Spielanalyse | FC Barcelona – Athletic Club: Barça ringt starke Basken nieder

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Nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel hatte der FC Barcelona zu Hause gegen Athletic Bilbao alle Trümpfe in der Hand. Der Anschlusstreffer von Aduriz sorgte jedoch dafür, dass Bilbao nicht komplett chancenlos in die Partie ging. Das zeigten die Gäste auch von Beginn an. In der ersten halben Stunde waren sie die bessere Mannschaft und hatten genug Möglichkeiten, um mehrere Tore zu erzielen. Durch eine Steigerung im zweiten Durchgang gelang es der Blaugrana allerdings das Spiel zu drehen und mit 3:1-für sich zu entscheiden.

 {spielstand h:FC Barcelona a:Athletic Bilbao e:3:1}

Erste Halbzeit: Barças Spielaufbau leidet unter Bilbaos Pressing

In der ersten halben Stunde war Bilbao die bessere Mannschaft, schaffte es aber nur ein Tor zu erzielen. Die weiteren Chancen verfehlten entweder das Ziel oder wurden gerade noch geklärt. Die Basken pressten sehr clever. Man ging nicht immer direkt auf die Verteidiger, stellte aber das Mittelfeld und die Außenbahnen geschickt zu. Dadurch erschwerte man den Gastgebern den Spielaufbau, was durch mehrere Faktoren zusätzlich der Fall war. Barça bewegte sich im ersten Durchgang zu wenig. Man bot sich zu wenig an, wodurch man es Bilbao zu leicht machte.

Darüber hinaus mangelte es gerade Vermaelen und Mathieu an der Fähigkeit, das Spiel gezielt aufzubauen. Sie spielten viele Querpässe, erreichten damit aber kaum Raumgewinn. Daher konnte die Blaugrana keine wirkliche Spielkontrolle erlangen und das Spiel in Athletics Hälfte zu verlagern. Gegen Ende der Halbzeit wurde es besser, weil sich Barça mit schnellen Kombinationen besser nach vorne spielen und sich mit dem Ball besser durchsetzen konnte. Gerade über Neymar ging sehr viel, jedoch verpassten es die Gastgeber noch vor der Pause den Ausgleich zu erzielen, obwohl nun auch Chancen da waren.

Zweite Halbzeit: Barça steigert sich und siegt

In der zweiten Halbzeit war es ein komplett anderes Spiel. Barça war nun viel sicherer in seinem Passspiel, bewegte sich besser und konnte so Bilbaos Pressing viel besser überbrücken. Zudem wurden die Gäste wohl auch mit der Zeit müde, wodurch die Gegenwehr mehr und mehr nachließ. Die Gäste waren aber weiterhin nicht chancenlos. Sie hatten noch ein paar gute Angriffe, schafften es aber nicht den Ball im Tor unterzubringen. Auf der anderen Seite war Barça nun selbst viel gefährlicher und kam nun zu vielen Chancen, von denen man letztlich auch drei nutzen konnte und somit 3:1 gewinnen konnte.

Über Neymar ging insgesamt sehr viel. Er versuchte immer wieder Bilbaos Defensive aufzubrechen, hätte aber das ein oder andere Mal früher abspielen können. Sergi Roberto steigerte sich im zweiten Durchgang enorm und war nun viel besser positioniert. Er lief nun immer genau dorthin, wo er gebraucht wurde, um das Pressing von Bilbao zu überbrücken und war nun auch offensiv sehr aktiv und kreierte viele gute Aktionen. Das Fehlen von Busquets merkte man gerade im ersten Durchgang, da es Barça einfach an Ruhe und Gelassenheit am Ball fehlte. Zudem konnte Mascherano nicht für die Spielkontrolle sorgen, für die sonst Busquets sorgt, was wegen des Pressings von Bilbao noch deutlicher zutage trat, ebenso wie der mangelhafte Spielaufbau von Vermaelen und Mathieu.

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