Pressestimmen: „Viel Lärm, wenig Clásico“

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Nullnummer in einem weitgehend enttäuschenden Clásico. Die spanischen Medien sahen ein schwaches Barça und ein überlegenes Real Madrid. Im Fokus stand auch der VAR und ein blasser Lionel Messi. Wir haben die Pressestimmen der spanischen Medien gesammelt.

Der Clásico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid im Camp Nou hielt diesmal nicht, was er sonst verspricht. So reagierte die Presse auf die Nullnummer zwischen den beiden spanischen Rivalen:

SPORT

: „Viel Lärm, wenig Clásico. Punkteteilung in einem Duell, in dem weder Barcelona noch Madrid den hohen Erwartungen gerecht werden können. Es war ein intensives und spektakuläres Spiel – aufgrund der Ungewissheit des Resultates.“

Mundo Deportivo: „Fruchtloser Kampf. Barça hält im Camp Nou dem Druck eines entschlossenen Madrids stand und bleibt weiter Spitzenreiter. Obwohl es Chancen auf beiden Seiten gab, endete der Clásico das erste Mal seit 17 Jahren torlos.“

El País: „Die Mannschaft in Weiß dominiert das Spiel und hat die größeren Chancen, kann jedoch kein Tor erzielen gegen ein blaurotes Team im Schlepptau. Madrid kontrollierte Barcelona aufgrund seiner hohen Pressinglinie, die ihnen erlaubte, den Ball nahe an ter Stegens Tor zu erobern. Barca wirkte nicht besorgt, sie haben sich daran gewöhnt, dominiert zu werden.“

Marca: „Madrid bringt einen guten Job nicht zu Ende. Madrid fordert zwei Elfmeter bei zwei Varane-Szenen. Barcelona ist zu abhängig von Messi. Wenn man auf die Ergebnisse blickt, wird deutlich: Wenn Messi nichts macht, hat Barça Probleme. Real Madrid beendete den Clasico gestärkt. Nicht nur wegen des Unentschiedens im Camp Nou, sondern auch wegen der Leistung. Barcelonas Plan beschränkte sich darauf, Messi den Ball zu geben und zu hoffen, dass er eine Lösung finden würde.“

AS: „Weißer Tsunami: Keine Tore und auch kein VAR. Madrid ist in einem Clásico ohne Zwischenfälle auf dem Rasen überlegen. [Schiedsrichter] Hernandez Hernandez sieht zwei klare Elfmeter an Varane nicht. Der Clásico belässt die Dinge so, wie sie waren. Es blieb der Eindruck eines energischeren Madrids, das mit Ball Autorität ausstrahlte.“

The Guardian: „Es hätte eigentlich anders sein sollen. Die größte Vereinsrivalität im Weltfußball, eine Begegnung, die allein im letzten Jahrzehnt 126 Tore gebracht hat, brachte diesmal keine hervor. Ohne Sergio Busquets, der sich kurz vor dem Spiel mit Fieber abmeldete, kämpfte Barcelona darum, einen Ausweg aus der Tiefe zu finden – und bei den seltenen Gelegenheiten, die sie hatten, fanden sie den wartenden Casemiro. Barça war unpräzise im Ballbesitz und verletzbar, wenn sie diesen verloren.“

 

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