Nach Koeman-Aus: Quo vadis, Luuk de Jong? Sevilla plant keine Januar-Rückholaktion

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Nach der Entlassung von Ronald Koeman gilt auch das vorzeitige Aus von Luuk de Jong beim FC Barcelona offenbar als besiegelt. Verabschiedet sich der Niederländer schon im Januar? Sein Stammklub FC Sevilla sieht von einer verfrühten Rückholaktion aber ab.

De Jongs Befürworter Koeman weg

Neun Einsätze, nur ein Tor – und jetzt ist auch noch ausgerechnet derjenige weg, wegen dem er überhaupt gekommen war.

Nachdem Ronald Koeman beim FC Barcelona von seinem Amt als Trainer entbunden worden ist, stellt sich im Falle von Luuk de Jong die Frage, ob er über die Saison hinaus bleibt, nicht mehr wirklich. Sondern viel eher, ob er nach der Winter-Wechselperiode überhaupt noch da sein wird.

Sevilla-Boss: „Keine Gespräche über eine Rückkehr“

Sein Stammverein FC Sevilla, von dem der 31 Jahre alte Niederländer bis zum 30. Juni 2022 an Barça verliehen ist, macht allerdings keinerlei Anstalten, den Deal vorzeitig zu beenden. „Im Fußball kannst du niemals nie sagen, aber im Moment hat es keine Gespräche über eine Rückkehr gegeben“, teilte José Castro, Präsident der Andalusier, in einem Interview mit dem Radiosender Cadena Cope mit.

Nur auf Koemans Wunsch hin hatte Barça De Jong am letzten Tag des Transfer-Sommers als Reaktion auf den Abgang von Antoine Griezmann gen Atlético Madrid aus Sevilla losgeeist.

Luuk de Jong passt nicht zu Xavis Spielphilosophie

Dass der oft hüftsteif wirkende Stoßstürmer unter Neu-Coach Xavi, der den Tiki-Taka-Spielstil der Blaugrana als aktiver Profi maßgeblich mitgeprägt hatte und diesen auch als Trainer verfolgen wird, eine derart bedeutende Rolle spielen wird, dass die Katalanen die vorhandene Kaufoption ziehen – kaum vorstellbar.

Dass De Jong zu Xavis Spielstil passt und auf daher sonderlich viele Einsätze unter dem neuen Barça-Trainer kommen wird, gilt als äußerst schwer vorstellbar.

So dürfte De Jong im Falle eines Verbleibs wohl nur als Notnagel dienen, sollte das Verletzungspech Barça auch im Angriff treu bleiben.

Ex-Coach Koeman hatte explizit im Sommer einen großgewachsenen Stoßstürmer gefordert, um im Sturmzentrum als „Plan B“ einen Abnehmer für Flanken zu haben. Unter Xavi dürfte dieser Stürmer-Typus aber direkt wieder ausgedient haben.

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Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist
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