Spielanalyse | FC Barcelona bezwingt den Sporting CP

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Im letzten Champions-League-Gruppenspiel trafen die Katalanen auf den Sporting CP und bezwangen die Portugiesen recht souverän mit 2:0. Die Partie plätscherte insbesondere aufgrund der Rotationen vor sich hin, sodass sich über das gesamte Spiel ein lethargisches Bild zeigte Das erste Tor für die Blaugranas erzielte Paco Alcácer nach einem Eckball per Kopf, das 2:0 war ein Eigentor durch Jérémy Mathieu. Somit steht der FC Barcelona ohne eine einzige Niederlage und mit 14 Punkten an der Tabellenspitze der Gruppe, gefolgt von Juventus Turin.

Die Aufstellung

Wie auch gegen Juventus Turin verzichtete Ernesto Valverde in der Startaufstellung auf Lionel Messi. Für ihn rückte Paco Alcácer in die Startelf, der mit Luis Suárez das Sturmduo bildete. Aber auch im Mittelfeld wurde Sergio Busquets geschont. Für ihn rückte der Portugiese André Gomes in die Startelf, der neben Ivan Rakitić das zentrale Mittelfeld bildete. Denis Suárez und Aleix Vidal bearbeiteten das linke beziehungsweise rechte Mittelfeld. In der Verteidigung startete Lucas Digne an der Seite von Thomas Vermaelen, Gerard Piqué und Nelson Sémedo. Das Tor wurde von Jasper Cillessen gehütet.

Barça die tonangebende Mannschaft

Der FC Barcelona erlangte von Beginn an die Kontrolle über das Spiel. Der Sporting CP vertraute auf die Defensivstärke, die die Mannschaft im Hinspiel noch ausgezeichnet hat. Hierbei agierten sie in der Defensive in einem 4-4-2-System, welches sich in ein 5-4-1 umwandelte, wenn der FC Barcelona noch tiefer in die gegnerische Hälfte rückte. Dieser Systemwechsel war allerdings nicht flüssig, sodass sich insbesondere bei schnellen Gegenangriffen der Blaugranas die Hinterreihe der Portugiesen entblößte. Diese schnell vorgetragenen Angriffe in Verbindung mit dem durchaus ansehnlichen Gegenpressing 20 Meter vor dem gegnerischen Sechzehner waren durchaus ein probates Mittel, allerdings scheiterte es regelmäßig an der Chancenverwertung, sodass man in der ersten Halbzeit kein Tor erzielen konnte.

Auf der anderen Seite ist festzuhalten, dass Barça vor allem defensiv ein starkes Spiel machte. Die Katalanen verteidigten hoch und störten die Portugiesen somit entscheidend im Spielaufbau. Folgerichtig strahlte Sporting über das Spiel hinweg keinerlei Gefahr aus.

Paco Alcácer bringt den FC Barcelona auf die Siegerstraße

In der zweiten Halbzeit dauerte es noch etwas, bis man die erste nennenswerte Torraumaktion vernahm, allerdings hatte es diese erste eben in sich: Eine Ecke von Denis Suárez in der 59. Minute wird in FIFA-Manier auf den ersten Pfosten gebracht, wo Paco Alcácer hinlief und den Ball per Kopf ins Tor weiterleite – 1:0. Nur wenige Minuten später nutzt Sporting allerdings einen Defensivfehler beinahe aus, doch Bas Dosts Schuss aus wenigen Metern Entfernung konnte von Cillessen stark pariert werden. In dieser Aktion gelangte der Sporting CP leicht in den Raum zwischen der Defensiv- und der Mittelfeldkette. Weiterhin wurde insbesondere auf den Flankengeber kein Druck ausgeübt, sodass dieser eine kontrollierte Flanke gen Fünfmeterraum schlagen konnte, wo sich Bas Dost im Rücken von Piqué befreien konnte und zum Ball kam, aber an Cillessen scheiterte. Diese Chance stellte gleichzeitig die beste Möglichkeit für die Portugiesen dar.

Nach Lionel Messis Einwechslung änderte sich recht wenig an der Spielausrichtung: Zwar war auf dem rechten Flügel ein Spieler weniger zu sehen, doch hielt man am bisherigen Spielplan fest, indem man weiterhin schnelle Gegenangriffe vortrug und in der Defensivbewegung ein 4-4-2 zu sehen war. Messi suchte im Gegensatz zu den anderen Akteuren zuvor lediglich öfter den Abschluss aus der Distanz. Das 2:0 leitete er durch seinen Pass zu Denis Suárez ebenfalls ein, dessen Hereingabe Jérémy Mathieu gekonnt ins eigene Tor grätschte. Allerdings hätte hinter ihm ohnehin Paco Alcácer frei gestanden, der den Ball wohl ohne Probleme genauso gut über die Linie gebracht hätte.

Fazit

Der FC Barcelona ist souverän Gruppensieger geworden. Es war kein Spiel der großen Highlights, sondern eines, welches die Katalanen dafür nutzten konnten, Spieler einzusetzen, die wohl nicht so oft zum Einsatz kommen werden und in der Vergangenheit auch wenig Einsatzzeit hatten. Gemeinsam mit Juventus Turin befindet man sich daher vollkommen verdient in der nächsten Runde der Champions League. Man darf gespannt sein, auf wen man dort treffen wird.

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