Treffen mit Laporta: Haalands Vater und Berater Raiola in Barcelona

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Ein möglicher Transfer von Erling Haaland zum FC Barcelona nimmt konkretere Formen an. Am Donnerstag flogen Haalands Vater Alf-Inge und sein Berater Mino Raiola nach Barcelona und trafen sich dort zu Sondierungsgesprächen mit Barça-Präsident Joan Laporta. Während des Treffens soll Haalands Seite signalisiert haben, an einem Wechsel nach Barcelona interessiert zu sein. 

In der vergangenen Woche berichteten spanische Medien bereits, dass Erling Haaland von Borussia Dortmund auf der Einkaufsliste des FC Barcelona ganz oben stehen soll. Nun hat es bereits ein erstes Sondierungsgespräch zwischen Haalands Vater Alf-Inge, Berater Mino Raiola und Präsident Joan Laporta in Barcelona gegeben.

Am Donnerstag um 9:30 Uhr landeten Haalands Vater und Raiola am Flughafen in Barcelona, um sich mit Laporta und Sportchef Mateu Alemany zu treffen. Aus Respekt vor Borussia Dortmund sollte dieses Treffen eigentlich vertraulich bleiben, doch bei der Ankunft am Flughafen in Barcelona wurden Raiola und Haalands Vater gesichtet, die SPORT berichtete direkt exklusiv über das Treffen samt Fotos und Videos der Ankunft am Flughafen.

BVB-Sportchef Zorc reagiert gelassen

Während des anschließenden zweistündigen Gesprächs machte Laporta nach Angaben der SPORT deutlich, dass Barça den norwegischen Stürmer unbedingt verpflichten möchte. Laporta soll Berichten zufolge bereits zuvor während des Präsidentschaftswahlkampfs Kontakt zu Haalands Umfeld aufgenommen und dieses darüber informiert haben, dass er im Falle eines Wahlsiegs Haaland verpflichten wolle. Nun gab es das erste persönliche Gespräch mit Haalands Entourage.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc erklärte im Gespräch mit Sport1 angesprochen auf das Meeting in Barcelona: „Es spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, wenn die beiden Herren ein bisschen Sonne am Mittelmeer tanken wollen. Wir haben uns gestern ausgetauscht. Unser Standpunkt ist sehr klar. Ich bin in dieser Angelegenheit sehr, sehr entspannt, weil ich weiß, was wir wollen.“

Wechselverbot im Sommer – Raiola auch in Madrid

Derweil berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, dass Borussia Dortmund Haaland ein „Wechselverbot“ für diesem Sommer erteilt habe und man den Norweger auch dann halten will, falls die Qualifikation für die Champions League verpasst werden sollte. Berater Raiola soll das akzeptiert und einen Transfer im Sommer 2022 im Blick haben – dann kann Haaland für eine festgeschriebene Ablöse in Höhe von 75 Millionen Euro den Verein verlassen, heißt es.

Barças 1,17 Milliarden Euro Schulden machen einen Transfer des treffsicheren BVB-Angreifers auch nicht gerade leichter. Ein Wechsel im kommenden Sommer bleibt also eher ein Wunschtraum der Katalanen, die zudem große Konkurrenz haben. 

Nach dem Besuch in Barcelona am Donnerstagvormittag flogen Haaland Senior und Raiola nämlich ein Stückchen weiter ins Zentrum Spaniens – und machten Station bei Real Madrid, um auch hier erste Gespräche zu führen.

Benjamin Schiffers / Alex Truica

Dieser Artikel wurde um 18 Uhr geupdated.

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