Zum Nulltarif: Rafinha wechselt zu Paris Saint-Germain

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Rafinha Alcántara verlässt den FC Barcelona und wechselt zu Paris Saint-Germain. Der 27-Jährige wird zu einem wahren Schnäppchen für die Franzosen, während die Verantwortlichen bei Barça bei den finanziellen Aspekten einige Zugeständnisse machen mussten.

Nach mehr als einem Jahrzehnt im Verein ist nun Schluss: Rafinha Alcántara verlässt den FC Barcelona und schließt sich Paris Saint-Germain an. Nach mehreren Leihen in den vergangenen Jahren, unter anderem zu Inter Mailand und Celta Vigo, verlässt Rafinha die Katalanen nun dauerhaft.

Die Verantwortlichen bei Barça sind schlussendlich deutlich von den ursprünglich geforderten 16 Millionen Euro abgewichen – so weit, dass sie den La-Masia-Absolventen sogar zum Nulltarif ziehen lassen. Der französische Serienmeister verpflichtet den 27-Jährigen ablösefrei.

Medienberichten zufolge sollen die Katalanen drei Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen bekommen können, wie die Mundo Deportivo unter anderem schreibt, soll Barça darüber hinaus bei einem Weiterverkauf Rafinhas mit 35 Prozent an der generierten Ablösesumme beteiligt sein. Doch darüber machte Barça – anders als zuletzt bei den Transfers von Luis Suárez oder Ivan Rakitic – seltsamerweise keine Angaben. Auch in der Pressemitteilung PSGs gibt auf derlei etwaige Zahlungsmodalitäten keinerlei Hinweise.

Rafinha schloss sich als 13-Jähriger dem FC Barcelona an, im November 2011 gab er dann sein Profi-Debüt. Wirklich durchsetzen und etablieren konnte er sich bei der Blaugrana nie, was auch an vielen schlimmen Verletzungen lag, die seine Karriere prägten, darunter eine Meniskusverletzung (2016/17) und zwei Kreuzbandrisse (2015/16 und 2018/19), die ihn jeweils mehr als ein halbes Jahr außer Gefecht setzten.

Nun verlässt den Klub und schließt sich PSG an, nachdem er bei Barça seit einiger Zeit keine Rolle mehr spielte. Mit Barcelona gewann Rafinha elf Trophäen, darunter die Champions League, drei Meisterschaften und drei Copa del Reys. In 89 Spielen erzielte er 12 Tore für Barça.

Bastian Quednau
Schreibt über spanischen Fußball, leidet mit dem FC Schalke 04 und den Jacksonville Jaguars.
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