„Spielt in meinen Plänen keine Rolle“: Víctor Font schließt Neymar-Rückkehr im Falle des Wahlsieges aus

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Nachdem lange Unklarheit herrschte, mit wem Víctor Font in das Präsidentschaftsrennen beim FC Barcelona gehen würde, stellte der 49-Jährige nun Antoni Bassas als seine rechte Hand vor. Auf der dazu anberaumten Pressekonferenz sprach Font auch über den Wahltermin sowie eine mögliche Rückkehr Neymars.

Am Montag präsentierte Víctor Font, Kandidat für das Präsidentenamt beim FC Barcelona, den Journalisten Anton Bassas als seine rechte Hand für die anstehenden Wahlen. Auf der dafür anberaumten Pressekonferenz äußerte sich Font jedoch auch zu anderen Themen, wie zum Beispiel zu einer mögliche Rückkehr von Neymar.

Neymar hat Barça „im Stich gelassen“

Diese schloss der 48-Jährige nämlich kategorisch aus. „Sollten wir regieren, wird Neymar nicht Teil des Projekts sein. Ein Spieler, der gegen den Klub geklagt und diesen im Stich gelassen hat, hat bei Barça nichts zu suchen.“ Zwar räumte Font ein, dass Neymar dem Klub sportlich weiterhelfen könnte, ein Wechsel aus wirtschaftlicher und institutioneller Sicht jedoch nicht in Frage komme. Nichtsdestotrotz fügte Font hinzu, dass nicht er Transferentscheidungen wie diese treffen würde. „Die Transfers müssen in den Händen der sportlichen Struktur liegen“ – das wäre dann Xavi sowie die zu installierende sportliche Leitung samt Sportdirektor – erklärte Font, „und nicht so, wie das bisher gemacht wurde“.

Denn bisher hat der (sehr aufgeblasene) Vorstand des FC Barcelona bei Spielerverkaufen mitgemischt und mitentschieden. Unter Font soll sich künftig nur die sportliche Leitung im Absprache mit dem Trainer um Spielerkaufe und -verkäufe kümmern, der Vorstand hält sich aus diesen Angelegenheiten raus.

Darüber hinaus sprach der Kopf des ‚Sí al Futur‘-Projekts auch über den wahrscheinlichen Wahltermin am 24. Januar 2021. „Wir befinden uns in einer sehr komplexen Situation“, sagte er mit Hinblick auf die andauernde Covid-19-Pandemie. „Was uns besorgt, ist, dass die Wahlen so schnell wie möglich stattfinden müssten, da es [beim FC Barcelona] dringende Entscheidungen zu treffen gibt.“

Dabei machte sich Font erneut für die Möglichkeit des E-Votings stark, nachdem er zuletzt bereits vorgeschlagen hatte, die Wahl an mehreren Tagen stattfinden zu lassen, was laut Klubstatuten eigentlich nicht zulässig ist. „Es werden Ausnahmen vom konstitutionellen Rahmen des Klubs in Betracht gezogen, so zum Beispiel die Möglichkeit der Stimmabgabe an mehreren Tagen, nicht jedoch die elektronische Stimmabgabe. Wir glauben jedoch, dass dies die sicherste Option ist, weshalb wir den Vorstand gebeten haben, diese in Betracht zu ziehen.“

Ein Journalist als rechte Hand

Fonts rechte Hand ist indes kein Geschäftsmann, sondern ein Journalist. Antoni Bassas war im Jahre 2010 an der Gründung der katalanischen Tageszeitung Ara beteiligt, deren Aktionär unter anderem Font ist. Der Präsidentschaftskandidat erklärte jedoch, dass Bassas im Falle eines Wahlerfolgs kein Vizepräsident werden würde, sondern, dass er eine Führungsposition verantwortliche Person im Kabinett des zukünftigen Präsidenten bekommen würde. 

Damit hat Font ein weiteres Mitglied seines Teams bekannt gegeben. Vor ein paar Tagen hatte Font bereits Toni Nadal – den Onkel von Tennis-Superstar Rafael Nadal – als mögliches Vorstandsmitglied präsentiert, sollte Font die Wahl zum neuen Barcelona-Präsidenten gewinnen.

 

 

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