Ablösefrei im Sommer: Eric García wird im Januar nicht zum FC Barcelona wechseln

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Wie spanische Medien berichten, wird Eric García im Winter nicht von Manchester City zum FC Barcelona wechseln. Barça wird den verlorenen Sohn erst im Sommer ablösefrei zurückholen. Währenddessen gab es unter den Präsidentschaftskandidaten Uneinigkeit über das Vorgehen in dieser Sache.

Es scheint seit Monaten ein offenes Geheimnis zu sein: Eric García wird von Manchester City zum FC Barcelona wechseln. Eine inoffizielle Einigung zwischen dem 20-Jährigen und Barça soll es bereits seit Längerem geben. Die einzige Frage war, ob er in diesem Wintertransferfenster oder erst im Sommer nach Katalonien zurückkehren wird.

Der ehemalige La-Masia-Schüler hat bereits angekündigt, seinen in diesem Sommer auslaufenden Vertrag bei den Citizens nicht zu verlängern. Bereits im vergangenen Sommer hatte Barça versucht, den spanischen Nationalspieler zu verpflichten. Damals verlangten die Skyblues stets eine Ablöse von 20 Millionen Euro – einen Preis, den Barça mit Sicht auf die kurze verbliebende Vertragslaufzeit nicht bereit war zu zahlen (oder eher: nicht zahlen konnte).

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Wie der stets sehr gut informierte spanische Journalist Alfredo Martínez nun berichtet, wird Barça den Innenverteidiger auch im Winter nicht verpflichten. Grund ist zum einen, dass Barcelona den Spieler in wenigen Monaten sowieso ablösefrei verpflichten kann; zum anderen, da Barça aktuell führungslos ist, da die Präsidentschaftswahlen verschoben wurden.

Am Freitag gab es ein Treffen zwischen Interimspräsident Carlos Tusquets und den drei Präsidentschaftskandidaten Joan Laporta, Víctor Font und Toni Freixa. Medienberichten zufolge sollen die Kosten für einen García-Transfer im Winter bei fünf bis acht Millionen Euro liegen. Font soll gemäß Catalunya Radio vorgeschlagen haben, mit City neu zu verhandeln. Laporta und Freixa wollten hingegen bis zum Sommer warten, wenn García ablösefrei zu haben ist – darauf hat sich die Gruppe letztlich dann auch mit Tusquets geeinigt. Das bestätigte hernach auch Laporta, der öffentlich erklärte: “Eric Garcia wird im Winter nicht kommen.” 

Die klammen Finanzen des Vereins haben zu dieser Entscheidung geführt, “wir haben sein Gehalt evaluiert, und man muss auch die wirtschaftliche Situation des Klubs in Betracht ziehen”, so Laporta weiter. 

Der Transfer scheint also lediglich aufgeschoben. Barça spart nun jedoch einiges an Geld, was für den finanziell angeschlagenen Klub eine gute Nachricht ist. Zudem wird erwartet, dass Abwehrchef Gerard Piqué noch in dieser Saison von seiner Verletzung zurückkehren, während Ronald Araújo und Óscar Mingueza sich mit guten Leistungen in der Innenverteidigung empfohlen haben. Darüber hinaus scheint auch eine Rückkehr von Leihspieler Jean-Clair Todibo nicht vollends ausgeschlossen – einen personellen Engpass in der Innenverteidigung sollte Barça in den nächsten Monaten also eigentlich nicht haben.

 

Bastian Quednau
Bastian Quednau
Schreibt über spanischen Fußball, leidet mit dem FC Schalke 04 und den Jacksonville Jaguars.
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