Transfer-Meinung: Haben Barças Bemühungen endlich Erfolg?

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Ist das Thema de Ligt abgehakt und will de Jong wirklich nur zu Barça? Gibt es schon Verhandlung für eine Neymar-Rückkehr? Und scheint der Rabiot-Deal bereits weit fortgeschritten zu sein? In der spanischen Winterpause haben die Medien traditionell wenig zu tun, aber die Journalisten arbeiten fleißig weiter und produzieren Meldungen am Fließband. Hier eine Zusammenfassung aller Neuigkeiten mit persönlicher Meinung.

Matthijs de Ligt angeblich nicht mehr im Barça-Fokus

Wie „Goal.com“ und andere Medien berichten, hat Mino Raiola, der Berater des 19-jährigen Ajax-Kapitäns wesentlich mehr Einfluss auf seinen Schützling als zuerst angenommen. So soll Raiola de Ligt geraten haben, zu dem Klub zu wechseln, der das meiste Geld für ihn biete und das höchste Gehalt zu zahlen bereit sei. Demnach habe sich der FC Barcelona ein wenig distanziert, da man das Gehaltsgefüge nicht noch mehr auseinanderbringen wolle. Außerdem bemühe man sich auch um dessen Mitspieler de Jong und ein großer Gehaltsunterschied zwischen den beiden Freunden könne eventuell Schwierigkeiten bereiten, sollten beide verpflichtet werden können.

Meinung: Selbst wenn Mino Raiola dieser Ansicht sein sollte, erscheint es nicht wahnsinnig wahrscheinlich, dass de Ligt strikt nach diesem Schema entscheidet. Der Innenverteidiger ist alle Bemühungen wert und sollte auf keinen Fall aufgegeben werden. Über den Tisch ziehen lassen darf sich Barça allerdings auch nicht, schließlich muss klargemacht werden, dass der Klub größer als jede Einzelperson ist.

De Jong mit Barcelona schon einig?

Besonders die „Mundo Deportivo“ ist sich sicher, dass der FC Barcelona bereits eine Einigung mit de Jong erzielen konnte. Dabei sollen die Blaugrana Manchester City, PSG und Bayern München in einer wahren Transferschlacht besiegt haben. Nun wurde mit de Jong über sein Gehalt verhandelt und angeblich seien sich beide Parteien näher gekommen. Außerdem wird immer wieder de Jongs Aussage ins Spiel gebracht, er wolle unbedingt in Spanien spielen. Zumindest laut seinem Agenten soll die definitive Entscheidung in den nächsten Wochen fallen. Dieser sagte Folgendes: „Ich denke, dass in den nächsten Wochen eine Entscheidung fallen wird. So kann er sich dann nach der Weihnachtspause voll auf den Fußball konzentrieren. Er muss sich darauf fokussieren. Außerdem kämpft er mit Ajax und der Nationalmannschaft um Titel.“

Meinung: De Jongs Transfer ist zwar noch nicht offiziell bestätigt, aber die Anzeichen dafür häufen sich in den letzten Wochen. Natürlich sollte sich niemand falsche Hoffnungen machen, realistisch betrachtet rückt die Vollendung aber immer näher.

Neymar träumt von Barça-Rückkehr

Bei den Spekulationen darf ein Name nie fehlen: Neymar da Santos Silva Junior. „Spox.com“ geht nun schon so weit, zu behaupten, der Brasilianer rufe regelmäßig beim FC Barcelona an und erkundige sich nach dem Stand der Dinge. Die Pariser haben selbstredend kein Interesse an einem Verkauf, was eigentlich auch schon das Ende der Geschichte sein könnte. Allerdings hat PSG ein Verfahren gegen sich laufen wegen einer Verletzung des Financial Fair Play und im Zuge dessen könnte der Verein gezwungen sein, im nächsten Jahr um die 170 Mio. Euro an Spielerverkäufen einzunehmen, um Transfersperren und weitere Strafen zu verhindern. Eine Ausstiegsklausel Neymars wird ebenfalls erwähnt, diese soll 2020 160 Mio. Euro betragen.

Meinung: Neymar-Gerüchte gibt es wie Sand am Meer. Am besten sollte man sie immer mit Vorsicht genießen. Andererseits hätte auch niemand erwartet, dass der Ausnahmespieler wirklich zu PSG wechseln würde. Gerade deswegen wird seine Personalie meist als unkontrollierbar eingestuft. Aber es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass die Katalanen an einem Deal interessiert wären. Es stellt sich zudem die Frage, ob das Board jemanden verpflichten würde, der den Verein vor dem Gericht angeklagt hat.

Rabiot bleibt stur – ist Barcelona das Ziel?

Rabiots Vertrag läuft im Sommer 2019 aus, ab Jänner kann mit ihm ein Vertrag für einen anderen Klub unterschrieben werden. Rabiot selbst hat entschieden alle Angebote PSGs abgelehnt, obwohl die Hauptstädter finanziell einige Verbesserungen angeboten haben. Sportdirektor Henrique äußerte sich zuletzt mehrfach zu Rabiots Situation und verdeutlichte, dass zwischen den beiden Parteien kein Frieden mehr herrschen könne. Daher stellt sich jetzt nur mehr die Frage, ob Barcelona das Ziel ist oder nicht. Angeblich sollen die Blaugrana bereits 2018 kurz vor Transfermarkt-Ende Rabiot kontaktiert und mit ihm verhandelt haben. Dabei hätte Barça gegen die FIFA-Regularien verstoßen. Dass PSG ebenjener Vorwurf auch von den Bayern gemacht wurde, trägt eher nicht zur Glaubwürdigkeit aller Aussagen bei.

Meinung: Rabiot wird PSG verlassen. Das ist ein Fakt. Ob im Jänner oder im Sommer, steht noch nicht fest. Sollte PSG seine Androhung wahrmachen und den Mittelfeldspieler gar nicht mehr einsetzen, ergäbe ein sofortiger Wechsel mehr Sinn. Der FC Barcelona kann sich ziemlich sicher sein, diesen Transfer eintüten zu können. Es besteht allerdings auch noch die Möglichkeit, dass andere Vereine mit finanzstarken Offerten an Rabiot herantreten und ihn zum Umdenken bewegen. Nichtsdestotrotz sollte man als Barça-Fan von einer Rabiot-Verpflichtung nicht mehr überrascht werden.

Was sagt ihr zu all diesen Spekulationen? Habt ihr eine andere Meinung? Welchen der vier Spieler wünscht ihr euch am meisten?

Michael Weilch
Treuer Culé seit Beginn der Ära Messis und der festen Überzeugung, dass Barça "més que un club" ist. Hofft, dass sich die Blaugrana auf ihre historischen Wurzeln besinnt und gerade in heutigen Zeiten ein Leuchtbild für Demokratie und Chancengleichheit darstellt - der Grund, warum der FC Barcelona eben nicht "nur" ein Fußballverein ist. Motto: "Tots units fem força!"
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