Xavi bestätigt Wechselwunsch zu Barça: „Ich hoffe auf eine baldige Lösung“

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Verantwortliche des FC Barcelona befinden sich in Katar, um dort über die Auflösung von Xavis Vertrag bei Al-Sadd zu verhandeln, damit dieser anschließend neuer Trainer bei Barça werden kann. Nach seiner vermeintlich letzten Ligapartie machte Xavi deutlich, dass er sich eine Rückkehr nach Katalonien wünscht.

Alles deutet darauf hin, dass Xavi sein letztes Spiel als Trainer des katarischen Erstligisten Al-Sadd betreut hat. Am Mittwochabend kam es zum Topspiel der katarischen Liga, in dem der Spitzenreiter gegen die zweitplatzierte Mannschaft Al-Duhail antrat. Durch das 3:3-Unentschieden musste Al-Sadd seinen ersten Punktverlust der Saison hinnehmen.

Barça-Delegation in Katar – Xavi-Wechsel bereits beschlossen?

Wenngleich dieses Topspiel für die katarische Liga eine große Bedeutung hatte, war das Hauptgesprächsthema an diesem Abend ohne Zweifel ein anderes, nämlich die Zukunft von Xavi. Der 42-Jährige ist bekannterweise die Wunschoption des FC Barcelona auf die Nachfolge von Ronald Koeman.

Eine Einigung zwischen Barça und Xavi soll es bereits geben, und nun ist die Frage, ob Al-Sadd sich an das Versprechen hält, dass man seinem Trainer angeblich gegeben hat. So soll es nämlich ein Gentleman’s Agreement geben, das besagt, dass Xavi den katarischen Meister verlassen darf, wenn der FC Barcelona anklopft. Am Mittwoch reisten Barças Vizepräsident Rafael Yuste und Sportchef Mateu Alemany nach Doha, um in Verhandlungen mit Al-Sadd zu treten.

Xavi: Barça und Al-Sadd „kennen meine Position“

Im Stadion wurden die beiden Barça-Verantwortlichen Zeuge von Xavis vermeintlich letztem Spiel als Trainer von Al-Sadd. Schon beim Torjubel nach dem ersten Treffer kamen die Spieler alle an die Seitenlinie, um mit ihrem Coach zu feiern – eine Geste, die bereits nach Abschied aussah.

Nach Abpfiff stellte Xavi sich dann den Fragen der Journalisten, die sich selbstverständlich über sein mögliches Engagement beim FC Barcelona drehten. „Ich bin ein sehr positiver Mensch und es ist eine Frage des gesunden Menschenverstandes: Sie [Al-Sadd und Barcelona] müssen eine Einigung erzielen. Ich spreche schon seit Tagen mit Barça, alles ist bereit. Die beiden Vereine kennen meine Position und ich hoffe, dass es bald eine Lösung gibt.“

Xavi über Barcelona: „Freue mich, nach Hause zurückzukehren“

Über die Möglichkeit, in den nächsten Wochen an der Seitenlinie des FC Barcelona zu stehen, sagte die Mittelfeld-Legende: „Ich freue mich wirklich darauf, nach Hause zurückzukehren, ich hoffe, dass das passiert. Eine Rückkehr nach Barcelona wäre natürlich spektakulär und aufregend.“

Die Gespräche zwischen den Verantwortlichen des FC Barcelona und Al-Sadd wurden am Mittwoch aber ohne Ergebnis abgeschlossen. Xavis Vertrag in Katar geht noch bis 2023, ganz so leicht machen es die Al-Sadd-Verantwortlichen der Blaugrana nicht. „Die Position des Vereins war von Anfang an klar – wir wollen unseren Trainer Xavi bei uns behalten und können nicht zulassen, dass er in dieser heiklen Phase der Saison geht“, wird Al-Sadds CEO Turki Al-Ali auf Social Media zitiert.

Berichten zufolge sollen die Scheichs von Al-Sadd verstimmt darüber sein, dass Joan Laporta nicht höchstpersönlich nach Doha gereist ist, um die Gespräche aufzunehmen. Am Donnerstag sollen diese weitergeführt werden, mit für Barça hoffentlich positivem Ausgang – der Anstellung von Xavi als neuem Trainer.

