Transfermarkt: Neymar, Verratti, Paulinho und Barça B

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Auf dem Transfermarkt geht es aktuell richtig rund. Berichtigenderweise muss gesagt werden, dass es vor allem in den Medien richtig rund geht. Für alle Culés, die die Finger, so wie wir, nicht von diversen „News“-Meldungen lassen können, ist dieser Sommer auch ein sehr anstrengender. Aktuell werden die Wechselgerüchte um einen von Barças Superstars nämlich richtig laut – um Neymar Jr. Außerdem finden die Medien immer noch Spaß an der nicht enden wollenden Seifen-Oper „Kommt Verratti – oder kommt er nicht?“. Paulinho wird während dessen von der Mundo Deportivo wieder ins Spiel gebracht, um von den Neymar-Gerüchten etwas Abstand zu nehmen und die Barça B ist mächtig auf Einkaufstour, was an der Nachwuchs-Philosophie des Präsidiums weiter zweifeln lässt. Barçawelt bringt euch auf den neuesten Stand.

Neymar Jr. – Ist an den Abgangsgerüchten etwas dran?

Die Meldungen zu einem möglichen Wechsel von Neymar Jr. zu Paris SG überschlagen sich in den Medien derzeit. Das Spannende daran ist, dass die Berichte so konträr zueinander sind. Die Sport, so hat man gegenwärtig das Gefühl, versucht, sämtliche Meldungen, unabhängig von der Reliabilität der Quelle, aufzugreifen, um auf keinen Fall etwas zu verpassen, während die Mundo Deportivo mit Beschwichtigung an die Sache herangeht und den möglichen Paulinho-Transfer wieder zum großen Thema macht. Aus Brasilien hört man derzeit hingegen von „Einigungen“ und auch Unay Emery gab zu verstehen, dass Paris den Anspruch haben müsse, die besten Spieler in den eigenen Reihen zu haben und dass Neymar eben zu den besten Spielern gehöre – was jetzt aber nicht unbedingt überinterpretiert werden sollte, da es sich hierbei bloß um Fakten handelt.

Die Theorien zu den Gründen für einen möglichen Abgang bzw. die Gerüchte darum sind gemischt. Während einige von einem „Vertrags-Poker“ ausgehen, sehen andere eine echte Unzufriedenheit, die vor allem durch Neymars Berater geschürt worden sein könnte, die ihn nicht mehr im „Schatten“ von Messi sehen wollen. Dass Messi auch dann der beste Fußballer aller Zeiten ist, wenn Neymar in einem anderen Verein spielt, dürfte in dieser Rechnung ignoriert worden sein. Auch das Lager, das die Gerüchte als kompletten Blödsinn abtut, ist beträchtlich.

Es bleibt also abzuwarten, wie sich die ganze Posse entwickelt. Barçawelt wird bei Gelegenheit noch gesondert darüber berichten.

Marco Verratti – Mino Raiola als neuer Berater

Die Saga um Marco Verratti will einfach nicht enden. Zumindest versuchen die Medien das mit aller Kraft zu verhindern. Der Beraterwechsel von Marco Di Campli zu Mino Raiola ist wieder genug Zündstoff, um über den möglichen Einfluss auf einen Wechsel zu berichten.

Paris war nach der Aussage von Di Campli, das Verratti in Paris so etwas wie ein Gefangener sei, nämlich so erzürnt, dass Verratti in einem Video eine Entschuldigung abgab und sein Glück bei Paris beteuerte, wenn gleich seine Mimik zumindest als fragwürdig bezeichnet werden darf.

Mino Raiola ist für seine eisernen Verhandlungen bekannt und das gibt einigen Medien den Anlass, dem Agenten-Wechsel einen positiven Einfluss auf einen möglichen Transfer nachzusagen. Andere wiederum berichten darüber, dass der Wechsel eine Bedingung seitens Paris für eine Vertragsverlängerung war und dass Raiola seit dem Ibrahimović-Deal ein schlechtes Verhältnis zum FC Barcelona haben soll und ein Transfer dadurch in weitere Ferne rückt. Eine andere Theorie, die diverse „Insider“ auf Twitter haben, ist wiederum, dass durch den Berater-Wechsel ein Transfer im Sommer 2018 in Aussicht gestellt wurde. Mit Raiola scheint ein Wechsel zu Manchester United dann aber realistischer.

Paulinho – Kommt er auch, falls Neymar geht?

Zugegeben, die Überschrift ist eine Theorie von uns, die aber durchaus eine Überlegung wert ist. Die Mundo Deportivo brachte Paulinho nämlich wieder auf ihrem Cover. So soll ein Wechsel im Jänner angeblich realistisch sein, da Guangzhou für den Sommer, nach übereinstimmenden Medienberichten, eine definitive Absage erteilt haben soll. Das letzte Angebot Barças soll sich inklusive Variablen auf ca. 40 Millionen Euro belaufen haben.

Die Frage, die man sich aktuell fast stellen muss, ist, welchen Einfluss ein möglicher Paulinho-Transfer auf den Verbleib von Neymar haben kann bzw. vor allem auch in die andere Richtung, nämlich welchen Einfluss ein möglicher Abgang von Neymar auf den Transfer hätte.

Viele Culés sehen eine mögliche Paulinho-Verpflichtung als sinnlos an, um es höflich zu formulieren. Dass er schon in diesem Sommer kommt, scheint aktuell aber immer unrealistischer zu werden.

Barça B auf Einkaufstour

Während sich die erste Mannschaft in Sachen Transfers noch ziemlich zurückgehalten hat, ist die Barça B derzeit kräftig am Einkaufen. Die Verpflichtung, über die am meisten berichtet wurde, ist die von Vitinho. Der Brasilianer soll nämlich angeblich sogar eine Option für das erste Team sein. Insgesamt ist der Kader aktuell bereits auf 34 Spieler angewachsen, teilweise wird sogar von 40 Spielern berichtet. Zugegeben, die Situation ist aktuell etwas undurchsichtig. Einige Verträge laufen aus und andere werden aufgelöst. Insgesamt ist jedoch eine Tendenz zu erkennen: Durch die Verpflichtung von externen Spielern soll der Klassenerhalt in der zweiten spanischen Liga gesichert werden. Das geht aber an der, laut Meinung vieler, eigentlichen Aufgabe der B-Mannschaft vorbei, nämlich Spieler für das A-Team vorzubereiten bzw. ihnen überhaupt den Weg dorthin zu ermöglichen. Die Nachwuchs-Philosophie des aktuellen Präsidiums darf also einmal mehr in Frage gestellt werden. Barçawelt hält euch auf dem Laufenden.

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