Pressekonferenz | Setién: „Das Transferfenster könnte unser Team geschwächt haben“

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Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen die UD Levante stand Quique Setién den Fragen der Journalisten Rede und Antwort. Setién sprach über den Wintertransfermarkt, die Rückkehr Ousmane Dembélés und den kleinen Kader des FC Barcelona.

Vor dem Aufeinandertreffen mit der UD Levante am 22. Spieltag der Primera División am Sonntagabend (21 Uhr) beanwortete Barça-Coach Quique Setién die Fragen der anwesenden Journlisten.

Quique Setién…

…über den Gegner: „Levante ist eine Mannschaft, die dir wehtun kann. Sie haben Potential nach vorne und spielen gerne Fußball. Wenn sie wirklich motiviert sind, ist es nicht einfach. Mit Sicherheit wird es das dieses Mal auch nicht.“

…über den Wintertransfermarkt: „Offensichtlich ist klar, dass das Transferfenster das Team geschwächt haben kann, aber ich wiederhole mich und sage, dass es eine B-Mannschaft gibt und die Jungs dort bereit sind, uns zu helfen. Heute haben einige Junge mit uns mittrainiert, die davor noch nie dabei gewesen waren. Man weiß so etwas nie. Die Realität ist dann immer anders und es bringt nichts, Vermutungen anzustellen. Was wir aber ganz sicher wissen, ist, dass wir mit Ousmane [Dembélé] eine außergewöhnliche Verstärkung dazugewinnen werden. Das ist ein Ansporn für alle.“

…über den kleinen Kader des FC Barcelona: „Es hat mich immer am meisten geschmerzt, Leute aus dem Kader zu streichen. Ich habe es lieber, wenn ich mit weniger Spielern arbeite, denn so habe ich mit allen ein gutes Verhältnis. Es stimmt, dass man damit ein Risiko eingeht, aber andererseits ist es manchmal auch sehr gut. Besser, man hat 20 sehr motivierte Spieler als 25, von denen fünf nie spielen.“

…über Trincão: „Ich habe es schon letztens gesagt: Das war eine Verpflichtung, die mir gefällt und mir gut erscheint. Aber er ist eine Verpflichtung des Vereins, sie haben diese Entscheidung getroffen und ich hatte dabei nicht viel mitzureden. Mal schauen, wie es im nächsten Jahr aussieht.“

…über die Ballbesitz-Statistiken: „Mir bedeuten Statistiken nicht so viel, außer dass viele Pässe auch meist viel Kontrolle mit sich bringen. Wenn du 80 Minuten lang den Ball hast, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man dir wehtut, viel geringer. Überhaupt nicht gefallen mir aber sinnlose Ballbesitzphasen, ich will, dass die Pässe ein Ziel verfolgen, dass sie nach vorne gehen. Pässe sind aber vor allem auch wichtig, um mit dem Ball zu verteidigen.“

…über Arturo Vidal, der zuletzt im Training einen Schlag abbekam: „Seine Verletzung ist nicht schlimm. Er hat eine Prellung und wir werden sehen, wie sich das entwickelt. Ich bin kein Fan davon, Risiken bei Spielern einzugehen, weil wir viele Spiele haben und unser Kader nicht sehr groß ist. Es ist alles in Ordnung und es wird kein großes Problem diesbezüglich geben.“

…über Vidal als Mittelfeldspieler: „Selbstverständlich kann man mit Arturo Vidal ein Spiel kontrollieren. Hin und wieder wissen die Spieler selbst nicht, dass sie einige Dinge viel besser machen, als sie sich dessen überhaupt bewusst sind. Es hängt davon ab, um was du sie bittest. Es stimmt, dass Spieler von Natur aus eine bestimmte Art zu spielen haben, aber es gibt auch Sachen, die man ihrem Spiel hinzufügen kann. Wir werden Arturo nicht bitten, dasselbe wir Antoine [Griezmann] zu machen, aber wir werden versuchen, seine Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Es ist wahr, dass es für technisch nicht unglaublich versierte Spieler nicht so einfach ist, sich in begrenzten Räumen zu bewegen. Der Hackenpass Vidals ist aber ein gutes Beispiel. Er hat die nötige Energie.“

…über die Meinung, Barcelona sei momentan nicht unter den besten Klubs der Welt: „Wenn ich ein Rivale Barças wäre, würde ich diesen Verein niemals abschreiben. Man kann immer einen schlechten Moment erwischen, das passiert allen. Aber am Ende wird von den sechs oder acht Klubs, die die Champions League anstreben, nur eine triumphieren. Die Realität ist, dass wir bereit dafür sein werden, wir sind heiß darauf und habe dieselben Chancen wie die anderen Vereine.“

…über seinen Co-Trainer Sarabia: „Er hat begonnen, mir zu assistieren, als ich zu Las Palmas kam. Seitdem war seine Präsenz neben mir immer sehr positiv. Ich umgebe mich gerne mit jungen Leuten, die viel Energie und Kraft mitbringen. Er ist ein Assistent wie auch alle anderen. Er genießt einen gewissen Schutz, den ich ihm gebe, weil er ihn verdient. Wir arbeiten jetzt seit vier Jahren zusammen und wir sind besser gemeinsam. In vielen Teilbereichen ist er intelligenter als ich.“

…über die bervorstehenden Auswärtsspiele gegen Athletic Club und Betis: „Es stimmt, dass die beiden kommenden Auswärtsspiele sehr schwierig sein werden. Es [die Auswärtsschwäche] ist bisher ein ungelöster Problem und wir werden versuchen, daran etwas zu ändern. Das Ziel ist es, auswärts genauso zu spielen wie zu Hause. Das werden zwei sehr intensive Partien werden. Ein Sieg morgen gäbe uns die nötige Kraft dafür.“

…über Ousmane Dembélé: „Im Moment wäre es noch zu früh, Dembélé in den Kader einzuberufen. Wir werden uns die nächsten Partien anschauen, aber wir werden nichts überstürzen.“

…über Samuel Umtiti und Clément Lenglet: „Ich habe es schon gesagt: Wie verfügen über zwei gute Innenverteidiger, deren starker Fuß der linke ist. Sie haben beide ihre kleinen Unterschiede und wie werden uns immer desjenigen bedienen, dessen Qualitäten wir gerade am meisten benötigen. Lenglet machte letztens ein gutes Spiel, Umtiti ebenfalls. Es ist gut, dass beide verfügbar sind. Sie werden uns beide helfen.“

 

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