Offiziell: Barcelona entlässt Trainer Quique Setién

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Der FC Barcelona hat sich von Trainer Quique Setién getrennt. Das gaben die Katalanen am Montag offiziell bekannt. Setiéns Entlassung ist „die erste Entscheidung im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung der ersten Mannschaft“, wie der Verein mitteilte.

Die historische 2:8-Blamage gegen den FC Bayern München im Viertelfinale der Champions League hat Quique Setién den Job gekostet. Der Kantabrier wurde vom FC Barcelona am Montagabend entlassen, wie die Katalanen mitteilten.

„Das ist die erste Entscheidung im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung der ersten Mannschaft

, die im Konsens zwischen dem derzeitigen sportlichen Management und dem neuen Trainer getroffen wird, der in den nächsten Tagen bekannt gegeben wird“, heißt es in der Pressemitteilung des FC Barcelona.

 

Koeman soll neuer Barça-Trainer werden

Haushoher Favorit auf den Posten des Cheftrainers beim FC Barcelona ist Ronald Koeman, wie spanische Medien und Journalisten übereinstimmend berichten. Koeman ist der Auserwählte, auf den sich der Vorstand um Präsident Josep Maria Bartomeu festgelegt hat, man soll auch schon eine Einigung mit dem Trainer der niederländischen Nationalmannschaft getroffen haben.

Koeman besitzt eine Ausstiegsklausel für den FC Barcelona und hatte in der Vergangenheit selbst gesagt, dass es sein Traum sei, seinen ehemaligen Verein, mit dem er Barcelonas erste Champions League überhaupt gewinnen konnte, eines Tages zu trainieren.

Setién hatte erst im Januar den Posten des entlassen Ernesto Valverde übernommen, Barça seitdem in 25 Partien betreut, von denen er 16 gewinnen konnte (Punkteschnitt 2,08). Doch der Kantabrier stand regelmäßig in der Kritik – die Mannschaft spielte unter ihm häufig zu langsam und uninspiriert, verlor letztlich durch zu viele Remis die Meisterschaft in La Liga. Zudem kam Setién Berichten zufolge mit den Stars um Lionel Messi und Co. nicht allzu gut zurecht. „Niemals in meinen wildesten Träumen hätte ich mir vorstellen können, dass ich hier sein würde. Das ist etwas ganz Besonderes“, hatte Setién auf seiner ersten Pressekonferenz mit glänzenden Augen erklärt. Sein Traum ist nach nur sieben Monaten wieder ausgeträumt.

 

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