Messi weint bei Barça-Abschied unaufhörlich – PSG „eine Möglichkeit“

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Ein sichtlich emotionaler Lionel Messi gab am Sonntagmittag seine Abschiedspressekonferenz, der Argentinier wird den FC Barcelona verlassen. Dabei sprach er über seine Zeit bei Barça, die Vertragsverhandlungen sowie einen möglichen Wechsel zu Paris-Saint Germain.

Nun ist die Zeit von Lionel Messi beim FC Barcelona also vorbei, seine Abschiedspressekonferenz war sein vorerst letzter Auftritt im Camp Nou. 

Messi unter Tränen: „Dies ist der Klub, den ich liebe“

Dass der Argentinier den Klub nicht aus freien Stücken verlassen hat, war ihm dabei sofort anzusehen. Der 34-Jährige betrat bereits unter Tränen das Pressepodium und brauchte eine Zeit, ehe er mit seiner Rede beginnen konnte. Auch in der Folge weinte er immer wieder.

 

 

„Dies ist sehr schwierig für mich“, eröffnete La Pulga schließlich. „Nach so vielen Jahren. Ich war mein ganzes Leben hier. Ich bin nicht bereit dafür. Meine Familie und ich waren überzeugt, dass wir hier bleiben, das wollten wir mehr als alles andere. Die Zeit, die wir hier in Barcelona hatten, war unglaublich. Aber heute muss ich mich von dem verabschieden. Nach 21 Jahren gehe ich mit meiner Frau und meinen argentinisch-katalanischen Kindern. Dies ist mein Zuhause. Ich bin sehr traurig, weil ich den Klub nicht verlassen wollte. Dies ist der Klub, den ich liebe.“ 

Besonders bitter ist dabei, dass er sich aufgrund der Coronakrise nicht einmal von den Fans verabschieden konnte. „Ich verlasse den Klub nun, nachdem ich die Fans anderthalb Jahre nicht gesehen habe. So habe ich es mir nicht vorgestellt. Ich hätte mich gerne von den Fans im Stadion verabschiedet.“ Auf die Nachfrage eines Journalisten, ob er sich vorstellen könne, dass es in Zukunft eine nachgeholte Abschiedszeremonie geben würde, antwortete Messi: „Ja, aber ehrlich gesagt, wäre es nicht dasselbe. Der Moment zu gehen ist jetzt, aber für die Fans würde ich es machen.“

 

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Messi wollte auf 50 Prozent Gehalt verzichten 

Messi betonte immer wieder, dass in den Vertragsverhandlungen alles glatt gelaufen sei und es mit Präsident Laporta und den anderen Verantwortlichen keinerlei Probleme gegeben habe. Nicht nur der Klub habe alles getan, um einen Verbleib zu ermöglichen, sondern auch Messi selbst.

„Wie ich bereits geagt habe, habe ich alles getan, um zu bleiben. Aber es war unmöglich“, berichtete der Argentinier. Auf die Nachfrage, ob er dem Verein finanziell mehr hätte entgegenkommen können, entgegnete der Stürmer: „Ich war bereit, mein Gehalt um 50 Prozent zu senken, nach mehr wurde ich nie gefragt. Alles andere, was die Leute behaupten, ist falsch. Ich habe alles in meiner Macht stehende getan.“

„Barça ist eines der besten Teams auf der Welt“

Messi hat jedoch keinerlei Zweifel, dass der FC Barcelona auch ohne ihn ein konkurrenzfähiges Team sein wird: „Barça ist eines der besten Teams auf der Welt, sie haben klasse Spieler und es werden in Zukunft noch mehr kommen. Wie Laporta gesagt hat, der Klub steht über allem. Die Leute werden sich daran gewöhnen.“

Daraufhin gestand er aber auch, er hätte „gerne versucht, hier noch einmal die Champions League zu gewinnen. Ich denke, wir hatten [in den vergangenen Spielzeiten] eine Chance, sie noch einmal gewinnen können, aber so ist der Fußball.“

PSG-Wechsel? „Noch nichts beschlossen“

Wohin es La Pulga nun zieht, verriet er nicht, momentan deutet alles auf einen Wechsel zu Paris Saint-Germain hin. Messi selbst sagte angesprochen auf den französischen Vizemeister: „Das ist eine Möglichkeit, aber es ist noch nichts beschlossen. Ich habe nach Barcelonas Statement viele Anrufe bekommen. Wir sprechen noch, aber zurzeit ist noch nichts vereinbart.“

Sollte er in Zukunft jedoch einmal auf den FC Barcelona treffen, wird Messi alles geben, diesen zu schlagen, daran ließ er keinen Zweifel: „Die Leute hier kennen mich. Wenn ich [auf dem Platz als Gegner] hierhin zurückkehre, werde ich kämpfen. Ich möchte meine Karriere beenden, indem ich um Titel kämpfe. Ich möchte gewinnen. Das ist meine Mentalität – und das war sie auch immer während meiner Zeit hier.“

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