Spielanalyse | FC Barcelona – Celta Vigo: Barça mit genialer zweiter Halbzeit

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Im Hinspiel konnte Celta Vigo noch mit 4:1 gegen den FC Barcelona gewinnen, doch im Rückspiel revanchierten sich die Katalanen mit einem 6:1-Erfolg. Dabei hielt Celta im ersten Durchgang gut dagegen. In der zweiten Halbzeit drehte die Blaugrana dann allerdings auf, was unter anderem sicherlich auch daran lag, dass Celta auf sechs Stammspieler verzichten musste und am Donnerstag noch ein hartes Copa-Spiel hatte.

{spielstand h:FC Barcelona a:Celta Vigo e:6:1}

Erste Halbzeit: Barça zu ungenau

Barça war zwar im ersten Durchgang das klar tonagebende Team, doch was die Chancen anging, nahmen sich beide Mannschaften nicht viel. Celta verteidigte gut und stellte die Räume geschickt zu. Gegen Barças drei Stürmer spielten sie oft Mann gegen Mann, was sehr gewagt ist, aber zunächst recht ordentlich funktionierte. Dies lag daran, dass es in der ersten Halbzeit selten allen drei gleichzeitig gelang, sich gegen ihre Bewacher durchzusetzen. Gerade Neymar hatte hierbei Probleme und hielt den Ball oft zu lange und traf die falschen Entscheidungen. Es gab durchaus einige Lücken, jedoch fehlte der Blaugrana zu oft die nötige Präzision, um diese gut bespielen zu können.
Auf der anderen Seite versuchte Celat nicht allzu oft nach vorne zu kommen, dennoch gelang es ihnen ein paar Mal, wobei sie zunächst immer wieder an Claudio Bravo scheiterten. Wenn sie konterten, dann bewiesen sie gutes Gespür für Laufwege und schnelle Pässe in die empfindlichen Räume, was auch zum Elfmeter führte, den Celta zum Ausgleich nutzte. Zuvor traf Lionel Messi per Freistoß.

Zweite Halbzeit: Barça mit mehr Präzision

Im zweiten Durchgang begann die Blaugrana mit extrem hohen Tempo und deutlich mehr Präzision. Sie spielten nun zielstrebiger und schneller nach vorne. Dies, gepaart mit noch genaueren Aktionen, führte zu sehr vielen Chancen und auch dazu, dass die Gäste sich kaum noch befreien konnte. So war es nur eine Frage der Zeit, bis Barça durch Luis Suárez in Führung ging. In der Schlussphase sorgten die Katalanen dann für ein sehr deutliches Ergebnis, dass ein wenig über die harte erste Haalbzeit hinwegtäuscht.
In den zweiten 45 Minuten spielten die Gasgteber auch deshalb besser, weil die drei Stürmer, Messi, Neymar und Suárez, deutlich besser im Dribbling waren und sich nun auch besser bewegten. So konnten sie ihre Gegenspieler viel besser ausspielen und abschütteln, was der gesamten Mannschaft half.

Beim Stand von 2:1 hatte Celta noch zwei gute Möglichkeiten durch Wass zum Ausgleich zu kommen, doch ansonsten hatte Barça die Gäste gut im Griff und eroberte den Ball meist schnell zurück. Es war in der zweiten Halbzeit eine sehr komplette Leistung, da man Celta durch das gute Pressing nicht zu Entlastung kommen ließ und durch die vielen eigenen Angriffe mürbe spielte. Irgendwann war Celta dem hohen Tempo nicht mehr gewachsen und brach dann – nach dem 3:1 – ein. Dadurch wurde das Ergebnis sehr deutlich, weil Celta, nachdem das Spiel entschieden war, einfach nicht mehr dagegenhalten konnte. Dazu fehlte dann einfach der Wille und gleichzeitig machte sich wohl das harte Copa-Spiel gegen Sevilla am Donnerstag bemerkbar sowie die vielen fehlenden Aktuere.
All das sollte aber nicht über eine fantastische zweite Halbzeit des FC Barcelona hinwegtäuschen. Dass man zudem nun in der Lage ist, während dem Spiel Leute wie Ivan Rakitić, Aleix Vidal oder Arda Turan zu bringen, spricht für die neue Breite im Kader, was die Qualität der gesamten Mannschaft nochmals erhöht hat.

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