Spieler des Spiels gegen Real Sociedad: Barça versagt im Kollektiv

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Real Sociedad schafft es erneut: Abermals konnten sie im heimischen Anoeta über Barça triumphieren. Daran hatte auch Luis Enrique seinen Anteil, der überraschenderweise Lionel Messi, Neymar Jr. und Dani Alves nicht in die Startelf beorderte. Für Begeisterung konnte jedenfalls kein Spieler sorgen – speziell von den Stürmern, welche von Beginn an starteten, ging keine Gefahr aus. Doch auch die restlichen Mannschaftsteile konnten wenig überzeugen. Wir haben die Einzelbewertungen aller Spieler für euch.

Claudio Bravo:

Das einzige Tor, welches er über sich ergehen lassen musste, wurde von einem eigenen Mitspieler erzielt. Einmal verschätzte sich Claudio Bravo jedoch haarsträubend bei einer gegnerischen Flanke, was glücklicherweise ohne Folgen blieb.

Jordi Alba: Ein unglückliches Eigentor machte Jordi Alba zum Pechvogel gegen Real Sociedad. Abgesehen davon versuchte er wie gewohnt, offensiv Druck auszuüben und Assists zu liefern. Allerdings war die Gesamtperformance von ihm nicht überzeugend.

Javier Mascherano: Die Verteidigung als solches wurde des Öfteren getestet und auf den Prüfstein gestellt, aber sie konnte trotz allem brenzlige Situation klären und war bemüht, keine weiteren Großchancen zuzulassen. Einen großen Anteil daran hatte auch Javier Mascherano, der wie immer bemüht war, sein Areal sauber zu halten und keine gefährlichen Situationen entstehen zu lassen. Ein Lichtblick in der heutigen Barça-Mannschaft!

Jérémy Mathieu (bis Minute 70): Der groß gewachsene Franzose konnte sich im Spiel gegen Real Sociedad nicht ins Rampenlicht spielen, dennoch erfüllte er seine Aufgabe ganz gut. Er ging allerdings manchmal zu überhastet in den Zweikampf und war kurz vor einem Spielverweis.

Martín Montoya: Für Dani Alves durfte heute Martín Montoya auflaufen. In einem so hitzigen Spiel konnte er keine Reputation bei Luis Enrique aufbauen oder bilden. Von ihm kam kein springender Punkt oder eine zündende Idee. Auch der Mut schien ihn verlassen zu haben, nie sah er einem offensiven Zweikampf ins Gesicht und nahm es mit ihm auf. Eine eher enttäuschende Darbietung.

Sergio Busquets: Busquets zeigte anfängliche Unsicherheiten. Hie und da sah man merkwürdige Fehlpässe, ein ungewohntes Bild von ihm. Schließlich dauerte es nicht lange und der Katalane stabilisierte sich. Mehr aber auch nicht.

Xavi: Von der ‚Nummer 6‘ sah man von Beginn an des Spiels gar nichts. Wie ein Geist irrte Xavi umher. Ausnahme war der zugegeben überragende Pass auf Luis Suárez kurz vor Spielende.

Andrés Iniesta: Die Tätigkeit, welcher ein Mittelfeldspieler auch nachgehen sollte, ist das Spiel aufzubauen. Als einziger Mittelfeldspieler war Iniesta zumindest darum bemüht und versuchte dies auch permanent. Das muss man ihm zugutehalten.

Munir El Haddadi (bis Minute 45): Völlig unerwartet fand sich Munir heute in der Startelf wieder. Das Vertrauen des Trainers zahlte der 19-Jährige jedoch lediglich mit viel Laufbereitschaft zurück. Er war stets bemüht etwas auf die Beine zu stellen, trotzdem gelang ihm nicht viel und verließ den Platz schließlich für Lionel Messi.

Luis Suárez: Von der neuen ‚Neun‘ bei den Katalanen sah man nicht allzu viel. Nur technische Mängel bei der Ballannahme machten sich beim Uruguayer wieder bemerkbar. Etwa zehn Minuten vor Spielende hatte er die große Chance auf den Ausgleich, doch es soll momentan einfach nicht sein. Der aktuelle Spielstil von Barça kommt ihm nicht entgegen – so ehrlich muss man sein.

Pedro (bis Minute 58): Der Kanarier hatte die Chance in der Gegenwart von Munir El Haddadi und Luis Suárez groß aufzuspielen, aber nutzte wie so oft in dieser Saison seine Chance nicht und tauchte ab. Von den Stürmen in Hälfte eins ging allgemein keine Gefahr aus.

Lionel Messi (ab Minute 45): Wie so oft beim FC Barcelona lautet das überzeugendste Argument bei Rückständen Lionel Messi. Zur zweiten Halbzeit wurde der vierfache Weltfußballer eingewechselte und sollte die drohende Niederlage am besten noch in einen Sieg ummünzen. Die ‚Nummer 10‘ konnte Akzente setzen, aber war mit der (alleinigen) Aufgabe überfordert.

Neymar (ab Minute 58): Nach Messi kam der zweite Superstar der Katalanen. Auch er konnte einige Akzente setzen, aber ebenso keine entscheidenden. Unter Umständen hätte er auch einmal einen Schuss riskieren können.

Dani Alves (ab Minute 70): Der Rechtsverteidiger wurde für Jérémy Mathieu eingewechselt und sollte auf der rechten Außenbahn für Druck sorgen. Dies gelang, wenn überhaupt, nur in Ansätzen.

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