Mit Fermín López „in den Krieg“: Barças heimlicher Torjäger

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Kein geringerer als Fermín López beendet die Saison des FC Barcelona als bester Torschütze nach Robert Lewandowski. Die Krönung: Der 21-Jährige steht im vorläufigen EM-Kader von Spanien. Ex-Trainer Xavi schwärmt.

FC Barcelona: Fermín López schlägt elfmal zu

Zentral-offensiver Mittelfeldspieler stehen beim FC Barcelona gemeinhin für das schöne, allen voran aber clevere Spiel, das bestenfalls dann auch noch den Unterschied ausmacht. Einer hat in der abgelaufenen Saison jedoch zusätzliche Qualitäten offenbar – und zwar unmittelbar vor dem gegnerischen Gehäuse: Fermín López.

Noch bevor der inzwischen entlassene Xavi dem Barcelonismo mit Flügelstürmer Lamine Yamal und Innenverteidiger Pau Cubarsí zwei große Entdeckungen präsentierte, hatte er den 21 Jahre alten Spanier seit dem Sommer 2023 mehr und mehr in die Profi-Mannschaft integriert. López konnte zwar nie so recht von sich behaupten, ein unumstrittener Stammspieler zu sein, und dennoch beeindruckte er auf seine Art. In den zurückliegenden Wochen gelang es dem Youngster mit einem Erfolgserlebnis nach dem anderen still und heimlich, teamintern zum besten Torjäger nach Robert Lewandowski (26) zu avancieren.

Nicht Raphinha (zehn), nicht João Félix (zehn): López teilt sich gemeinsam mit Ferran Torres den zweiten Platz, beide beförderten das Runde jeweils elfmal in das Eckige, beide hatten 42 Einsätze. Wer hätte das von López gedacht? Der Mittelfeldakteur markierte neun seiner elf Treffer sogar im Kalenderjahr 2024, was auch Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente nicht entging. Die Folge: Der Barça-Akteur durfte sich am vergangenen Montag, einen Tag nach dem Saisonende mit den Katalanen, über die Nominierung in den vorläufigen Kader zur Europameisterschaft in Deutschland freuen. Eine Ehre für López, der sich seiner Berufung in das endgültige Aufgebot aber noch nicht sicher sein kann. Spätestens am 7. Juni steht das fest.

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Xavi: „Für mich ist Fermín ein Schatz“

Die Nummer 16 der Blaugrana weiß, dass sie ihren steilen Aufstieg speziell Xavi zu verdanken hat. Als López vergangenes Wochenende beim FC Sevilla seinen Siegtreffer zum 2:1 bejubelte, rannte er zum geschassten Coach, um ihn zu umarmen. Xavi war anschließend voll des Lobes:  „In Barcelona hatte ihn fast niemand auf dem Zettel. Ihn kannte praktisch niemand, aber er gefiel uns im Training. Wir haben Dinge bei ihm gesehen, auch den Glauben. Er war wichtig, hat den Unterschied ausgemacht, viele Tore erzielt. Ich habe ihm persönlich gesagt: Wenn er daran glaubt, wird er für viele Jahre in Barcelona bleiben.“

Der 44-Jährige hält derart große Stücke auf ihn, dass er sogar meinte: „Ich würde Fermín mit in einen Krieg nehmen. Er ist ein wunderbarer Mensch und Spieler, engagiert, ein Arbeiter, professionell. Für mich ist er ein Schatz.“ Wird er auch einer für Hansi Flick?

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