Setién spricht über Real Sociedad, die Umkleidekabine, den Coronavirus und Messis Form

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Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Real Sociedad sprach Quique Setién über den Gegner aus San Sebastian, die Lehren aus der Clásico-Pleite, die Beziehung zu den Spielern, Lionel Messis Form, Eder Sarabias Wutausbruch sowie die Bedrohung durch den Coronavirus. 

Vor dem Spiel am Samstag gegen Real Sociedad (18:30 Uhr) sprach Barcelonas Trainer Quique Setién auf der Pressekonferenz zu den versammelten Journalisten.

Quique Setién…

…über Real Sociedad: “Sie sind eine sehr gute Mannschaft, haben sehr gute Spieler, sie machen das sehr gut. Sie machen es jedem schwer. Eine großartige Mannschaft.”

…über die Herausforderung gegen Real Sociedad nach der Clásico-Pleite: “Ich bin ruhig, weil wir das Spiel verarbeitet haben. Es wird keine Nachwirkungen geben. Es gab Phasen [im Clásico], in denen wir es besser hätten machen müssen, aber wir haben uns auch klare Torchancen herausgespielt – auf die Offensive bezogen ist das wichtig und positiv. Wir haben sieben Torchancen generiert, klare Torchancen, die zehn Zentimeter davon entfernt waren, reinzugehen. Sie [Real Madrid] hatten auch welche, letztendlich kam ihr Tor aus einem Abpraller durch Piqué. Es gibt Dinge, die man nicht kontrollieren kann. Die Spieler sind zufrieden mit dem, was sie geleistet haben, und wir bestärken sie.”

…über Barças und Madrids Unbeständigkeit: “Es ist für uns beide schwierig, alles bis zum Ende zu gewinnen. Die Liga ist kompliziert, du musst viel Aufwand betreiben, um Spiele zu gewinnen, Madrid muss das genauso tun wie jedes andere Team. Man kann nicht wirklich sagen, dass es einen echten Favoriten gibt. Das variiert jede Woche.”

“Wir sind in guter Verfassung, sind motiviert und wollen den Rhythmus beibehalten, um zu versuchen, alles zu gewinnen. Ich ziehe es vor, optimistisch zu denken und positiv zu sein anstatt zu glauben, dass ich verlieren werde.”

…über Eder Sarabia: “Das Einzige, was er schlecht gemacht hat, war die Art und Weise, wie er sich ausgedrückt hat. Das gefällt mir nicht. Die Leute können es so interpretieren, dass diese Rufe völlig normal sind. Was mir nicht gefällt, waren die Umgangsformen. Wir haben uns entschuldigt, da es eine Reihe von Wörtern gab, die meiner Meinung nach nicht verwendet werden sollten, wenn man einen Klub wie diesen vertritt. Uns schauen viele Kinder zu, wir sind oft in den Medien, wir müssen auf die Umgangsformen achten.”

…über die Beziehung zu den Spielern und die “Kontrolle” über die Umkleidekabine: “Wir haben innerhalb der Umkleidekabine überhaupt kein Problem. Ich weiß nicht auf welcher Grundlage sie sagen, dass wir die Kontrolle nicht hätten. Wir sind sehr glücklich mit der Umkleidekabine, wir hätten gedacht, dass es schwieriger sei. Aber die Spieler nehmen alles mit einer außergewöhnlichen Einstellung an. Einige Spieler teilen uns ihre Meinung mit, darum haben wir gebeten, diese hören wir uns dann an. Sie [die Spieler] haben eine sehr gute Einstellung und sie sehen, dass sich Dinge verbessern. Die Realität ist, dass wir eine außergewöhnliche Beziehung zu den Jungs haben. Alles was passierte sind normale Vorgänge, doch ihr [Journalisten] sucht aus eurer Perspektive Sachen, die es nicht gibt.”

 

 

…über die Verletzung Arthurs: “Er hat Schmerzen, ein Unbehagen. Wir haben mit seiner Behandlung begonnen, wir müssen nun seine Entwicklung abwarten. Mehr kann ich nicht sagen.”

…über Ansu Fati, der zuletzt wenig zum Einsatz kam: “Er ist ein Fußballer, der häufig der Protagonist war und wir [die Öffentlichkeit] denken nun, dass das immer so sein wird. Jetzt gibt es andere Spieler, die Dinge beitragen können, aber Ansu ist ein Fußballer, auf den wir zählen, der viel arbeitet und der ein außergewöhnlicher Junge ist.”

…über den Zweikampf in der Innenverteidigung zwischen Clement Lenglet und Samuel Umtiti: “Sie sind sich in vielem ähnlich, aber in anderen Dingen unterschiedlich. Zuletzt hat Umtiti häufiger gespielt, aber ich bin sehr zufrieden mit Lenglet, er wird viel spielen und hat sehr gute Eigenschaften. Ich setze auf den einen nicht mehr als auf den anderen, ich glaube nicht, dass einer dem anderen dermaßen überlegen ist. Jetzt habe ich so entschieden aber morgen könnte ich schon anders entscheiden.”

…über Lionel Messis Form: “Ich mache mir keine Sorgen, dass er zuletzt nicht getroffen hat. Er hatte Chancen, das ist das Wichtigste, dass Chancen generiert werden. Er schießt seit 14 Jahren Tore, wenn er in einem bestimmten Moment gerade keine schießt, ist es keine große Sache.”

…über die Bedrohung durch den Coronavirus, aufgrund dessen Barça gegen Napoli im Camp Nou ohne Zuschauer ausgetragen werden könnte: “Als Spieler absolvierte ich mal eine Partie ohne Publikum, und es war sehr traurig, obwohl wir gewonnen haben. Die Atmosphäre, die die Zuschauer schaffen, vor allem zu Hause mit deinen Fans, die Ermutigung, die sie dir geben, ist sehr wichtig. Aber wir werden auf die Behörden hören müssen. Und wenn diese bemerken, dass es getan werden muss, wird es getan werden müssen.”

 

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