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„Wir wären bereit“: Barça an Julián Alvarez „weiterhin sehr interessiert“

StartNews„Wir wären bereit“: Barça an Julián Alvarez „weiterhin sehr interessiert“
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Der FC Barcelona sei „weiterhin sehr interessiert“, Julián Alvarez zu verpflichten, gibt Präsident Joan Laporta zu verstehen. Die Katalanen wären bereit, sollte Atlético Madrid sich einen Verkauf doch vorstellen können.

Laporta spricht es aus: FC Barcelona hofft weiter auf Alvarez

Die Zeit drängt. Der Transfermarkt ist keine Woche mehr offen, die Wechselfrist läuft in Spanien zum 1. September ab – und einen neuen Mittelstürmer hat der FC Barcelona nach wie vor nicht verpflichten können. Joan Laporta hielt es deshalb für notwendig, am Mittwoch öffentlichkeitswirksam zu betonen: Julián Alvarez steht auf der Wunschliste der Katalanen weiterhin ganz oben.

„Wir sind weiterhin sehr an dem Spieler interessiert. Wir würden uns wünschen, dass sie unser Angebot annehmen. Das tun wir mit größtem Respekt gegenüber Atlético Madrid. Sie sollen wissen, dass wir bereit wären, den Spieler in diesem Sommer-Transferfenster zu kaufen – auf Grundlage unseres abgegebenen Angebots“, so der Präsident gegenüber der Klub-Plattform Barça Play.

Die Blaugrana, die Robert Lewandowski und Ferran Torres in der Angriffsmitte verloren haben, hatte bereits kurz nach dem Ende der vergangenen Saison eine Offerte mit einer Ablöse in Höhe von 100 Millionen Euro nach Madrid geschickt. Diese wurde schließlich abgelehnt. Atléticos Geschäftsführer Miguel Ángel Gil Marín sagte anderthalb Monate später: „Wir wollen ihn nicht verkaufen. Wir akzeptieren das Angebot von 100 Millionen Euro nicht und werden auch keines von 150 oder 200 Millionen akzeptieren.“

Laporta weiter: „Uns haben Informationen erreicht, dass Atlético Madrid mit anderen Klubs über den Spieler verhandelt. Wir bleiben mit unserem Angebot weiterhin im Rennen, weil es allgemein bekannt ist, dass der Spieler zu Barça kommen möchte. Diese Situation hat für viel Unruhe gesorgt, die nicht durch Aktionen von Barça verursacht wurde. Wir bleiben weiterhin im Rennen und unser Angebot steht nach wie vor. Es gilt weiterhin für den Fall, dass Atlético den Spieler verkaufen möchte.“

Fans pfeifen ihn aus: Angespannte Alvarez-Lage bei Atlético

Passiert das in der Schlussphase des Transfermarkts? Ausschließen lässt es sich aufgrund der angespannten Situation bei Atlético vermutlich nicht. Alvarez wurde am Sonntag bei der LaLiga-Partie im Estadio Metropolitano gegen den FC Villarreal von den eigenen Fans mehrfach brutal ausgepfiffen.

Der 26 Jahre alte Argentinier hatte während der Weltmeisterschaft geäußert, den Klub wechseln zu wollen, ist bei den Anhängern in der  spanischen Hauptstadt deshalb in Ungnade gefallen. Auf die Verantwortlichen der „Rojiblancos“ würde eine Herausforderung zukommen, sollten sie den Angreifer (Vertrag bis 2030) weiterhin zwingen, bei ihnen zu bleiben. Wollen sie sich diesen Nebenkriegsschauplatz antun? Die kommenden Tage werden Aufschluss darüber geben.

Eskalation bei Atlético: Julián Alvarez von eigenen Fans brutal ausgepfiffen

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