Ousmane Dembélé.

MD: Am Samstag geht La Liga wieder los. Wie sehen Sie die Mannschaft?

Clement Lenglet: “Wir sind ziemlich gut drauf. Wir waren jetzt ein paar Monate außer Gefecht, doch für die Spieler, die fast keinen Urlaub haben, war diese Pause gut. Wir haben in diesen Wochen in der Ciutat Esportiva ziemlich hart gearbeitet, um wieder ein optimales physisches Niveau zu erreichen, und ich denke, wir sind bereit, an Wettkämpfen teilzunehmen, Spiele zu gewinnen und die Liga zu holen.”

Sie haben gesagt, dass diese Pause etwas Positives haben kann. Wird Lionel Messi, der immer vielen Anforderungen ausgesetzt ist, gestärkt daraus hervorgehen?

“Ja. Nicht nur Leo, sondern auch andere Spieler wie Antoine Griezmann, Sergio Busquets… Fußballer, die immer spielen, auch mit ihrer Nationalmannschaft, die viel reisen und auch Verpflichtungen gegenüber Werbepartnern haben. Durch die Corona-Unterbrechung waren sie nicht in der Lage, all dies zu tun, sie haben sich ausgeruht, und ich denke, es war gut für sie.”

Wird Messi am Samstag gegen Mallorca fit sein?

“Ja. Am Montag kehrte er nach einer kleinen Blessur ins Mannschaftstraining zurück, und er hat wie immer sehr gut trainiert. Er ist sehr gut vorbereitet auf das, was noch kommen wird.”

 

Es wird viel über das Verletzungsrisiko gesprochen, aber glauben Sie nicht, dass diese Art der Vorbereitung besser ist als die Saisonvorbereitung im Sommer?

“Sie [die Vorbereitungen] sind unterschiedlich. Während der Sommervorbereitung haben wir viele Reisen, die wir jetzt nicht hatten. Jeder weiß, dass Reisen sehr anstrengend sind. Diese Art der Vorbereitung jetzt halte ich für besser als die andere, weil wir keine Reisen hatten. Wir haben mehr Trainingseinheiten, und das kann uns helfen, obwohl uns in der Tat die Vorbereitungsspiele fehlten. Wir werden sehen, was an diesem Samstag passiert, aber ich denke, wir sind körperlich und geistig darauf vorbereitet.”

Wie sehen sie Luis Suárez, der am Samstag von den Ärzten das medizinische grüne Licht erhalten hat?

“Er hatte all die Zeit, die er braucht, um sich gut zu erholen, ohne Eile. Und das ist ein Glücksfall, denn wenn man an Wettkämpfen teilnimmt, muss man schnell zurückkommen und manchmal schneller, als man sollte. Luis hat diese Eile nicht gehabt, und er sieht im Training sehr gut aus und fühlt sich mit dem Ball sehr wohl. Er wird uns sehr helfen.”

Ein weiterer Teamkollege, der immer noch verletzt ist und über den wir nicht viel Neues erfahren haben, ist Ousmane Dembélé. Wie sehen Sie Ihren Landsmann?

“Er wird abseits von uns behandelt, er hat einen anderen Zeitplan und arbeitet mit dem Klub daran, sich schnell zu erholen. Die Coronavirus-Unterbrechung hat auch ihm ein wenig geholfen. Wir wissen nicht, ob er bis zum Ende der Saison zurück sein wird, aber er arbeitet daran, so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu kommen.”

Glauben Sie, dass es die Möglichkeit gibt, dass er in der Champions League eingesetzt werden kann?

“Wir wissen es noch nicht, weil Ousmane schwere Verletzungen hatte und es sehr von seinem Körper abhängt und davon, wie er sich erholt. Aber natürlich wollen wir, dass er schnell wiederkommt, denn er hat einen Stil, der uns beim Spielen sehr hilft und der sich sehr von dem unterscheidet, was wir im Moment haben.”

Und wie geht es ihm in psychologischer Hinsicht? 

“Ich denke, es geht ihm jetzt gut. Er hatte es schwer, weil er sich vor der Rückkehr erneut verletzt hatte, was ihn wütend machte. Es geht ihm jetzt viel besser, er freut sich darauf, zurückzukommen. Er macht alles perfekt, um zurückzukommen, ohne etwas zu riskieren.”

Haben Sie die Idee, wie es sein wird, ohne Fans zu spielen?

“Wir haben keine andere Möglichkeit, das gefällt mir nicht besonders, aber im Moment ist es unmöglich, mit Publikum zu spielen, und wir müssen das akzeptieren. Aber natürlich wollen wir in einigen Wochen wieder mit Publikum spielen, denn ein Fussball ohne Zuschauer ist etwas ganz anderes als ein volles Stadion mit Atmosphäre.”

In der Bundesliga hat sich gezeigt, dass ohne Zuschauer der Heimvorteil verschwindet. Können sie in Auswärtsspielen wie beispielsweise beim FC Sevilla oder bei Celta Vigo davon profitieren?

“Ja, zu 50 Prozent, denn wir haben auswärts einige Punkte verloren, und das kann uns helfen. Aber wir haben zu Hause auch viele Punkte gewonnen, und ich bin sicher, dass viele dieser Punkte mit der Hilfe unserer Fans erzielt wurden. Wir werden sehen, was in den ersten paar Spielen passiert.”

Sie sagten in einem Gespräch mit dem französischen Sender RMC, dass aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise alle Spieler einem Transfer ausgesetzt sein könnten. Wie sehen Sie ihre Zukunft?

“Ich freue mich sehr, hier zu sein und freue mich darauf, weiter zu spielen und Titel zu gewinnen. Warten wir ab, was passiert. Natürlich haben wir durch das Coronavirus-Thema keine vollkommene Gewissheit, weil es für alle sehr kompliziert war und wir nicht wissen, wie sich alles in den kommenden Monaten entwickelt – aber ich bin froh, hier zu sein.”

Aus dem, was Sie sagen, geht klar hervor, dass – sofern es nicht der Verein ist, der die Tür öffnet – sie nicht weg von Barça wollen.

“Ja, ich fühle mich hier wohl, ich verstehe mich mit allen sehr gut, ich habe zwei sehr gute Jahre verbracht und ich möchte diesen Weg weitergehen – aber es hängt nicht nur von mir ab.”

 

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