UEFA Youth League Spielbericht: FC Barcelona Juvenil A – Bayer 04 Leverkusen U19

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Auch in dieser Woche kam es in der UEFA Youth League vor der Begegnung der ersten Mannschaften zu einem Aufeinandertreffen der Jugend. Barça Juvenil A empfing um 16:00 Uhr die Werkself aus Leverkusen. Die aufstrebenden Talente maßen sich im Miniestadi vor 603 Zuschauern – unter anderem auch vor den Augen von Vereinslegende Carles Puyol. Ein Grund mehr, alles aus sich herauszuholen. Barçawelt fasst die Ereignisse der Partie für euch zusammen.

Halbzeit 1: Barça dominant mit wenigen Chancen

Aufstellung FC Barcelona Juvenil A: Andreu, Morer (79’ Chumi), Montes, Juanma, Cucu, Aleñà, Busquets, Carbonell (85’ Tajti), Álex Blanco (56’ Théo), Marc Río, Carles Pérez

Aufstellung Bayer 04 Leverkusen U19: Kucz, Nesseler, Duschke, Abu Hanna, Carls (90‘ Päffgen), Frey, Pütz, Ciganiks, Henrichs, Queckenstedt (83‘ Boeder), Dzalto (71‘ Gemein)

Im Vergleich zur Partie gegen die AS Roma stellte Gabri die Mannschaft auf zwei Positionen um. Oriol Busquets bekam im defensiven Mittelfeld den Vorzug vor Ferrán, Álex Blanco begann anstatt von Théo auf Rechtsaußen. Barça begann die Partie mit viel Ballbesitz und Kontrolle. Bis zu Mittellinie konnten die Katalanen sich die Kugel zuspielen, ab dort baute aber Leverkusen viel Druck auf, so dass man sich nicht einfach bis zum gegnerischen Strafraum vorarbeiten konnte. Hilfe brachten in der Hinsicht ein paar schön anzusehende One-Touch-Stafetten; insgesamt fehlte aber die Durchschlagskraft in der Offensive. Dafür strahlte die Juvenil A aber defensiv viel Sicherheit aus und ließ kaum etwas zu. Resultierend war eine Halbzeit mit wenigen echten Chancen.

Die erste Möglichkeit bot sich nach einem exzellenten Dribbling von Carles Pérez, der alle stehen ließ und den Ball in die Mitte schob. Dort rutschten jedoch Freund und Feind vorbei, sodass am langen Pfosten Blanco zum Schuss kam, der noch geblockt wurde (16‘). Im direkten Gegenangriff kam Leverkusens Dzalto zu einer Eins-gegen-eins-Situation mit Andreu – doch der Torhüter der Blaugranas war blitzschnell am Boden und lenkte den Schuss ins Toraus (17‘). Etwas später erwischte Pérez mit einem Schuss vom Strafraumrand Leverkusens Torhüter fast auf dem falschen Fuß; das Tor wurde verhindert, bevor ein Distanzschuss von Carbonell das Triangel nur knapp verfehlte (28‘).

Besonders auffällig war wieder einmal der Linksverteidiger Cucu. Er überzeugt mit Zweikampfstärke und Schnelligkeit, ackerte die linke Seite rauf und runter, belebte das Offensivspiel enorm, hatte stets das Auge für die Mitspieler, zeigte ein sicheres, sauberes Passspiel und verkörperte alles in allem eine gewisse Dominanz und Zuversicht. In seinem Zusammenspiel mit Carbonell im linken zentralen Mittelfeld und besonders Carles Pérez auf dem Flügel entstanden die vielversprechendsten Situationen. Letzterer ließ seine Gegner mit seiner Spritzig- und Wendigkeit öfter alt aussehen, verlor aber in seiner Verspieltheit trotzdem zu viele Bälle. Total abgemeldet war wie schon gegen die Roma Marc Río im Sturmzentrum; der junge Torjäger hatte es gewiss nicht leicht, muss sich aber in solchen Spielen dennoch besser einbringen. Ein Sonderlob kann man dagegen dem Torhüter Andreu aussprechen. Der Schlussmann war stets sicher und überzeugte technisch mit dem Ball am Fuß – so wie man es sich in der Barçaschule von den Torhütern wünscht. Und auch im Verhindern von Toren machte er in den beiden Spielen alles richtig, was man richtig machen konnte.

Halbzeit 2: Heißer Tanz mit mutigem Gegner

Nach Wiederanpfiff erhöhte Leverkusen den Druck im Pressing, wurden sie doch selbst bisher kaum in Gefahr gebracht. Und es trug Früchte. Barça leistete sich im Aufbauspiel zunehmend Fehler und so kamen die Gäste zu Chancen. Henrichs erster Versuch aus der Distanz erforderte eine starke Parade (52‘), und auch bei seinem zweiten aus spitzerem Winkel war Andreu gefordert (55‘). Auf der Gegenseite gelang Carbonell mit freier Bahn nur ein kläglicher Kullerschuss (63‘). Mit der Einwechslung von Théo für Blanco rückte Pérez auf den rechten Flügel und ohne die Kombination Cucu-Pérez ging dem Offensivspiel einiges verloren. Doch war es gerade der eingewechselte Théo, der von zwei Mann nicht fair gestoppt werden konnte und letztlich von Nesseler im Strafraum gefoult wurde.

Zum fälligen Elfmeter trat Kapitän Juanma an, scheiterte aber bei seinem Versuch (71‘). Beim folgenden Eckball stieg Juanma nun am höchsten, sein Kopfball wurde von den Rücken zweier Gegenspieler abgelenkt und am Ende landete die Kugel vor Montes, dem anderen Innenverteidiger, der aus kurzer Distanz einschob (72‘). Die Führung also, endlich, das war nicht unbedingt abzusehen. Zeigte sich Montes in dem Spiel bis dato noch gar nicht, trat er bald darauf wieder in Erscheinung, dieses Mal mit einer hochwichtigen Klärung in letzter Sekunde (77‘).

Die Schlussphase wurde wieder ein wenig turbulent. Aufgrund der hohen Intensität wurden bald Morer und Carbonell krampfgeplagt ausgewechselt. Dank der Führung fand Barça immer mehr Lücken. Marc Río traf nach Zuarbeit von Aleñà in den Kasten, stand jedoch knapp im Abseits (84‘). Etwas kurios umkurvte Aleñà den Torhüter dann selbst, rutschte jedoch weg, bevor er die Murmel einfach nur einschieben konnte (89‘). Und wenn man sowas nicht nutzt, wird man bestraft. Gemein köpfte mit Hilfe des Innenpfostens ins Tor zum unter dem Strich verdienten 1:1 (90‘). Schlusspunkt der Partie war eine gelb-rote Karte gegen Oriol Busquets nach einem taktischen Foul (94‘).

Ergebnisse Gruppe E:

AS Roma 0:0 FC Barcelona

Bayer 04 Leverkusen 1:0 FK BATE Borisov

FC Barcelona 1:1 Bayer 04 Leverkusen

FK BATE Borisov 0:0 AS Roma

Tabellenstand:

 

Mannschaft Punkte Torverhältnis
Bayer 04 Leverkusen 4 2:1
FC Barcelona 2 1:1
AS Roma 2 0:0
FK BATE Borisov 1 0:1

 

Die Highlights der Partie:

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