Raphinha-Ersatz? FC Barcelona in Gesprächen mit Ángel Di María

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Der FC Barcelona verhandelt mit Ángel Di María. Der 34-Jährige wird bei Paris Saint-Germain keinen neuen Vertrag unterschreiben. Allerdings droht Barça im Werben um den Argentinier Konkurrenz von Juventus Turin.

Ángel Di María vereinslos: PSG verlängert Vertrag nicht mehr

Inmitten der teils komplizierten Transfersituation des FC Barcelona tut sich offenbar jetzt eine weitere kostengünstige Tür für die Katalanen auf, dahinter: Ángel Di María. Der Vertrag des mittlerweile 34-Jährigen bei Paris Saint-Germain läuft am 30. Juni aus, eine Verlängerung wird es nicht geben. Der Argentinier wäre somit ablösefrei zu haben, die Katalanen scheinen sogar bereits die Fühler nach dem Nationalspieler ausgestreckt zu haben.

Wie das spanische Medienportal Relevo berichtet, gab es sogar schon Verhandlungen zwischen Klub- und Spielerseite: „Der Argentinier zieht es vor, in Spanien zu spielen, und die Sportabteilung des katalanischen Klubs, mit der er bereits in Kontakt stand, ist sehr angetan von ihm. Erfahrung, Vielseitigkeit und sofortige Leistung. Beide Parteien haben gesprochen und wollen es machen“, heißt es im dazugehörigen Tweet.

Ist Di María Barças Raphinha-Ersatz?

Der ehemalige Madrilene ist nicht nur ablösefrei, sondern vielseitig in der Offensive einsetzbar. Auf der rechten Außenbahn könnte Di María Ousmane Dembélé ersetzen, sofern der Franzose seinen auslaufenden Kontrakt bei der Blaugrana nicht verlängert. Auf derselben Position plant Barça ursprünglich die Verpflichtung Raphinhas von Leeds United. Damals stand das Team von Jesse Marsch allerdings noch auf den Abstiegsplätzen in der Premier League. Beim Verfehlen des Klassenerhaltes hätte sich im Vertrag des Brasilianers eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen Euro aktiviert. Ausgerechnet der 25-jährige Flügelstürmer selbst rettete seinen Klub dann am letzten Spieltag, indem er das wichtige 1:0-Tor schoss. Das erhöhte die Klausel für den Offensivmann, der selbst gern nach Barcelona wechseln würde, um mehr als das Doppelte auf 70 Millionen und könnte so zum Problem für Barça werden, das sich eine solche Summe nicht leisten kann.

Raphinha rettet Leeds – und erschwert damit Wunschwechsel zu Barça

Barça und Di María: zweiter Anlauf nach gescheiterten Verhandlungen 2017

Bereits in der Vergangenheit wurde Di María mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht, 2017 standen Barcelona und Di María kurz vor einer Übereinkunft. Damals scheiterte der Deal, weil PSG 10 Millionen mehr für den Argentinier verlangte, als Barça bereit war zu zahlen. Das Angebot von 50 Millionen Euro wollten die Bosse des Pariser Scheichklubs nicht akzeptieren, beharrten indes auf ihrer Ablöseförderung von 60 Millionen Euro.

PSG raus aus Dembélé-Rennen? Chelsea und Barça arbeiten an Verpflichtung

Jetzt wäre der Flügelflitzer nach sieben Jahren in Frankreich ganz ohne Verhandlungen zu haben und könnte daher vielleicht bald doch noch im blau-roten Dress auflaufen. Allerdings droht dem FC Barcelona im Werben um den Argentinier Konkurrenz, denn auch Juventus Turin soll noch nicht ganz aus dem Rennen sein: Die Italiener kämpfen ebenfalls seit zwei Monaten um eine Verpflichtung von ‚El Fideo‘, konnten allerdings den Vertrag bisher noch nicht festmachen. Nun soll Di María nicht nur auch auf Barças Zettel stehen, sondern zudem einen Wechsel nach Spanien bevorzugen, heißt es.

Janine Basler
Lebt derzeit in Madrid, schreibt über spanischen Fußball.