Bastian Quednau
Redakteur und Autor bei Barçawelt sowie bei Film-Rezensionen.de

8 Kommentare

  1. Barca erwägt so langsam die Klausel von Xavi zu ziehen weil sie befürchten dass man sich mit den Scheichs nicht mehr einig wird. Laporta wird nicht nach Katar reisen und man möchte nicht als Botschafter für die WM 2022 fungieren, was die Scheichs vorschlugen. All das soll den Scheichs nicht gefallen haben. Ursprünglich hätten sie auf das Geld verzichtet aber ihr verletzter Stolz steht ihnen nun im Weg. Diese arroganten und dekadenten Menschen mit ihren andauernden Machtspielchen gehen mir so richtig auf den Zwirn. Was glauben die wer sie sind? Laporta macht hierbei nichts falsch. Warum soll er sich von denen an der Nase herumtanzen lassen? Diese Menschen haben Xavi ihr Wort gegeben dass sie ihn gehen lassen wenn Barca anklopft und jetzt führen die sich auf wie kleine Kinder weil sie plötzlich irgendwelche Forderungen stellen und glauben sie hätten irgendetwas zu melden. Gar nichts haben sie. Barca soll die Klausel ziehen und Xavi nach Hause holen. Ehre und Stolz, nichts davon haben diese Menschen. Laporta hat keine Praktikanten nach Katar geschickt sondern Alemany und Yuste, die genau wissen was zutun ist. Diese Menschen kennen nichts anderes als fordern, fordern und fordern. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, siehe PSG. Barca soll sich das nicht mehr geben und die Klausel zahlen. Das einzige was man ihnen geben könnte wäre ein Freundschaftsspiel, vorausgesetzt man bekommt Xavi umsonst aber jetzt sollten sie gar nichts mehr außer Geld bekommt. Diesen Theater sollte man sich nicht geben. Man hat keine Zeit für sowas. Nach der Länderspielpause stehen wichtige Spiele an, wie lange soll man sich das noch geben? Ohne große Gegenleistung und Unterwerfung werden sie das nur in die Länge ziehen so wie man sie kennt. Es war eigentlich abgemacht dass Xavi bis zum 3 November bleibt um bis zur Pause die restlichen Spiele zu absolvieren um dann verabschiedet zu werden und jetzt fordern die irgendwelche komischen Sachen. Finde so ein Verhalten ekelhaft. Das ist respektlos und nicht Barcas Verhalten weil Laporta nicht selbst kommen wollte, was ja offensichtlich war. Xavi machte mit seinen Aussagen „Stichwort: gesunder Menschenverstand“ auch den Eindruck als sei er sehr genervt. Mit diesen Leuten sollte man in Zukunft nicht mehr verhandeln. Man sollte das jetzt schnell über die Bühne bringen und keine Zeit verlieren. Xavi will und wird nach Hause kommen, da können diese Diktatoren weinen so viel sie wollen.

  2. Hier ist einfach Diplomatie und Feingefühl gefragt und ein gute Möglichkeit, um sich als Präsident auszuzeichnen. Auch wenn es sicher schwer ist, die politischen und sozialen menschenverachtenden Umstände Qatars außer acht zu lassen, so muss es für die Barca-Delegation hier ganz klar um den sportlichen und wirtschaftlichen Aspekt gehen. Da wird sicher auch das ein oder andere Zugeständnis von Nöten sein ungeachtet der persönlich-moralischen Einstellung dazu. Genau das unterscheidet einen guten Präsidenten (Chef) von einem Schlechten: Das Ziel nicht aus den Augen verlieren und alles tun, um es zu erreichen.

  3. Bei Barça zieht sich so gut wie alles ins Unendliche!! Wenn diese komischen Geldköpfe fordern, dass Laporta einreist, weil es in deren Kultur ein Zeichen des Respekts bedeutet, dann flieg da verdammt nochmal hin und mach die Sache schnell klar!

    Xavi würde zwar so oder so erst nach der Länderspielpause an der Seitenlinie stehen, aber trotzdem wäre es gut, wenn alle Parteien endlich Klarheit hätten!

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