Medien: Präsidentschaftswahlen bei Barça am 24. Januar

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Berichten zufolge hat sich der Interimsvorstand des FC Barcelona auf einen Termin für die Präsidentschaftswahlen geeinigt. Demnach finden die Wahlen am 24. Januar statt, einem Sonntag. Dieser Termin bringt massive Nachteile für den dann neu gewählten Präsidenten und Vorstand mit sich.

Die Präsidentschaftswahlen beim FC Barcelona, sie sollen übereinstimmenden spanischen Medienberichten zufolge am 24. Januar 2021 stattfinden, einem Sonntag. Das habe Barças aktueller Interimsvorstand um Carles Tusquets, dem kommissarischen Präsidenten des Klubs, bei einer Sitzung am Donnerstag beschlossen, heißt es bei RAC1, SPORT und Co.

Damit findet die Wahl 88 Tage nach dem Rücktritt von Josep Maria Bartomeu und seines Vorstands statt – gemäß Statuten des Vereins musste die Abstimmung binnen 90 Tagen nach dem Rücktritt stattfinden. Sie wird also zum spätestmöglichen Zeitpunkt abgehalten, was mehrere Nachteile mit sich führt, besonders für den dann neu gewählten Präsidenten. 

Denn bis dahin ist der Verein gelähmt, zukunftsträchtige Entscheidungen können keine getätigt werden – gerade mit Blick auf die finanzielle wie sportliche Lage des Klubs ist das ein Problem. Denn das Wintertransferfenster, es öffnet schon am 4. Januar und endet am 1. Februar. Der neue Präsident und die neue Führungsspitze des Klubs hätten somit gerade mal eine Woche Zeit, um die sportlichen Belange mit dem Chefcoach zu besprechen, den Kader entsprechend auszurichten und beispielsweise Transfers zu tätigen.

“Im Laufe der nächsten Wochen werden der endgültige Wahltermin sowie die Veranstaltungsorte und die Logistik des gesamten Prozesses offiziell bekannt gegeben”, kommunizierte der FC Barcelona bloß, ohne das Datum zu bestätigen.

Derzeit sind Víctor Font, Misstrauensvotum-Initiator Jordi Farré, Toni Freixa, Agustí Benedito, Lluís Fernández Alá und Xavier Vilajoana, ehemaliger Direktor des Bartomeu-Vorstands, die Kandidaten, die ihre Absicht bekundet haben, um das Amt des Präsidenten zu kandidieren. Erwartet wird, dass auch Emili Rousaud und Joan Laporta an den Start gehen werden.

 

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