10 Kommentare

  1. Raphinha scheint unmöglich (unter den aktuellen umständen) daher verstehe ich nicht warum man sich nicht nach anderen Alternativen umsieht.

    di Maria mag ich aber das wäre der nächste ü30 Spieler. Im schlimmsten Fall spielt nächste Saison so eine Mannschaft.

    MAtS (30) fürn Torwart aber noch „jung“
    Azpilicueta(33) Pique(33) Araujo Alba(33)
    Gavi Busquets(34) Pedri
    Di Maria(34) Lewandowski(34) Fati

    Einfach 6 Spieler die 33 oder älter waren hahah das ist eine Kaderplanung die musst du erstmal so machen. Wie war das nochmal mit Umbruch?

    • Oder man spielt Mats (30), Dest (21), Christensen (26), Araujo (23), Alba (32), Busi (34), Pedri (19), Gavi (18), Fati (19), Lewy (34), Ferran (22). Dann sind wir bei 3 Ü30 Feldspielern. Dazu mit Piqué, Di Maria, Azpilicueta und Alonso hervorragende und erfahrene Backups. Wobei mich Ferran auf rechts nicht überzeugt. Gehe aber davon aus, dass er trotzdem Stammspieler wäre. Die „alten“ zu holen, steht dem Umbruch erstmal nicht im Wege. Eigentlich ist es sogar in gewisser Weise förderlich, um Druck rauszunehmen. Man holt ja nämlich mit Ausnahme von Lewy keine Spieler, die den Anspruch haben, 90% der Spiele von Beginn zu machen. Das wäre etwa anders, wenn man nen Koulibaly holt. Es liegt eben an Xavi, nicht so zu spielen wie von dir aufgelistet und aus den jungen Spielern alles rauszuholen und diese zu entwickeln.

      • Unrealistiisch.Wenn Pique fit ist dann ist er safe gesetzt und er ist ja auch viel besser als Christensen und Garcia, der sich mal wieder einen riesen fehler erlaubt hat mit der N11.

        Azpilicueta ist auch bestimmt Xavis erste Wahl, es kamen heute auch wieder Berichte dass Dest gehen darf, sobald Azpilicueta sicher kommt. Ist auch nicht überraschend, denn jeder weiß das Dest nicht den größten Rückhalt hat und man offen ist ihn abzugeben.

        Einzig di Maria könnte so ein Wackelkandidat sein aber wie gesagt das war halt die elf im schlimmsten fall mit den ganzen ü33 Spielern.

  2. Falls Dembélé seinen Vertrag nicht verlängert ist Di Maria eine gute Option wie ich finde. Am liebsten wäre mir Dembélé verlängert, wenn nicht wäre Raphinha ein toller Nachfolger, der ist allerdings sehr teuer, wahrscheinlich so um die 50 mio. und dann sollte man natürlich Abstand nehmen von einer Verpflichtung. Option Nummer 3 wäre dann Di Maria, er hat diese Saison bei PSG und auch in der Argentinischen Nationalmannschaft gezeigt, dass er nach wie vor ein guter Spieler ist. Als Übergangslösung wäre er sicherlich interessant aber nur wenn die Konditionen stimmen (1 Jahresvertrag + Option auf ein weiteres Jahr und ein angemessenes Gehalt)

    • Ja wir müssen einen guten Mix finden. Der ein oder andere ältere Spieler ist sicherlich interessant als Überganslösung aber man darf es nicht übertreiben. Ein Packet aus Azpi, Alonso, Di Maria und Lewa wäre schon ein ziemlicher Rückschritt für den Umbruch. Es ist aber auch einfach eine extrem schwere Situation, uns sind finanziell und insbesondere durch die Gehaltsgrenze einfach die Hände gebunden. Wenn man Azpi (5 mio.) Di Maria (0 mio.) und Lewa (35 mio.) verpflichtet mit der Begründung Qualität zum guten Preis kann ich damit leben. Bitte nur nicht mit 3 Jahresverträgen um sich werfen. 1 oder max. 2 Jahresvertrag reicht mit vielleicht noch Option (Vereinsseite) auf ein weiteres Jahr. Aber es leider kein Wunschkonzert.

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