Neuer Mittelstürmer: Valencias Rodrigo Moreno der Auserwählte?

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Der FC Barcelona sucht einen Ersatz für seinen verletzten Mittelstürmer Luis Suárez. Heißester Kandidat ist Rodrigo Moreno vom FC Valencia – nicht gerade ein ausgewiesener Knipser. Doch der 28-Jährige hat andere Vorzüge. Ein Transfer würde trotzdem einiges verkomplizieren.

Stürmercasting beim FC Barcelona: Die Katalanen beraten sich intern darüber, ob sie einen neuen Mittelstürmer holen sollen – und wenn ja, welchen. Quique Setién hält sich hierzu bedeckt, auf den Pressekonferenzen möchte er sich nicht in die Karten blicken lassen. Doch die katalanischen Gazetten haben längst den Favoriten ausgemacht: Rodrigo Moreno vom FC Valencia soll der Außerwählte sein.

Schon im Sommer stand Rodrigo kurz vor einem Wechsel, damals zu Atlético Madrid, 60 Millionen Euro Ablöse hätte Valencia damals kassiert – doch der Transfer fiel im letzten Moment ins Wasser. Nun könnte der vielseitige Angreifer sechs Monate später nach Barcelona wechseln. Denn Luis Suárez’ Saison könnte nach seiner OP sogar komplett beendet sein, der amtierende Meister hat nun eine mächtige Vakanz auf der Mittelstürmerposition.

Rodrigo: Viele Assists, wenig Tore

Barça soll demnach Rodrigos Vielseitigkeit gefallen, der 28-Jährige kann in vorderster Front, als hängende Spitze oder auf dem Flügel agieren, ist schnell, gut im Zusammenspiel mit seinen Teamkollegen und ein starker Vorlagengeber (schon 8 Assists diese Saison).

Allerdings ist seine Torausbeute der letzten Jahre überschaubar: In dieser Saison erzielte Rodrigo gerade mal 4 Pflichtspieltore (2 in der Liga, 2 in der Champions League), letztes Jahr waren es 15 (8 in La Liga, 5 in der Copa, 2 in der Europa League). Ein ausgewiesener Knipser sieht wohl anders aus. Doch der Wintertransfermarkt ist bekanntlich heikel, Verstärkungen zu finden, noch dazu zu erschwinglichen Preisen, ist hier äußerst schwer bis nahezu unmöglich. 

 

Kaufoption oder Kaufpflicht?

Die Klubs stehen gemäß SPORT und Mundo Deportivo in Verhandlungen, es wird gefeilscht. Da Barça aktuell nicht flüssig ist, lautet die ewige Frage auch hier: Leihe mit Kaufoption oder Kaufpflicht? Barça würde lieber eine Option im Sommer haben, Valencia bevorzugt verständlicherweise die Kaufpflicht, denn die Fledermäuse wollen Einnahmen generieren.

Rodrigo steht in Valencia noch bis 2022 unter Vertrag, billig dürfte er nicht werden, erneut geistert die Summe von 60 Millionen Euro durch den Raum. Auch deshalb benötigt Barcelona spätestens im Sommer dringend Geld, weshalb die Katalanen überraschend Carles Peréz auf die Transferliste gesetzt haben. Doch durch eine Kaufpflicht würden sich die Katalanen im Sommer unnötig die Hände binden und Sommertransferziele (Lautaro Martinez, Neymar?) mächtig erschweren, wenn nicht gar unmöglich machen. 

Am Samstag treffen Valencia und Barcelona passenderweise in La Liga aufeinander – während sich die Teams auf dem Rasen duellieren, dürften die Verantwortlichen hinter den Kulissen einiges zu besprechen haben.

 

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