Zur vermutlich letzten Saison seiner Karriere wechselt Wojciech Szczęsny noch einmal die Rückennummer – und zwar zwangsläufig. Die 25 darf er beim FC Barcelona schlichtweg nicht mehr tragen. Das hat einen Grund.
1 und 13 verpflichtend für Torhüter – Szczęsny hat nun die 13
Er hatte sich im Spätsommer 2024 bereits in den Ruhestand verabschiedet, ehe er sich vom FC Barcelona wegen des Patellasehnenrisses von Marc-André ter Stegen doch noch einmal reaktivieren ließ. Jetzt scheint Wojciech Szczęsny, dessen Vertrag bis zum 30. Juni 2027 läuft, aber wirklich in die finale Saison seiner Karriere zu gehen – und das tut er plötzlich mit einer neuen Trikotnummer.
Seine bis dato 42 Pflichtspiele für die Katalanen absolvierte der 36 Jahre alte Pole mit der 25 auf dem Rücken. Diese wird er künftig aber nicht mehr tragen – allein schon deshalb, weil die Regularien in Spanien das verhindern.
Auf der Website des Ligaverbands LFP ist Szczęsny bereits mit der 13 abgebildet, die Joan García wiederum gegen die 1 eingetauscht hat. Beides ist eine Reaktion auf den Leih-Abgang von Marc-André ter Stegen nach Amsterdam zu Ajax. Und es gilt in Spanien: Die Nummern 1 und die 13 müssen von den beiden Torhütern besetzt sein. Gibt es im Aufgebot der ersten Mannschaft noch einen dritten Keeper, bekommt dieser verpflichtend die 25.
Warum García und Szczęsny die Nummern erst jetzt wechseln
Sind hingegen offiziell nur zwei Schlussmänner bei den Profis registriert, dann bleibt die 25 entweder frei oder sie wird vorübergehend einem Feldspieler zugeteilt, je nach Kader-Größe. Hat jener Feldspieler zu einem späteren Zeitpunkt – also beispielsweise zur nächsten Saison die Gelegenheit, sie gegen eine niedrigere Nummer einzutauschen, muss das auch passieren. Dass Szczęsny von der 25 hinunter auf die 13 geht, ist durch den fehlenden dritten Torwart im Team dementsprechend als automatischer Vorgang zu verstehen.
Ter Stegen hatte bereits die Rückrunde der vergangenen Saison auf Leihbasis nicht bei der Blaugrana verbracht, die 1 war dadurch vakant geworden. Dass García die 13 und Szczęsny die 25 behielt, lag schlichtweg daran, dass man eine Nummer als bereits registrierter Profi schon nach dem ersten Einsatz in einer Spielzeit im Regelfall nicht mehr wechseln darf.

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