Spieler des Spiels gegen Celta de Vigo: Piqué und Mathieu retten Barça

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Beim hart erkämpften 1:0-Erfolg des FC Barcelona über Celta de Vigo mussten die Schützlinge von Trainer Luis Enrique viel Kraft aufwenden, um tatsächlich drei Punkte aus Galicien zu entführen. Wie im Clásico vor zwei Wochen war dabei die Innenverteidigung – bestehend aus Gerard Piqué und Jérémy Mathieu – herausragend. Wie sich die restlichen Barça-Stars präsentierten, könnt ihr im Folgenden nachlesen.

Claudio Bravo: Der Barça-Torhüter konnte wieder einmal das Gehäuse der Katalanen sauber halten. Claudio Bravo agierte souverän und rettete einmal in letzter Sekunde.

Dani Alves: Zwar hatte der Rechtsverteidiger als einziger Feldspieler bei Barça mehr Tackles als Gerard Piqué zu verzeichnen, doch bereitete ihm sein Gegenspieler Nolito immer wieder große Probleme. Auch offensiv konnte er kaum in Erscheinung treten – ein eher gebrauchter Abend für Dani Alves, der jedoch auch kaum Unterstützung erhielt.

Gerard Piqué: Der Mann mit der ‘Nummer 3’ hat sich das Prädikat ‘Man of the Match’ gegen Celta de Vigo mehr als nur verdient. Immer wieder rettete er mit tollem Stellungsspiel oder überragendem Zweikampfverhalten – ob am Boden oder in der Luft. Vor der Darbietung von Gerard Piqué kann man wahrlich nur den Hut ziehen.

Jérémy Mathieu: Jérémy Mathieu war nicht ganz so präsent wie sein Partner in der Innenverteidigung Gerard Piqué, agierte jedoch immer noch auf sehr hohem Niveau. Sein zweiter Treffer in Folge für Barça war diesmal Gold wert: Der Franzose rückt immer stärker in den Mittelpunkt bei der Blaugrana.

Adriano: Die Darbietung des Brasilianers war souverän, mehr aber auch nicht. Defensiv unterliefen ihm keine gröberen Schnitzer, offensiv war er kaum präsent. Die Abwesenheit von Jordi Alba machte sich demnach bemerkbar.

Sergio Busquets: Der Katalane im Dress von Barça absolvierte ein sehr starkes Spiel – geprägt von viel Ruhe, Übersicht und starker Antizipation. Häufig geht seine Genialität im Schatten seiner Kollegen unter, nicht so in der Bewertung auf Barçawelt. Im kommenden Match gegen UD Almería fehlt Busquets jedoch gelbgesperrt.

Rafinha (bis Minute 57): Bei seiner Rückkehr ins Municipal de Balaídos schenkte Luis Enrique dem Brasilianer einen Startelfeinsatz, wirklich glänzen konnte er dabei jedoch nicht. Rafinha wirkte zunehmend überfordert mit dem Pressing von Celta und konnte in keiner Phase die nötige Ruhe ausstrahlen geschweige denn offensive Akzente setzen.

Andrés Iniesta (bis Minute 74): Weiterhin scheint die Kombination aus Rafinha und Iniesta bei Barça nicht wirklich funktionieren zu wollen. Wie sein brasilianischer Nebenmann konnte auch der Spanier kaum für Ruhe sorgen oder offensive Glanzpunkte setzen. Einzig sein kämpferischer Einsatz in der Defensive hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Lionel Messi: Es war eine unauffällige Leistung des Superstars, der in der Schlussphase trotzdem noch die große Gelegenheit auf einen Treffer hatte: Im Eins gegen Eins versagten ihm jedoch die Nerven, als er den Ball über das gegnerische Gehäuse chippte.

Luis Suárez (bis Minute 86): Der Südamerikaner hatten gegen Celta de Vigo einen ganz schweren Stand. Wie eh und je rackerte er unermüdlich; große Teile des Spiels war der Ball aber nicht einmal in seiner Nähe, da Barça phasenweise von den Galiciern weit in ihre Hälfte gedrückt wurde.

Neymar: In der 48. Minute wurde Neymar ein regulärer Treffer aberkannt, den er dringend nötig gehabt hätte. Gewiss wird mit dem Brasilianer nicht zimperlich umgegangen, aber sein Fokus scheint mehr auf persönlichen Reibereien zu liegen, als auf dem Fußball. Wie seine Nebenmänner im Sturm konnte er nicht wirklich überzeugen.

Xavi (ab Minute 57): Seine Einwechslung war ein Segen für Barça: Zum einen brachte er sehr viel Ruhe und Spielfluss in die Aktionen von Barça, zum anderen assistierte er den Goldtreffer durch Jérémy Mathieu. Luis Enrique tat gut daran, Xavi in die Partie zu bringen.

Pedro (ab Minute 74): Der Kanarier zeigte sich laufstark und bemüht, hatte aber kaum Zeit und Gelegenheit, sich anständig zu präsentieren.

Ivan Rakitić (ab Minute 86): Zu kurz eingesetzt.

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